Jennifer Aniston: Wirbel um ein Bäuchlein

Hier schauen alle ganz genau hin: Wölbt sich eine kleine Rundung bei der Schauspielerin? GALA weiß, was bei ihr los ist

Bei diesen Fotos kann man gar nicht anders, als sich spontan für sie zu freuen. Das Bäuchlein ist deutlich zu erkennen, von der Seite, von vorn. Kein Zweifel, Jennifer Aniston, 47, sieht schwanger aus. Als die Schauspielerin letzte Woche gemeinsam mit ihrem Ehemann Justin Theroux, 44, auf den Bahamas urlaubte, bevor dieser demnächst zu Dreharbeiten an der TV-Serie "The Leftovers" nach Australien aufbrechen wird, sah es so aus, als erfülle sich Jennifers lang gehegter Traum von einem Baby.

Ihr Sprecher dementiert

"Jennifer ist nicht schwanger. Die beiden hatten einfach nur einen köstlichen, großen Lunch." Aber so einfach, wie es klingen soll, ist es nicht. Wie in Hollywood jeder weiß, versucht die Schauspielerin seit Jahren, eine Familie zu gründen. Sogar eine Adoption hatte das Paar letztes Jahr in Betracht gezogen. Dass der Wunsch von einem eigenen Kind bisher nicht in Erfüllung ging, gehört – neben der Scheidung von ihrem ersten Ehemann Brad Pitt, der sie mit seiner damaligen Filmpartnerin Angelina Jolie betrog – zu den schmerzhaftesten Erfahrungen ihres Lebens.

So will sie endlich schwanger werden

Doch noch hat sie nicht aufgegeben, wie GALA von einem Bekannten aus ihrem Umfeld erfährt: "Jennifer versucht seit Monaten, durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden", sagt er. Angeblich habe sie wegen ihres Alters jedoch auf Eizellen einer jüngeren Frau zurückgegriffen.

Im Erfolgsfall, so erklärt Dr. Mandy Mangler, stellvertretende Direktorin der Klinik für Gynäkologie & Brustzentrum Charité, stünde Jennifer Aniston trotzdem eine schwierige Schwangerschaft bevor. "Wenn bei einer künstlichen Befruchtung eine Eizellenspende verwendet wird, ist zwar das Risiko für das Kind gesenkt, für die Mutter aber nicht." Will heißen: Jennifer bleibt wegen ihres Alters eine Risiko-Schwangere.

Rundungen durch Hormonbehandlung

Die deutliche Rundung in der Körpermitte, die der eines Babybauchs in den ersten Monaten einer Schwangerschaft gleicht, erklärt Dr. Mangler so: "Die Hormonbehandlung, die eine Frau vor einer künstlichen Befruchtung durchläuft, kann zu einem vergrößerten Unterbauch führen." Dieses Phänomen lässt sich auch bei anderen Hollywoodstars wie etwa Cameron Diaz, 43, beobachten, die angeblich ebenfalls versucht, auf diesem Weg Mutter zu werden.

"Das ist nicht fair!"

Einfach und entspannt, so viel steht fest, fühlt sich Jennifer Anistons Leben nicht an. "Ich mag diesen Druck nicht, der auf uns Frauen ausgeübt wird – dass man quasi versagt hat, nur, weil man sich nicht fortgepflanzt hat", klagte sie letztes Jahr in dem US-Magazin "Allure". Und weiter: "Das ist einfach nicht fair! Nur weil man kein Kind geboren hat, heißt das doch nicht, dass man nicht Mutter sein kann – für Hunde, Freunde und die Kinder von Freunden."

Recht hat sie. Freuen würden wir uns trotzdem für sie.

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