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Jan Ullrich Staatsanwaltschaft fordert harte Strafe für Suff-Fahrt


Im Mai 2014 verursachte Jan Ullrich mit Alkohol im Blut einen schweren Verkehrsunfall. Nun fordert die Staatsanwaltschaft eine harte Strafe

Vor einem Jahr verursachte Jan Ullrich in alkoholisiertem Zustand im schweizerischen Mattwil (Kanton Thurgau) einen schweren Verkehrsunfall. Nun hat die Staatsanwaltschaft Bischofszell die Anklage gegen den Ex-Tour-de-France-Sieger von 1997 erhoben. Gefordert wird laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung eine harte Strafe von 18 Monaten Haft auf Bewährung und ein Bußgeld in Höhe von 10.000 Schweizer Franken (etwa 9700 Euro).

1,4 Promille Alkohol im Blut

Ullrich hatte im Mai 2014 mit angeblich mindestens 1,4 Promille Alkohol im Blut auf einer Landstraße in Mattwil zwei Autos mit seinem Audi gerammt. Bei dem Unfall sei er zudem mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Zwei Personen wurden damals verletzt und mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Deswegen wird ihm von der Staatsanwaltschaft laut der Schweizer Zeitung "Blick" vorsätzliche grobe Verletzung der Verkehrsregeln und mehrfaches vorsätzliches Fahren in qualifiziert fahrunfähigem Zustand vorgeworfen. Jan Ullrich verursachte bereits 2002 alkoholisiert einen Unfall.

Urteil im Spätsommer

Zu der Anklage äußerte sich der Ex-Radprofi in der "Bild"-Zeitung wie folgt: "Das Wichtigste ist, dass bei dem Unfall niemandem etwas passiert ist, dass niemand verletzt wurde. Ich bin fair behandelt worden." Nun muss das zuständige Bezirksgericht entscheiden, ob dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt wird. Ein Urteil wird laut dem Blatt erst im Spätsommer fallen.

SpotOnNews

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