James Whitey Bulger: Gangsterboss wurde im Gefängnis getötet

Sein Leben diente Hollywood als Vorbild für einige Leinwand-Charaktere: Jetzt ist der berüchtigte Gangsterboss James "Whitey" Bulger tot.

Der berüchtigte Bostoner Gangsterboss James "Whitey" Bulger (1929-2018) ist tot. Wie "CNN" berichtet, wurde der 89-Jährige am Dienstagmorgen in einem Gefängnis in West Virginia getötet. "Er lebte gewalttätig und starb offenbar gewalttätig", wird Dick Lehr, Autor von "Whitey: The Life of America's Most Notorious Mob Boss", zitiert. Das FBI untersucht demnach die Todesumstände.

Bulger, der sich vor seiner Verhaftung im Juni 2011 mehr als 16 Jahre vor den Behörden verstecken konnte, wurde wegen zahlreicher Verbrechen zu zweimal lebenslang verurteilt, unter anderem soll er zwischen 1973 und 1985 in elf Morde verwickelt gewesen sein. Zudem war er wegen organisierter Kriminalität, Erpressung, Geldwäsche, Drogenhandel und Waffenbesitzes angeklagt.

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Bulgers Geschichte inspirierte mehrere Hollywood-Filme und Fernseh-Shows. Johnny Depp spielte den Verbrecher in Scott Coopers Drama "Black Mass" aus dem Jahr 2015. Weitere Figuren, darunter Frank Costello (dargestellt von Jack Nicholson), in Martin Scorseses Film "Departed - Unter Feinden" (2006) waren angelehnt an Bulgers Hang zur Gewalt. 2016 hatte eine Bulger nachempfundene Figur einen Cameo-Auftritt bei den "Simpsons". Die Serien "The Blacklist" (2013) und "Brotherhood" (2006) sollen ebenfalls teilweise von Bulgers Leben inspiriert worden sein.

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