Janni Hönscheid und Peer Kusmagk: "Es hat Vor- und Nachteile"

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk haben sich ganz bewusst dagegen entschieden, ihre Kinder Emil-Ocean und Yoko in eine Kindertagesstätte zu schicken. Auf Instagram berichtet die zweifache Mutter von den Vor- und Nachteilen, die diese Entscheidung mit sich bringt. Ihre Community reagiert gespalten.

Janni Hönscheid und Peer Kusmagk

Janni Hönscheid, 29, und Peer Kusmagk, 44, teilen auf Instagram ihr Familienleben. Und dazu gehören nicht nur Bilderbuchtage mit ihrem Sohn Emil-Ocean, zwei, und der acht Monate alten Tochter Yoko, sondern auch stressige Alltagsbewältigung, schwere Entscheidungen und Diskussionen. Wobei die Diskussionen eher unter Janni Hönscheids Instagram-Bildern stattfinden. So auch bei ihrem Post vom 6. Februar. Hier äußert sich die zweifache Mutter zum Thema Kindergarten. Ihre Kinder gehen bisher nicht in eine Kindertagesstätte und das soll vorerst auch so bleiben.

Janni Hönscheids Beweggründe

Unter dem Bild, dass die Familie bei einem Spaziergang durch die Stadt zeigt, häufen sich die Kommentare. "#Kitafrei und immer dabei", beginnt Janni ihren Beitrag und erläutert ihre Beweggründe, weshalb ein Kindergarten bisher für sie und Peer Kusmagk nicht infrage kam. "Vielleicht lag es daran, dass ich auf einer Wüsteninsel großgeworden bin und die meiste Zeit meiner frühen Kindheit am Strand mit meiner Familie verbracht habe, dass es sich für mich seltsam anfühlte, dieses kleine Wunder gleich in die Obhut einer fremden Institution zu geben", so die 29-Jährige. Sie und Peer können von Zuhause aus arbeiten, den Kleinen würde es an nichts fehlen. Emil-Ocean sei kreativ, aufgeschlossen, spiele gerne mit anderen Kindern und er überrasche sie immer wieder mit "smarten Antworten". So harmonisch das auch klingen mag, ist die Profi-Surferin auch ehrlich zu ihren Followern und berichtet von den Nachteilen. 

Peer Kusmagk + Janni Hönscheid

Adam hat seine Eva gefunden

Peer Kusmagk am Strand mit Tochter Yoko
27. Januar 2020  "Es ist vielleicht das faszinierendste für uns Eltern, vom ersten Moment an Zeugen dieser ganz besonderen Anziehungskraft zu sein. Vom ersten Blick auf seine neugeborene Schwester über die verliebten Blicke am Strand, die alles um sie herum vergessen lassen bis hin zur zärtlichen Berührung beim Einschlafen." Diese rührenden Worte sagen Janni Hönscheid und Peer Kusmagk über die Geschwisterliebe zwischen Emil-Ocean und der kleinen Yoko.
Janni + Peer Kusmagk in Potsdam
7. November 2019  Nachdem Janni und die Kids Papa Peer Kusmagk vom Training zu "Dancing On Ice" abgeholt haben, wird schon der erste Schnee zusammengekratzt, um einen lustigen Schneemann zu bauen. Leichte Abzüge git es dafür noch in der B-Note, aber für den Anfang gar nicht schlecht.

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Janni Hönscheid: "Wie soll ich das schaffen?" 

Zwei kleine Kinder im Haus, die beschäftigt werden wollen, dazu der Haushalt und ein möglichst lehrreiches Programm für den Sohn - das kann an die Substanz gehen. "Die Nachteile sind, dass es natürlich anstrengend ist, jeden Tag diesen Ablauf selber zu schaffen für die Kinder, momentan keine Zeit für mich und keine wirkliche Entlastung zu haben, um Dinge zu erledigen", zählt Janni Hönscheid auf. Sie gesteht, dass sie sich bereits einige Kindertagesstätten angesehen hätten, weil der Stress zu viel wurde. Doch letztendlich haben sie sich dagegen entschieden. Die 29-Jährige ist stolz diesen Weg gegangen zu sein. Ob sie sich irgendwann anders entscheiden und ihre Kinder doch in den Kindergarten schicken, lassen sie offen. 

