Jan Josef Liefers: Bürokratie ist typisch deutsch

Schauspieler Jan Josef Liefers fiel nach dem Fall der Mauer auf, dass Ost- und Westdeutschland beim Thema Bürokratie ziemlich gleich ticken. 

Jan Josef Liefers (48) ist der Meinung, dass aufwendiger Papierkram eine charakteristische deutsche Eigenschaft ist.

Der in Dresden aufgewachsene Schauspieler ('Die Sturmflut') zog nach dem Fall der Mauer nach Hamburg. Obwohl vieles anders war als in der DDR, schien die Bürokratie etwas zu sein, das Ost- und Westdeutschland trotz der komplett unterschiedlichen politischen Systeme gemeinsam hatten.

David Beckham

Er ist stolz auf seinen Freund Prinz Harry

David Beckham und Prinz Harry
David Beckham und Prinz Harry kennen sich schon seit einigen Jahren, David kennt also auch den früheren Harry und hat seine Wandlung in den letzten Jahren miterlebt.
©Gala

"Meine erste Station in Westdeutschland war Hamburg, das Thalia Theater. Das war eine schöne Zeit. Aber ich habe mich mitunter an den Osten erinnert gefühlt. Gehen Sie mal aufs Einwohnermeldeamt und füllen Sie das falsche Formular aus! So verschieden sind die Deutschen gar nicht", stellte der aus einer Theaterfamilie stammende Darsteller im Interview mit der Frauenzeitschrift 'Für Sie' fest.

Insgesamt hält der vierfache Vater nicht viel von Bürokratie und Politik. "Ich glaube mehr an die Kraft des gesunden Menschenverstands als an politische Systeme", erklärte das auch als Musiker und Synchronsprecher tätige Multitalent.

Dafür schätzt der 'Tatort'-Star künstlerische Freiheiten umso mehr. "Ich mag Freiheiten, in der DDR habe ich die am meisten vermisst. Aber ich verfolge keine politische Karriere. Ich bin auch in keiner Partei", betonte Jan Josef Liefers.

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