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Jennifer Garner + Co. Mädchen an die Macht

Mit einem Video setzen sich Stars wie Beyoncé oder Jennifer Garner für die berufliche Förderung von ehrgeizigen Mädchen ein. Sie wollen mehr Frauen in Führungspositionen - und haben einen Vorschlag dafür

Woran liegt es, dass Frauen immer noch weniger Führungspositionen innehaben als Männer? Wenn es nach Stars wie Beyoncé oder Jennifer Garner geht, fängt diese Ungleichheit schon früh an. Nämlich dann, wenn ein ehrgeiziges Mädchen "bossy" genannt wird, während ein ehrgeiziger Junge vielleicht eher für seinen Führungsinstinkt gelobt wird. Das beschreibt eine Kampagne der Organisation "LeanIn.org" von Geschäftsfrau Sheryl Sandberg und "Girls Scouts USA", die mehr Bewusstsein für solche Zuschreibungen schaffen will. Tatsächlich zeigt auch die deutsche Übersetzung die Thematik gut auf: "Bossy" bedeutet so viel wie "herrisch" - ein Wort, das eher für Damen als für Herren als Schimpfwort gilt.

Stars wie Garner und Co. wollen nun mit einem Video auf die Kampagne aufmerksam machen und gleichzeitig junge Mädchen ermuntern, sich für verantwortungsvolle Führungspositionen im Berufsleben zu entscheiden. "Ein Etikett aufgedrückt zu bekommen hat viel Einfluss", sagt Garner, selbst Mutter von zwei kleinen Töchtern, im Video etwa. Und Beyoncé sagt: "Sei mutig. Sei du selbst. Ich bin nicht 'bossy' - ich bin der Boss." Unter dem Twitter-Hastag #banbossy versuchen sie nun, das Wort am besten ganz aus dem Vokabular verschwinden zu lassen. Auch "Glee"-Star Jane Lynch und die Designerin Diane von Fürstenberg machen sich in dem Video für Mädchen stark.

sst


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