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Janni Kusmagk Sie vertritt eine klare Meinung zu körperlicher Gewalt an Kindern

Janni Kusmagk
Janni Kusmagk
© instagram.com/thehappytribe
Es ist eine Situation, die jedes Elternteil kennt: Das Kind schreit und ist bockig. Janni Kusmagk erlebt mit Söhnchen Emil-Ocean Ähnliches – und offenbart, dass sie in der Vergangenheit ihr Kind "gewaltvoll" behandelt habe. Ein "Fehler", wie sie findet.

Es sind mutige und ehrliche Worte, die Janni Kusmagk, 31, zum Thema Gewalt an Kindern auf Instagram verliert. Der Anlass? Ein Vater, der seinen Sohn "gewaltvoll am Arm aus dem Auto zieht", wie die einstige Profisurferin in ihrer Story schildert. Das bewegt sie dazu, über ihre eigenen Erfahrungen mit dieser heiklen Thematik zu reflektieren – und eine klare Meinung zu vertreten.

Janni Kusmagk beobachtet "gewaltvollen" Vater – und offenbart eigene "Fehler"

Janni und ihr Ehemann, Schauspieler Peer Kusmagk, 47, haben sich in der Vergangenheit bereits mehrfach zu brisanten Sachen geäußert. Erst im März 2022, anlässlich des Weltfrauentags, offenbarte der Moderator, in Beziehungen "die Gewalt [s]einer Stimme und Worte benutzt" zu haben – und entschuldigte sich dafür. Nun ist es Janni, die ebenfalls zugibt, in der Vergangenheit "gewaltvoll" agiert zu haben – und zwar in Bezug auf ihre Kinder …

Alles beginnt mit der Fahrt zum Sommercamp auf der Balearen-Insel Mallorca, dem derzeitigen Wohnort der fünfköpfigen Familie. Bereits tags zuvor waren Jannis Kids "mega begeistert" von dem Erlebnis. Doch diesmal war alles anders. "Nur Geweine" schreibt eine vermutlich erschöpfte Mutter. Söhnchen Emil-Ocean, 4, möchte nicht bleiben. Er hätte "gestern so viele Eindrücke" gesammelt, dass er "heute lieber einen Tag Pause" bräuchte.

Bevor Janni Kusmagk mir ihren Kindern wieder aufbricht, beobachtet sie einen anderen Vater mit demselben Problem: Auch sein Kind möchte nicht ins Sommercamp. "Dann zieht er sein Kind gewaltvoll am Arm aus dem Auto …", schildert Peers Frau. Eine Situation, die Janni kurze Zeit später erneut in ihrer Instagram Story aufgreift – und sich erklärt.

"Es bleibt ein Übergriff"

"Der Text sollte keine Verurteilung für den Vater sein", stellt Kusmagk klar und führt fort: "Ich finde es zwar ein Fehler ein Kind gewaltvoll am Arm zu ziehen, ein Fehler den ich auch schon gemacht habe, und dennoch bleibt es ein Übergriff [sic]". Janni versucht die Situation umzudrehen, kommt auf die anwesende Mutter zu sprechen und wie es wäre, wenn diese ihren bockigen Mann fest am Arm packen würde – um zu verdeutlichen, wie falsch sie ein solches Verhalten findet.

In einer weiteren Instagram Story schreibt die Mutter von drei Kindern: "Vieles haben die Generationen vor uns verkackt. [...] Man wurde geschlagen wenn man 'ungezogen‘ war [sic]". Es seien lieber "Symptome bekämpft" worden, anstatt "Ursachen zu finden". Das wolle Janni Kusmagk für ihre Kinder nicht. Ihr Anspruch? Sie wolle für ihre "Bedürfnisse" einstehen "und entspannt sein können", damit sie "nicht laut" werde oder Emil-Ocean, Tochter Yoko und Baby Merlin für ihren "Stress aufkommen müssen".

Informationen zu Hilfsangeboten

Wenn Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, finden Sie deutschlandweit und rund um die Uhr unter der kostenlosen anonymen Nummer des "Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen" Hilfe: 08000/116 016 . Oder Sie nutzen die Website der Bundesinitiative "Stärker als Gewalt". Wenn Sie sich akut bedroht fühlen, rufen Sie die Polizei unter der kostenlosen Notrufnummer 110.

Verwendete Quelle: instagram.com

jse Gala


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