Jasmin Tabatabai und Minu Barati: Sie sind verängstigt

Jasmin Tabatabai und Minu Barati sind als deutsch-iranische Künstlerinnen von Trumps Einreiseverbot in die USA betroffen. Und das geht ihnen sehr nahe

Die ganze Welt steht unter Schock!

US-Präsident Donald Trump verbietet mit einem Dekret Millionen Menschen für mindestens 90 Tage die Einreise in die USA. Davon betroffen sind Bürger aus dem Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen, Irak und Iran. Schon eine doppelte Staatsbürgerschaft wird zum Verhängnis – deshalb sind auch tausende Deutsche betroffen. Unter ihnen Prominente – wie Minu Barati-Fischer, 41.

Regelmäßige Reisen nach Amerika

Für ihre internationalen Filmprojekte muss die Produzentin und Drehbuchautorin regelmäßig ihre Partner in Los Angeles aufsuchen. Sie liebt Amerika und lebte sogar von 2006 bis 2007 mit ihrer Tochter in Princeton und New York. 

Ein Herz für Machos

In Sachen Männer hat Sophia Thomalla ein klares Beuteschema

Sophia Thomalla
Sophia Thomalla hat ein klares Beuteschema, was Männer angeht. Seit Anfang des Jahres turtelt das Model mit Fußballer Loris Karius, der nicht nur optisch in ihr Raster fällt.
©RTL / Gala

Großes Entsetzen

Die Deutsch-Iranerin, deren Eltern sich auf dem Oktoberfest kennenlernten, ist entsetzt über Trumps Dekret. "Ich bin verängstigt und schockiert", erklärt die Ehefrau des Ex-Außenministers Joschka Fischer gegenüber GALA. Und erzählt: "Mein iranischer Pass ist aus Schah-Zeiten, da war ich ein Baby. Meine Familie konnte den Iran seit 1979 nicht mehr betreten, da mein Vater ein aktiver und prominenter Regime-Gegner ist."

Minu Barati-Fischer

Es ist für mich schwer zu erfassen, dass ich plötzlich aufgrund einer ethnischen Zugehörigkeit diskriminiert werde und nicht mehr in die USA einreisen kann.

Das sagt Jasmin Tabatabai

Auch Schauspielerin Jasmin Tabatabai, 49, fällt unter das Dekret. Die deutsch-iranische Schauspielerin sagt: 

All das ist so unmenschlich und ungerecht. Familien und Freundschaften werden auseinandergerissen. Diese Verordnung ist ein Affront gegenüber der bestens integrierten iranischen Community dort. 

Seit ihrem zwanzigsten Lebensjahr reist die Künstlerin regelmäßig in die Vereinigten Staaten. Mit den Menschen und dem Land fühlt sie sich verbunden. Fünf Jahre war sie sogar mit einem Amerikaner verheiratet. Ihre 14-jährige Tochter wurde in den USA geboren. Jetzt haben Jasmins Geschwister, ihre 79-jährige Mutter und sie selbst plötzlich Einreiseverbot. "Wann ich meine Familie in den USA wieder besuchen kann, weiß ich nicht."

Auch Minu Barati-Fischer wollte in den nächsten Woche nach Los Angeles fliegen: "Keine Ahnung, was wird!"


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