Jan Leyk : Nach Klima-Kommentaren: Streit mit TV-Koch Attila Hildmann

Jan Leyk beschimpfte im Zuge der "Fridays for Future"-Demonstrationen einen Jungen als "kleinen Pisser" und pöbelte auf Instagram lauthals gegen die Klima-Bewegung. Nun weist ihn Attila Hildmann zurecht - und Leyk schießt zurück. 

Jan Leyk

"Ich check das alles nicht mehr", empörte sich TV-Star Jan Leyk, 35, am vergangenen Freitag, den 29. November 2019, auf Instagram. Gemeint waren die "Fridays for Future"-Demonstrationen, bei denen sich junge Menschen für den Klimaschutz einsetzen. Dabei filmte der TV-Star die Demonstranten, unter anderem einen circa neunjährigen Jungen, der ein Schild mit der Aufschrift "Eating meat is fucking up the planet" (Deutsch: "Fleisch essen zerstört den Planeten") hochhielt. Dem ehemaligen "Berlin Tag & Nacht"-Darsteller schien das allerdings so gar nicht zu schmecken. 

Jan Leyk pöbelt Klima-Demonstranten an

"Cool, geil", pöbelt Leyk den verwunderten Schüler von der Seite an. "Lieber Tofu essen, ne? Aber du weißt schon, dass für Tofu die Regenwälder abgeholzt werden?", setzte er nach. Der sichtlich perplexe Schüler wusste nichts anderes zu antworten als: "Tofu mag ich sowieso nicht!" Doch der 35-Jährige war nicht zu beruhigen und beleidigte den kleinen Jungen. "Hält das Schild hoch und weiß gar nicht, was es bedeutet. Dieser kleine Pisser tut mir richtig leid", schimpfte er in die Kamera und ging weg. Was für Leyk vielleicht harmlos erschien, zog bei Instagram weite Kreise. Nicht wenige waren über die Beschimpfungen des DJs empört. 

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Jan Leyk: Attila Hildmann verteidigt den Jungen 

Nun schaltet sich TV-Koch Attila Hildmann ein, der vor allem für das Predigen einer veganen Lebensweise bekannt ist. Auf Instagram nimmt er nicht nur das demonstrierende Kind in Schutz, sondern stellt auch Leyks Unwahrheiten richtig: "Stellst dich öffentlich hin und machst einen auf neunmalklug und erzählst Märchen vom Grillfreunde Stammtisch und meinst, du kannst sogar noch Kinder öffentlich runtermachen, die sich für den Erhalt unserer Welt einsetzen!" 80 Prozent des angebauten Sojas landete in den Futtertrögen der Tierzucht, nur 6 Prozent würden für den Menschen verwendet. "Dein "verkacktes" Steak sorgt für Regenwaldrodung, nicht Tofu!", führt er weiter aus. 

Jan Leyk holt zum Gegenschlag aus

Die wüsten Beschimpfungen gegen seine Person kann Jan Leyk selbstverständlich nicht auf sich sitzen lassen und holt zum Gegenschlag aus. Wieder fehlt dem 35-Jährigen jegliches Verständnis für die "Fridays for Future"-Bewegung. 

"Wie kann man sich mit so vielen Dingen beschäftigen, die nichts mit einem selber zu tun haben und diese Energie nicht einfach einsetzen für wirklich gute Dinge? Nicht wie bei so einer Scheiß-Idioten-Demo irgendwelche Papp- und Plastikschilder hochhalten, die genau dem widersprechen, wofür diese ganzen ,Fridays for Future‘-Spacken demonstrieren. Für ein Pappschild ist auch ein Baum abgeholzt worden", sagt Jan Leyk in seinem Video bei Instagram. 

Auch Atilla Hildmann greift er an und bezichtigt den Koch, er würde ihn für seine "Frühlingszwiebelkampagne ausnutzen. Am Ende kommt dann aber noch die Einsicht: "Ich muss mich aber wirklich bei diesem kleinen Jungen entschuldigen, den ich als ,Pisser‘ bezichtigt habe.“ Das Wort sei ihm im Affekt herausgerutscht.

Verwendete Quellen: Instagram, t-online, Express  

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