Jascha Rust: "Meine Freundin darf keine Prinzessin sein"

Egal ob als chaotischer Sunnyboy Zac in der Serie "GZSZ" oder engagierter Krankenpfleger in der Sachsenklinik von "In aller Freundschaft": Mit seinem Charme lässt Jascha Rust reihenweise Frauenherzen schmelzen. Ob er auch einen Fan daten würde und wie Frauen sein Herz erobern können, verrät der Schauspieler im Interview mit GALA.

Für seinen Traum hat er kurz vor dem Abitur die Schule geschmissen, seitdem ging die Karriere steil bergauf.

Jascha Rust: So stellt er sich seine Traumfrau vor

Jascha Rust, 29, ist durch die RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" bekannt geworden, vier Jahre lang spielte er seine Paraderolle Zacharias Benedikt "Zac" Klingenthal. Heute begeistert der Berliner in seiner Rolle als Krankenpfleger Kris Haas jeden Dienstagabend in der ARD-Serie "In aller Freundschaft" seine Fans, im April feiert er Vierjähriges. Im GALA-Interview spricht der Schauspieler über seine Zukunft in der Sachsenklinik, Schubladendenken und was ihm in seinem Liebesleben besonders wichtig ist.

Rafael van der Vaart

Estavana und Jesslynn singen ihm ein Ständchen zum Geburtstag

Estavana Polmann, Jesslynn van der Vaart und Rafael van der Vaart
Rafael van der Vaart, seine Lebenspartnerin Estavana Polman und Tochter Jesslynn feiern seinen Geburtstag ganz traditionell.
©Gala

GALA: Sie haben auf Instagram viele weibliche Follower. Würden Sie einen Fan daten?
Jascha Rust: Ja, ich würde das nicht ausschließen. Obwohl das natürlich immer davon abhängt, wie meine private
Situation ist. Wenn ich gerne jemanden kennenlernen würde und mir eine wahnsinnig nette Frau bei Instagram schreibt: Warum nicht?

Wie sieht denn Ihre aktuelle Situation aus?
Dazu sage ich leider – wie immer – nichts…

Sie bekommen bestimmt trotzdem viel Fan-Post ...
Ja, aber im Moment mache ich eine kleine "Instagram-Pause". (lacht) Wie der aktuelle Stand ist, weiß ich also gar nicht.

Haben Sie sich schon einmal mit einem Fan getroffen?
Nein. Aber auf nette Nachrichten antworte ich eigentlich immer.

Wie können Frauen Sie beeindrucken?
Optisch gesehen habe ich keinen festen Typ. Richtig wichtig ist mir guter Humor, das ist das A und O. Und Natürlichkeit. Es muss einfach passen.

Und was geht gar nicht?
Wenn meine Freundin eine kleine Prinzessin wäre, mit der ich zum Beispiel nicht zelten gehen könnte oder die morgens drei Stunden im Bad braucht und super abgehoben ist. Da hätte ich keine Lust drauf.

"GZSZ" statt Abitur

Kurz vor Ihrem Abitur haben Sie für Ihre erste Rolle in der RTL-Serie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" die Schule abgebrochen. Haben Sie diese Entscheidung je bereut?
Nein. Das war für mich kein großes Ding, weil mir schon immer klar war, dass ich mit meinem voraussichtlichen Abi-Schnitt von 2,5 nicht das studieren kann, was ich will.

Welches Fach hätten Sie gerne studiert?
Mich hätte Psychologie total interessiert, aber dafür braucht man ja so einen guten NC. Als in der 12. Klasse dann das Angebot von GZSZ kam, wusste ich sofort, dass ich das machen werde. Da musste ich nicht lange drüber nachdenken.

Jascha Rust in seiner Rolle als Paul Leonhard bei "SOKO München - Tod in Bestzeit" (Montag, 20. Januar, um 18 Uhr im ZDF)

In einem Interview von 2016 haben Sie verraten, am Anfang Ihrer Karriere oft mal "auf die Schnauze“ gefallen zu sein und "Geld verloren zu haben". Wie haben Sie es geschafft, trotzdem an Ihrem Traum festzuhalten?
Ich habe in dieser Zeit einfach viel Lehrgeld gezahlt. Aber daraus habe ich gelernt, mittlerweile weiß ich, wie man sich in der Branche zu verhalten hat.

Wie meinen Sie das?
Als ich damals angefangen habe, war für mich alles einfach unglaublich neu und es gibt leider gewisse Menschen, die so was spüren. Manche Fehler macht man einmal, fällt auf die Schnauze und muss versuchen, irgendwas daraus zu lernen.

Ans Aufhören haben Sie nie gedacht?
Nein. Ich hatte nie ein Problem mit der Branche, sondern einfach mit gewissen Leuten. Manchmal war ich zu gutgläubig.

Ihre Rolle bei GZSZ wurde Ihnen auf den Leib geschnitten, es gab viele Parallelen zu Ihrem privaten Leben. Trotzdem sind Sie nach vier Jahren ausgestiegen. 
Ich wollte einfach mal woanders reinschnuppern. GZSZ läuft ja jeden Tag, man ist sehr an die Produktion gebunden und hat kaum Zeit für andere Projekte. Trotzdem habe ich mich wahnsinnig wohl bei GZSZ gefühlt. Als dann aber das Angebot von "In aller Freundschaft" kam, habe ich mich total gefreut, schließlich ist das Drehpensum für die Serie ein ganz anderes und man viel mehr Zeit hat, andere Projekte wahrzunehmen.

Seine Rolle in "In aller Freundschaft" gibt er so schnell nicht auf

Gibt es zu Ihrer Rolle als Kris Haas in "In aller Freundschaft" auch die ein oder andere Parallele?
Eine Gemeinsamkeit ist auf jeden Fall der Umgang mit anderen Menschen. Ich behaupte von mir, dass ich ein sehr offener, lockerer Mensch bin und immer freundlich auf andere zugehe. Das ist ein Charakterzug, der auch Kris als Pfleger sehr ausmacht.

Wie lange möchten Sie die Rolle noch spielen?
Ich habe mir keine Deadline gesetzt. So lange ich das Gefühl habe, in meiner Rolle etwas lernen zu können, und mich wohlfühle, gibt es für mich keinen Grund, etwas zu beenden.

Haben Sie keine Angst, irgendwann in eine Schublade gesteckt zu werden?
Wäre das denn schlimm? Ich finde es gar nicht negativ, wenn man sich bewusst dazu entscheidet, eine Rolle über viele Jahre oder gar Jahrzehnte zu spielen. Das kann doch auch total viel Spaß machen. Und am Ende des Tages finanziert man sich so die Miete.

Würden Sie sich in Ihrem Alter denn schon für die nächsten zehn Jahre festlegen wollen?
Wenn es eine absolut geile Produktion wäre, die in Afrika, Thailand oder sonst wo auf der Welt gedreht wird, hätte ich damit kein Problem. (lacht)

Verwendete Quellen: eigenes Interview

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