Jennifer Aniston: "Die ständigen Fragen nach Kindern nerven"

Jennifer Aniston verrät im Interview, was sie von den permanenten Fragen nach eigenen Kindern hält und was ihre Mutter ihr vererbt hat

Jennifer Aniston scheint alles zu haben: Neben einer wunderbaren Filmkarriere hat die US-Schauspielerin mit Justin Theroux (45, "The Leftovers") auch privat ihr Glück gefunden. Die beiden gaben sich 2015 das Ja-Wort. Allerdings hat das Paar keine Kinder, doch die Medien dichten Aniston regelmäßig eine Schwangerschaft an - was sie nervt. Ob es sie da aufheitert, dass das amerikanische "People Magazine" sie im April 2016 zur "schönsten Frau der Welt" kürte? Was sie von solchen Titeln hält und wie sie mit Fragen nach eigenen Kindern umgeht, erzählte sie unter anderem in einem Interview.

Jennifer Aniston: Das nervt sie

Die 47-Jährige freue sich zwar über solche "Titel", aber sie wisse diese "Ehrungen" auch richtig einzuordnen. "Natürlich streichelt es das Ego, aber man darf das alles nicht allzu ernst nehmen. Ich bin sicher, dass es viele Frauen gibt, die diesen Titel verdient haben", so die Schauspielerin im Gespräch mit spot on news. Ein Thema bringt die Schauspielerin so richtig auf die Palme: "Die ständigen Fragen nach Kindern nerven, aber das bringt der Job nun einmal so mit sich", erklärte der einstige "Friends"-Star. Denn die Spekulationen um eine mögliche Schwangerschaft reißen einfach nicht ab. Zuletzt wehrte sich Aniston in einem Blogeintrag in der "Huffington Post" dagegen. Der Titel lautete: "Fürs Protokoll".

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Familie ist für sie DAS Thema

Trotz der nicht enden wollenden Diskussion um ihre persönliche Familiengründung, schreckt Jennifer nicht davor zurück, in Filmen als Mutter aufzutreten. In "Mother's Day: Liebe ist kein Kinderspiel" spielt sie die alleinerziehende Sandy. Es ist der letzte Film von Regisseur Garry Marshall, der im Juli im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Der Streifen setzt sich mit diversen Entscheidungen und Aspekten des Familienlebens auseinander. Die Familie - ein Thema, "das mich immer wieder magisch anzieht", sagte der Hollywoodstar. Und obwohl sie selbst keine ist, begeistern sie andere Mütter sehr: "Alle meine Freunde sind jetzt Mütter. Eine tolle Aufgabe für Frauen. Ich habe immer gesagt, dass ich das Dasein von Müttern beeindruckend finde."

Das Verhältnis zu ihrer Mutter war schwierig

Zu ihrer Mutter Nancy Dow hatte Jennifer jedoch ein eher schwieriges Verhältnis. Sie starb Ende Mai nach langer Krankheit im Alter von 79 Jahren. Dow hatte im Jahr 1999 ein Buch über die Beziehung zu ihrer Tochter veröffentlicht. Seitdem soll der Kontakt eher sporadisch gewesen sein. Auf die Frage, welche positiven wie auch negativen Qualitäten sie von ihrer eigenen Mutter geerbt habe, antwortete die Amerikanerin: "Ich glaube, dass ich meinen Sinn für Humor von meiner Mutter habe und von meinem Vater. Und eine Qualität, die mir nicht so gut gefällt und die ich geerbt habe? Hm, ich bin ein sehr nervöser Autofahrer. Und noch schlimmer bin ich als Beifahrerin."

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