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Jenke von Wilmsdorff Er offenbart traumatische Erlebnisse aus seiner Kindheit

Jenke von Wilmsdorff posiert für die Fotografen.
Jenke von Wilmsdorff
© Horst Galuschka / Picture Alliance
In seinem neuesten TV-Experiment geht Jenke von Wilmsdorff mal wieder an seine Grenzen. Doch anders als in seinen vorherigen Formaten zeigt sich der 56-Jährige in diesem von einer sehr privaten Seite und spricht erstmals über seine traumatische Kindheit.

Jenke von Wilmsdorff, 56, ist dafür bekannt, dass er sich und seinen Körper immer wieder Extremsituationen aussetzt. Ob Schönheitsoperationen, der Konsum von Drogen oder die genaue Analyse einer Krankheit – für Jenke ist kein Experiment zu extrem. Dabei zeigt sich der 56-Jährige den Zuschauern stets sehr nahbar. Doch in seinem aktuellen Experiment legt Jenke nun noch eine Schippe drauf und nimmt die Zuschauer:innen mit auf eine intime Reise in seine Vergangenheit.

Auf unbestimmte Zeit in häuslicher Isolation

In seinem neuesten TV-Format "Experiment Psyche – Wie depressiv ist Deutschland?" begibt sich Jenke allein in häusliche Isolation – und zwar ohne genau zu wissen, wie lange das Experiment andauern wird. Dafür bezieht er eine möblierte Wohnung, die er während des Experiments nicht verlassen darf. Er hat Zugang zu Fast Food, Alkohol und Medien, die ihm allerdings nur negative Schlagzeilen ausspielen. Zusammen mit Psychologe Dr. Leon Windscheid möchte der 56-Jährige so herausfinden, wie sich der Corona-Lockdown auf die Psyche der Menschen ausgewirkt hat, die sich währenddessen allein isolieren mussten.

Jenke von Wilmsdorff: Er hat das Experiment unterschätzt

In einer Pressekonferenz erzählt Jenke, dass er sich die Ruhe während der Isolation anfangs noch als sehr schön vorgestellt habe – doch das Experiment belehrte ihn schnell eines Besseren. Denn die Abkapselung zur Außenwelt machte ihm zunehmend zu schaffen. Genussmittel wie Alkohol und Fast Food wurden schnell langweilig. Er schlief immer schlechter, fühlte sich einsam, kam immer mehr ins Grübeln – ein Teufelskreis.

Berührender Monolog: Jenke spricht über seine traumatische Kindheit

In einem besonders berührenden Gespräch, das er mit sich selbst in der Isolation führt, spricht der 56-Jährige ganz offen über seine psychische Vorgeschichte und seine teils traumatischen Kindheitserlebnisse, die durch die Trennung seiner Eltern entstanden sind. Jenkes Vater zog aus dem gemeinsamen Heim aus und vernachlässigte den Kontakt zu seinem Kind. Für den damals 9-Jährigen nur sehr schwer zu verkraften. Er verlor seinen Appetit, nahm kaum noch etwas zu Essen zu sich, bis er schließlich wegen Unterernährung ins Krankenhaus eingeliefert und zwangsernährt werden musste. "Das berührt mich heute noch", gibt das sonst so taffe TV-Gesicht zu.

Ob Jenke seine Offenheit im Experiment im Nachhinein selbst überrascht hat? Denn der 56-Jährige gibt zu, für ihn sei es das privateste Experiment gewesen, das er in seiner TV-Karriere jemals geführt hat.

Verwendete Quellen: "Experiment Psyche – Wie depressiv ist Deutschland?"

Gala

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