Jennifer Lawrence nach Hacker-Skandal: Jetzt bricht sie ihr Schweigen!

Schauspielerin Jennifer Lawrence war neben anderen Stars das erste Opfer des Nacktbilder-Skandals im Internet. Die Oscar-Preisträgerin empfindet den Angriff der Hacker als "widerlichen" sexuellen Missbrauch und fordert jetzt eine Gesetzesänderung

So schlimm wie Jennifer Lawrence wurde wohl keine andere Prominente von dem jüngsten Skandal um geleakte Nacktfotos getroffen. Hacker hatten Anfang September tausende private Bilder, darunter pikante Nacktaufnahmen von Prominenten aus Cloud-Diensten, gestohlen und veröffentlicht. Neben Jennifer Lawrence erwischte es unter anderem Kim Kardashian, Vanessa Hudgens oder Anna Kendrick. Wochen nach dem schmerzhaften Angriff auf ihre Privatsphäre bricht Jennifer Lawrence im Interview mit der "Vanity Fair" zum ersten Mal endlich ihr Schweigen.

Jennifer offenbart in der November-Ausgabe des Magazins, dass sie unglaubliche Angst davor hatte, welche Folgen der Nacktskandal auf ihre Karriere haben würde und versuchte deswegen immer wieder selbst eine Botschaft an die Öffentlichkeit zu verfassen: "Alles, was ich dazu zu schreiben versuchte, brachte mich zum Weinen oder machte mich wütend. Ich begann eine Entschuldigung zu schreiben, aber ich hatte nichts zu sagen, was mir leidgetan hätte. Nur weil ich eine öffentliche Figur bin, nur weil ich Schauspielerin bin, heißt das ja nicht, dass ich darum gebeten habe". Sie fühle sich "jenseits der Menschlichkeit": "Allein schon, dass jemand sexuell ausgebeutet und so verletzt werden kann. Und dann ist das Erste, an das irgendeiner denkt, daraus auch noch Profit zu schlagen. Das ist jenseits meiner Vorstellungskraft."

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Hugh Jackman und Ryan Reynolds kennen sich viele Jahre und das merkt man. Die humorvollen Sticheleien zeugen von einer tatsächlichen Hollywood-Freundschaft der beiden Schauspieler.
©Gala

Beauty-Looks

Jennifer Lawrence

Kunstwimpern und ein sehr zurückhaltendes Make-up lenken den Blick auf Jennifers Kurzhaarfrisur, die sie toupiert und nach hinten frisiert trägt.
Einen modernen und sehr eleganten Vamp-Look kreiert Jennifer durch tiefroten Lippenstift und viel schwarzen Kajal, der ihre Augen komplett umrahmt.
Ein weiteres Mal setzt Jennifer bei ihrem Make-up auf Smokey-Eyes in Kombination mit einem dezenten Lippenstift und frischem Teint.
Eine sehr moderne und leichte Umsetzung von Smokey-Eyes beweist Jennifer bei diesem Look. Statt dunkler Nuancen trägt sie bronzefarbenen Lidschatten auf und kombiniert diesen mit rosa Lippenstift.

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Auf dem Cover der "Vanity Fair" zeigt sich Jennifer Lawrence entgegen des Skandals um ihre Nacktbilder offenherzig und tough.

In Gespräch mit dem Magazin gibt die Oscar-Preisträgerin noch weitere persönliche Einblicke: "Es ist mein Körper und es sollte meine Entscheidung sein und der Umstand, dass es nicht meine Entscheidung ist, ist absolut widerlich. Ich kann nicht glauben, dass wir in so einer Welt leben. Jeder, der sich diese Bilder angesehen hat, setzt ein Sexualverbrechen fort." Jennifer fordert deswegen schärfere Gesetze: "Es ist so widerlich. Das Gesetz muss dafür geändert werden und auch wir müssen uns ändern. Man muss diese Webseiten zur Rechenschaft ziehen."

Trotzig wählte die "Tribute von Panem"-Darstellerin deswegen den Weg nach vorn: Auf dem Cover der "Vanity Fair"-Ausgabe zeigt sich die 24-jährige Jennifer oben ohne im selbstbewussten Glamour-Look, der zum Ausdruck bringen soll, dass ihr amateurhafte Nacktbilder von früher heute nichts mehr anhaben können. Ursprünglich waren die Aufnahmen nämlich ausschließlich für ihren damaligen Freund Nicholas Hoult bestimmt gewesen. "Ich war vier Jahre lang in einer liebevollen, gesunden und großartigen Beziehung. Es war eine Fernbeziehung und entweder sieht sich dein Freund Pornos an, oder er sieht dich an", so die mutige Aussage von Jennifer.

Wegen der Fotos droht Google jetzt eine 100-Millionen-Dollar-Klage. Ein Anwalt vertritt nach eigener Angabe mehr als ein Dutzend der betroffenen Frauen. Der Vorwurf lautet, dass die gestohlenen Bilder auch auf konzerneigenen Seiten noch immer auffindbar seien. Damit lasse Google zu, dass die Verletzungen der Privatsphäre seiner Mandantinnen immer weiter gehen.

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