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Janni Hönscheid Wo die Geburt ihres dritten Kindes stattfinden soll

Janni Hönscheid
Janni Hönscheid
© instagram.com/thehappytribe
Janni Hönscheid plant, ihr drittes Kind nicht in einem normalen Krankenhaus zur Welt zu bringen. Auch eine Hausgeburt kommt für die Surferin nicht infrage.

Es dürften nur noch wenige Tage sein, bis Janni Hönscheid, 30, und Peer Kusmagk, 46, ihr drittes Kind in den Armen halten. Seit einigen Wochen sind die beiden mit den gemeinsamen Kindern Emil-Ocean, 4, und Yoko, 2, zurück aus Costa Rica, um sich auf die anstehende Geburt von Baby Nummer drei vorzubereiten. Nun verrät Janni, auf welch besondere Weise das Kind zur Welt kommen soll.

Janni Hönscheid musste lange nach einem Ort für die Geburt suchen

Als ein Fan fragt, wie und wo die Geburt stattfinden soll, überrascht Janni mit dieser Antwort: "Ich habe diesmal ein anthroposophisches Krankenhaus gewählt. Nach meinen letzten Geburten kommt eine Geburt zuhause nicht so wirklich in Frage (plus ist unser Zuhause einfach zu klein und mit der Baustelle wäre es auch nicht so toll). Ein normales Krankenhaus kommt für mich aber auch nicht mehr infrage ... Es war eine lange Suche und ich bin total happy."

Bei der Geburt von Emil-Ocean kam es damals zu Komplikationen und Janni musste sich einem Not-Kaiserschnitt unterziehen. Yoko wurde hingegen auf natürlichem Wege ebenfalls im Krankenhaus geboren. Auf die genauen Gründe, warum Janni ihr drittes Kind nicht in einem normalen Krankenhaus auf die Welt bringen möchte, geht die 30-Jährige nicht ein.

Was ist ein anthroposophisches Krankenhaus?

Dafür erklärt sie, weshalb es nun ein anthroposophisches Krankenhaus sein soll und worum es sich dabei überhaupt handelt. "Es wird so gehandelt, dass sich der Mensch in seiner Essenz wohl fühlen sollte. Es wird eher auf die Bedürfnisse eingegangen, was Menschen für natürliche Abläufe haben. Bei der Geburt ist der Unterschied zum Beispiel, dass es in einem normalen Krankenhaus dieses grelle Licht gibt. In einem anthroposophisches Krankenhaus kann darauf geachtet werden, dass das Licht gedämpft ist und es wird eher auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen." Zu helles Licht könne die Hormonausschüttung, die bei der Geburt gebraucht wird, blockieren, erklärt Janni.

Wichtig ist auch die Info, dass die Anthroposophische Medizin nicht als Alternative zur konventionellen Medizin verstanden wird, sondern als Erweiterung und Ergänzung. "Dabei  werden nicht nur die messbaren Befunde des erkrankten Menschen, sondern auch sein persönliches Empfinden und seine individuelle Lebenssituation miteinbezogen – auch im (manchmal hektischen) Alltag eines modernen Akutkrankenhauses", heißt es als weitere Erklärung bei "anthro-kliniken.de".

Emil-Ocean und Yoko sollen bei der Geburt übrigens nicht dabei sein. "Das würde mir zu viel Druck machen und ich kann es mir gar nicht vorstellen", begründet Janni die Entscheidung.

Verwendete Quellen: instagram.com, anthro-kliniken.de

jno Gala


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