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Jasmin Gerat "Diese Reise hat mein Leben bereichert!"

Jasmin Gerat
© PR
"Kokowääh"-Schauspielerin Jasmin Gerat ist dieses Jahr Aktionsbotschafterin der Initiative "Pampers für UNICEF" und sprach mit GALA mit leuchtenden Augen von ihren Erlebnissen bei ihrer Reise nach Äthiopien

Seit 11 Jahren kooperiert Pampers mit UNICEF für die Aktion "1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis gegen Tetantus". Dieses Jahr ist Schauspielerin Jasmin Gerat Aktionsbotschafterin der Initiative und ist dafür nach Äthiopien gereist, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen. Wir haben mit ihr gesprochen und durften von ihren Erlebnissen erfahren und berichten.

Du bist die Botschafterin der Initiative Pampers für UNICEF, die dieses Jahr zum 11. Mal startet. Wieso hast Du sich gerade für dieses Projekt entschieden?

In erster Linie finde ich es eine sehr sinnvolle Kombination aus wohltätigem Zweck und alltäglicher Aktion; als Mutter kann ich aktiv mit dem Kauf einer Packung Windeln etwas Gutes tun. Und was uns Mütter über den ganzen Erdball eint ist, dass wir das Beste für unsere Kinder wollen. Mir ist auch wichtig, dass die Aufklärungsarbeit vor Ort intensiv weiter betrieben werden kann.

Könntest Du dir vorstellen, noch einmal in so einem Rahmen in ein Entwicklungsland zu fahren?

Ja, auf jeden Fall. Ich könnte jedes Jahr so eine Reise machen. Die Reise hat mein Leben extrem bereichert, ich bin dadurch beschenkt worden.

Du hast auf Deiner Reise viele bewundernswerte Menschen getroffen. Gab es Begegnungen, von denen Du, als du nach Hause gekommen bist, Deinen Töchtern erzählen wolltest?

Es gab das Treffen der „Womens Development Army“ und ich saß in Mitten dieser wunderschönen, bunt angezogenen Frauen, die so eine Ruhe und Weisheit ausgestrahlt haben. Am Ende habe ich mich bei einer älteren Frau bedankt und ihr gesagt, wie sehr mich ihre Arbeit berührt und dass sie unbedingt weiter machen müssen. Daraufhin hat sie mich umarmt und gesagt "Thank you, sister" und wir haben beide geweint. Das war ein sehr bewegender Moment! Ich habe gemerkt, dass uns die gleichen Themen bewegen und wir miteinander verbunden sind, egal wo auf dem Erdball wir uns befinden.

Jasmin Gerat mit der "Womens Development Army"
Jasmin Gerat mit der "Womens Development Army"
© PR

Du hast in Äthiopien eine Geburtsstation besucht. Was waren die größten Unterscheide zu einer deutschen Geburtsstation, beziehungsweise die größten Mängel?

Die Ausstattung ist sehr simpel und an ein Einzelzimmer ist dort nicht zu denken. Es warten ca. 10-15 Frauen in einem Saal auf die Geburt. Aber man merkt schon, dass sich was verändert: die Aufklärung und die Bildung tragen Früchte: immer mehr Frauen wissen über Tetanus und die Ansteckungsrisiken Bescheid und können unter ärztlicher Hilfe ihre Kinder zur Welt bringen.

Die Geburtsstation des Krankenhauses in Asella
Die Geburtsstation des Krankenhauses in Asella
© PR

Viele Menschen in Äthiopien kennen Impfungen nicht. Gab es Menschen, die Ihr zu der Impfung überreden musstet, da sie sich geweigert haben?

Die Frauen, die zu der Impfstation kamen, waren schon im Vorfeld aufgeklärt und wussten Bescheid. Sie sind aus einer selbstgewählten und bewussten Entscheidung dorthin gekommen.

In Äthiopien werden über 80 verschiedene Sprachen gesprochen. Wie hat die Kommunikation mit den Einheimischen funktioniert?

Klar hätte ich wahnsinnig gerne die Worte gehabt, um noch detaillierter Kontakt aufnehmen zu können. Aber das was auf der wortlosen Ebene passiert ist, war auch ohne Worte sehr stark spürbar; ich hatte trotzdem unendlich tiefe Begegnungen. Vor allem mit den Älteren habe ich sehr viel gelacht: wenn ich mein Smartphone rausgeholt habe und sie sich mit Hilfe der Frontkamera selbst sehen konnten, haben sie sich schlappgelacht. Die Menschen haben keine Spiegel in ihren Hütten und sehen demnach ihr Spiegelbild äußerst selten, dass würde uns auch gut tun (lacht).

Glaubst Du, dass Du dadurch, dass Du selbst zweifache Mutter bist, das Projekt mit noch mehr Leidenschaft unterstützen konntest?

Ich bin sowieso ein offener, empathischer Mensch, aber als frisch gebackene Mutter war das war noch mal ein sehr besonderer Zustand.

Jasmin Gerat beruhigt ein Kind, dass gerade gegen Tetanus geimpft wird
Jasmin Gerat beruhigt ein Kind, dass gerade gegen Tetanus geimpft wird
© PR

Würdest Du nach deinen wunderbaren Erfahrungen deinen Töchtern ans Herz legen, später auch einmal Teil einer solchen wohltätigen Aktion zu werden?

Meine Töchter bekommen ja mit, wie ich lebe und was ich für Wertvorstellungen habe, dass prägt sie automatisch. Ich freue mich einfach darauf, zu sehen welchen Weg sie gehen werden, was auch immer es sein wird!

Bist Du zuversichtlich, dass sich die Situation in Äthiopien noch weiter verbessert durch die Initiative Pampers für UNICEF?

Ja! Die Reise hat mir die Augen geöffnet, da ich gesehen habe, wie die Spenden und die Hilfe vor Ort tatsächlich umgesetzt werden. Die Zahlen zeigen es ja auch - in 19 Ländern ist dank Pampers und UNICEF der Eliminierungsstatus erreicht, dass ist eine irre tolle Nachricht! Aber dennoch gibt es immer noch viel zu tun, den nach wie vor stirbt alle 11 Minuten ein Neugeborenes an Tetanus!

Carlotta von GALA sprach mit Jasmin Gerat
Carlotta von GALA sprach mit Jasmin Gerat
© Gala

Von November 2016 bis Januar 2017 können auch Sie mit dem Kauf einer Packung Pampers, dessen Gegenwert eine lebensrettende Impfdosis gegen Tetanus ist, etwas Gutes tuen.

cru Gala

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