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#KITᗩᖴᖇEI ᑌᑎᗪ IᗰᗰEᖇ ᗪᗩᗷEI 💕 Ich weiss noch als ich schwanger war und mir suggeriert wurde ich müsste mich schonmal um ein Kitaplatz kümmern... vielleicht lag es daran dass ich auf einer Wüsteninsel großgeworden bin und die meiste Zeit meiner frühen Kindheit am Strand mit meiner Familie verbracht habe, das es sich für mich seltsam anfühlte dieses kleine Wunder gleich in die Obhut einer fremden Institution zu geben. Ich konnte von zuhause arbeiten- bin es als selbstständige nicht anders gewohnt- und wir arbeiten beide viel, damit wir uns Elternzeiten nehmen können. Es gab eine Zeit, da wurde mir alles irgendwie zu viel, und wir schauten uns mehrere Kitas an, und vielleicht hat es mich schon etwas entlastet zu wissen das es diese Möglichkeit gibt, doch letztendlich gingen wir diesen Schritt bislang nie... Und ja es hat vor und Nachteile. Wir haben morgens keinen Stress und Emil-Ocean kann spielen, er bekommt alles mit was wir machen, ist überall dabei, verbringt Zeit mit Menschen von allen unterschiedlichen Altersklassen, männlich, weiblich, und tendiert dazu sich immer mit etwas älteren Kindern am besten zu verstehen (weil er von Ihnen am meisten lernen kann, mehr als von gleichaltrigen). Die Nachteile sind, das es natürlich anstrengender ist, jeden Tag diesen Ablauf selber zu schaffen für die Kinder, momentan keine Zeit für mich, und keine wirkliche Entlastung zu haben um Dinge zu erledigen. Man gewöhnt sich daran das man sie irgendwie in den Haushalt einbindet. Und das Dorf würfelt man sich irgendwie zusammen, macht selber ein Programm für die Woche. Klar gibt es Tage wo ich denke: „wie soll ich das schaffen“... doch wenn ich sehe wie eng die Bindung zwischen den Geschwistern ist, wenn Emil-Ocean mich mal wieder mit einer super smarten Antwort überrascht weil er schon so viel über den Alltag versteht und so mitdenkt, oder wenn er morgens im Schlafanzug einfach ganz vertieft mit seinen Autos spielt und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, bin ich doch sehr glücklich und stolz diesen Weg zu gehen. Ob wir uns irgendwann doch für einen Kindergarten entscheiden kann ich noch nicht sagen 🤷🏼‍♀️ Wie macht Ihr das? Seid Ihr zufrieden mit Eurer Lösung?

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Janni Hönscheid spaltet ihre Community

Dass diese Meinung nicht alle teilen, konnte sich die zweifache Mutter sicher schon beim Posten des Beitrags denken. Sie fordert die Leser auf: Wie macht ihr das? Eine ihrer Followerin schreibt: "Ich habe mich (alleinerziehend) extra zur Tagesmutter qualifizieren lassen, damit ich meine kleine Tochter nicht in eine fremde Betreuung abgeben muss. Es funktioniert super! Jeden Tag kommen ihre Freunde zu uns nach Hause. Kinder in verschiedenen Altersgruppen. Eine bessere Lösung hätte ich nie finden können!" Andere sind klare Befürworter von Kindertagesstätten. "Ein Kind gehört allein wegen der sozialen Kontakte in eine Kita. Nur Familie reicht da einfach nicht aus. Eine Kita bringt den Kids noch mal ganz andere Dinge bei, als Eltern." Viele ihrer Leser sind zwiegespalten, können die Ansicht von Janni Hönscheid verstehen, wissen aber auch, dass sich diesen "Luxus" nicht jede Familie leisten kann. Doch an solche Kommentare haben sich Janni Hönscheid und Peer Kusmagk sicherlich mittlerweile gewöhnt und teilen weiterhin private Einblicke in ihr Familienleben.

Verwendete Quellen: Instagram

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