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Janni Hönscheid + Peer Kusmagk Sie wehren sich gegen Hasskommentare

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk
Janni Hönscheid und Peer Kusmagk
© instagram.com/janniundpeer
Janni Hönscheid und Peer Kusmagk müssen sich wegen ihres Urlaubs in Costa Rica starker Kritik aussetzen. In einem Interview adressieren sie jetzt die zahlreichen Hasskommentare.
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Janni Hönscheid, 29, und Peer Kusmagk, 44, verbringen derzeit ihren Urlaub in Costa Rica, weshalb sie auf den sozialen Medien stark kritisiert werden. In einem Interview verraten sie nun, dass sie nach Deutschland zurückkehren wollen und wehren sich zudem gegen die Hasskommentare ihrer Instagram-Follower.

Janni Hönscheid + Peer Kusmagk: Sie wünschen sich mehr Empathie

Anfang März entschieden sich Janni und Peer dazu, trotz der Coronakrise, nach Costa Rica zu fliegen, um mit ihren Kindern Emil-Ocean, zwei, und Yoko, acht Monate, einen idyllischen Urlaub unter Palmen zu verbringen. Als die allgemeine Situation sich verschärfte, beschloss das Paar, seinen Aufenthalt in Lateinamerika zu verlängern - all das kam bei den Followern gar nicht gut an.

Im Skype-Interview mit "RTL.de" verkünden Janni und Peer nun, dass sie in ihre Heimat zurückkehren möchten. Auch diesbezüglich scheint das Paar mit hasserfüllten Kommentaren oder gar Schadenfreude zu rechnen. "Es ist sehr einfach zu sagen 'Das hätten die wissen müssen', das sagt nur jemand, der gerade zuhause und nicht gerade auf einer Rückreise ist. Man sollte sich einfach mal die Zeit nehmen und sich überlegen: 'das sind doch auch Eltern, die lieben ihre Kinder, die treffen Entscheidungen, die haben bestimmt Diskussionen. Die haben bestimmt Dinge, die sie nicht auf Social Media zeigen.' Jeder hat irgendwie seine Geschichte. Deswegen wünsche ich mir ein bisschen mehr Empathie, gerade in den sozialen Netzwerken", sagt die Surferin.

Keine problemlose Heimreise

Janni und Peer scheinen zwar nach Deutschland reisen zu wollen, doch das könnte sich offenbar schwierig gestalten. Sie sollen sich momentan auf einer abgelegenen Halbinsel befinden und der Fährverkehr soll eingestellt worden sein, was die Anreise zum Flughafen offensichtlich erschwert. Laut des Nachrichtenportals plane das Paar mit einer der letzten Bundeswehr-Maschinen, die noch Touristen ausfliege, nach Hause zu kommen.

Bezüglich der Heimreise und der Coronakrise zeigt sich der ehemalige GZSZ-Darsteller nun nachdenklich: "Wenn der deutsche Außenminister sich nicht mehr sicher ist, wie lange er noch Überflug-Genehmigungen über fremde Länder bekommt, klingt das, gerade wenn man nicht zuhause ist, wie ein Kriegszustand. Das kenne ich nur von Erzählungen meiner Großeltern aus dem Krieg, dass man über gewisse Gebiete nicht mehr fliegen durfte."

Verwendete Quelle: RTL.de

sti Gala

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