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Janni Hönscheid Die Instagram-Kritik lässt nicht nach

Janni Hönscheid und ihre Tochter Yoko
Janni Hönscheid und ihre Tochter Yoko
© instagram.com/jannihonscheid
Janni Hönscheid nimmt die viele Kritik auf Instagram mittlerweile mit Humor, möchte ihre Follower aber gleichzeitig dazu aufrufen, toleranter zu sein und auch mal realistischere Momente zu posten.

Shitstorm-Alarm bei Janni Hönscheid, 29: Die Surferin musste die bittere Erfahrung machen, in den sozialen Netzwerken von wildfremden Menschen für ihr Verhalten kritisiert zu werden. Doch so ist das mittlerweile nun mal, wenn man sich als Promi dafür entscheidet, das Familienleben mit der Öffentlichkeit zu teilen. Da wird allein schon die Tatsache, dass sie auf einem Bild ihre Tochter Yoko vor der Brust trägt, zum Aufreger. Janni scheint mit dieser Tatsache überraschend gut umzugehen, wie sie auch in ihrem neuesten Instagram-Post unter Beweis stellt.

Janni Hönscheid wird in Schubladen gesteckt

"Bekommen wir jetzt einen Lovestorm?", fragt Janni ihre Follower wahrscheinlich etwas schnippisch und führt dann weiter aus, welche Kommentare sich die zweifache Mutter schon alles durchlesen musste. "'Gerade von Euch hätte ich das nicht erwartet, ich dachte Ihr wisst es besser', 'Sonst seid Ihr doch so bewusst' kamen einige Nachrichten zu dem Vorwärtstragen. "Auch zu anderen Themen, egal ob es um Ernährung, Windeln oder Impfungen geht... zeigt man einen Teil von seinem Leben, wird man in eine Schublade gesteckt. Macht man etwas, was dieser in den Vorstellungen nicht entspricht, fällt es auf."

Janni will mit ihrem neuesten Post nicht für einen kritiklosen Raum sorgen, sondern für Toleranz aufrufen und ihre Fans dazu anregen, mehr auf sich selbst als auf andere zu gucken. "Ob Ihr Kinder bekommt oder nicht, ob Ihr impft oder nicht, ob Ihr stillt oder nicht, ob Ihr vorwärts, rückwärts, auf dem Kopf oder garnicht tragt... lasst Euch von Eurem Gefühl leite. Und wenn konstruktive Kritik kommt, beschäftigt Euch mit Dingen, hinterfragt Euch auch manchmal - das ist wichtig, um Euren Weg zu festigen, oder eben in eine andere Richtung zu gehen. Doch bitte bitte, geht weiter, und lasst Euch nicht einsperren in einer Schublade, in die Euch andere bringen."

Janni und ihr Mann Peer Kusmagk, 44, haben in den vergangenen Tagen wieder einiges abbekommen, weil sie mit den Kindern in den Urlaub nach Costa Rica gereist sind und die Reise zu stressig für so kleine Kinder sei oder Janni die kleine Yoko bei einer kurzen Autofahrt unangeschnallt im Arm hielt.

Zweifach-Mama will mehr Realität auf Instagram

Doch genau diese Momente möchte die ehemalige "Adam sucht Eva"-Teilnehmerin auch weiterhin mit ihrer Community teilen.

"Vielleicht fahrt Ihr regelmäßig mit dem Bus durch die Stadt mit Euren unangeschnallten Kindern ohne Reboarder Kindersitze und habt Euch noch nie gefragt, ob das seine Richtigkeit hat, nur weil es kein Gesetz ist, und dennoch eigentlich das gleiche. Vielleicht habt Ihr schonmal an einem Glas Wein während der Schwangerschaft genippt, weil Ihr Kummer hattet oder habt vor den Kindern lautstark gestritten und die Koffer standen schon in der Tür ... und das sind alles Momente, die zum Leben gehören. Die total normal sind. Die dennoch nicht passen - in die perfekte Scheinwelt von Instagram. Wir haben Angst, dafür verurteilt zu werden, und verschweigen sie lieber", schreibt Janni selbstbewusst und ruft dazu auf, auch diese ganz normalen, realistischen Moment auf Instagram zu zeigen.

Natürlich gibt es auch bei diesem Statement wieder User, die Janni dafür kritisieren, dass sie es ihrer Meinung nach okay findet, Kinder mal nicht anzuschnallen oder in der Schwangerschaft an einem Glas Wein zu nippen. Jeder Satz von Janni, jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt. Doch zum Glück hat die Blondine auch jede Menge Unterstützer, die ihr wieder Motivation für den nächsten realistischen Post geben. Abhalten lässt sich Janni davon jedenfalls nicht.

Verwendete Quellen:Instagram

jno Gala

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