Jan Josef Liefers: Facebook-Sperre wegen Schweine-Bild

Jan Josef Liefers hat Ärger mit Tierschützern: Ein Foto von ihm mit toten Schweinen sorgte dafür, dass seine Facebook-Seite vorübergehend gesperrt war

Tote Schweine wurden am Wochenende für Jan Josef Liefers zum Problem: Der Schauspieler war vorübergehend auf Facebook gesperrt, weil zahlreiche User ein Foto von ihm gemeldet hatten. Dabei war der Schnappschuss, den der 49-Jährige in der Nacht zum Samstag (23. November) postete, eigentlich als Scherz gedacht. Das Bild zeigte Liefers in seiner "Tatort"-Rolle als "Professor Boerne", der in der Pathologie vor einem Tisch mit toten Schweineköpfen steht. "Wochenende... Zeit für ein gutes Gespräch unter Freunden!", hatte Liefers dazu an seine über 77.000 Facebook-Fans geschrieben und das Foto auch via Twitter mit seinen rund 44.000 Abonnenten geteilt.

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Doch viele davon fanden Bild und Kommentar offenbar gar nicht lustig. "Ekelhaft und die Äußerung ist im Zusammenhang mit den Köpfen getöteter Lebewesen moralisch höchst bedenklich. Dislike", schrieb zum Beispiel eine aufgebrachte Userin und eine andere fügte hinzu: "Was ist denn an diesem dämlichen Spruch und an diesem ekelhaften Foto lustig?". In über 400 Kommentaren stritten sich die Facebook-Nutzer über das provokante Bild, eine weitere Userin verlinkte schließlich zum dem Spruch "Vegan ist besser" auf Jan Josef Liefers Gesicht.

Offenbar hatten die Tierschützer sich auch zahlreich bei Facebook selbst über das Foto beschwert und so eine Sperre verursacht, zumindest meldete sich Liefers erst am Montag Abend (25. November) wieder bei seinen Fans: "Bis eben war ich für Facebook gesperrt. Es hatte mit dem Freitagnacht-Post zu tun. Die Sperre ist aufgehoben, ein FB-Mitarbeiter habe einen Fehler gemacht, der Irrtum sei korrigiert worden, das FB Team hat sich entschuldigt. Alles wieder okay soweit. Nun les ich mir mal alle Kommentare ganz in Ruhe durch und werde mir danach ne kleine Denkpause verordnen. Besten Dank einstweilen, Euer Jan."

Mit diesen diplomatischen Worten konnte Jan Josef Liefers hoffentlich den Proteststurm etwas besänftigen, den er so sicherlich nicht erwartet hatte. Erst im August musste sich Liefers übrigens schon einmal vor seinen Fans verteidigen: Damals hatten sie ihm Schleichwerbung vorgeworfen, nachdem er auf Twitter ein bestimmtes Pflegeprodukt empfohlen hatte.

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