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James Rothschild + Nicky Hilton Wenn Super-Erben heiraten

James Rothschild, Nicky Hilton
James Rothschild, Nicky Hilton
© Splashnews.com
Die Hochzeit der Super-Erben Nicky Hilton und James Rothschild steht kurz bevor. Aber lassen ihre so unterschiedlichen Familien die beiden überhaupt glücklich werden?

Der Clash der Giganten ist vorprogrammiert: Britische Snobs treffen auf ambitionierte US-Aufsteiger. Einen höheren gesellschaftlichen Prickelfaktor kann eine Hochzeit kaum bieten. Wenn zwei der bekanntesten Dynastien der Welt sich vereinigen, darin ist man sich einig, werden drei Dinge in Strömen fließen: Geld, Champagner - und natürlich der Rothschildsche Luxus-Rotwein.

In London reißt man sich um Einladungen zur Hochzeit von Hotel-Erbin Nicky Hilton, 31, und dem zwei Jahre jüngeren Banker-Spross James Rothschild. Nachdem sich die beiden 2011 bei der Hochzeit von Petra Ecclestone in Italien blitzartig ineinander verliebt hatten, sind sie ein Paar; im August gaben sie ihre Verlobung bekannt. Jetzt laufen die Vorbereitungen für die hochkarätigste Party der kommenden Saison auf Hochtouren.

In der englischen Society wird die Verbindung heiß diskutiert. Nicht alle sind damit einverstanden: "Man ist geschockt, dass James eine Hilton heiraten möchte", sagt ein Familienfreund der Rothschilds konsterniert zu GALA. Seinen Namen will er lieber nicht gedruckt lesen - schließlich möchte er dabei sein, wenn der auf 350 Milliarden Dollar geschätzte Banker-Clan mit der angesichts dieser Summe vergleichsweise wenig solventen Hotelierssippe feiert. Zwar würden James und Nicky prima zusammenpassen, gibt der Informant zu: "Beide sind lockere Typen, feiern gerne. Und es existieren wohl keine besseren Netzwerker als die zwei." Dennoch: eine Hilton? Im Rothschild-Clan lässt man möglichst wenig Privates nach außen dringen - die genaue Gegenpolitik zu jener der Publicity-verrückten Hiltons, die für einen guten Werbedeal die eigene Mutter verkaufen würden (Paris) und sich schon mehrfach öffentlich prügelten (Nickys Bruder Barron).

Die Ehestrategie der Rothschilds lief vor Nicky komplett anders. Am liebsten blieb man unter sich, heiratete in befreundete Milliardärs- Clans wie Guinness oder Goldsmith ein. So ehelichte etwa James’ Schwester Kate den Erben Ben Goldsmith, Sohn der legendären Lady Annabel Goldsmith, Namensgeberin des Kult-Nachtclubs "Annabel’s". James’ andere Schwester Alice schnappte sich Bens Bruder Zac. Geschmeidig laufen die sorgfältig arrangierten Ehen trotzdem nicht: Kate Rothschild betrog Ehemann Ben vor zwei Jahren mit dem wenig standesgemäßen Rapper Jay Electronica und zettelte einen erbitterten Scheidungskrieg via Twitter an. Noblesse geht anders.

Und dann sind da noch ein paar andere düstere Kapitel in der Familiengeschichte, wie die Tragödie um James’ Vater Amschel. Im Juli 1996 erhängte sich der damals 41-Jährige in einem Pariser Hotel, angeblich aus Verzweiflung über sein mangelndes Talent als Banker und frustriert von der Verachtung des weit erfolgreicheren Vaters. Ein Schicksalsschlag, der sich in James Rothschilds Umfeld 2012 noch einmal wiederholte, als sich der Vater seiner Ex-Freundin Astrid Harbord - eine enge Vertraute von Herzogin Kate und gute Bekannte von Prinz Harry - völlig überraschend erschoss. Aufgrund dieser Ereignisse, heißt es, wünsche er sich vor allem eines: eine stabile, glückliche Beziehung. Ganz ohne Drama.

Die große Liebe sei Nicky Hilton für James, insistiert eine zweite Quelle aus dem Umfeld des Paars gegenüber GALA. Vor dieser Beziehung galt der Rothschild-Spross als Womanizer und Chicks-Jäger erster Güte. Alles vorbei. Wie zum Beweis für sein neues Ich machte er Nicky im Sommer den wohl romantischsten Heiratsantrag, den sich eine Frau wünschen kann: Zuerst flog er zu ihrem Vater nach Los Angeles, hielt hochoffiziell um die Hand der Tochter an. Direkt im Anschluss organisierte er einen Trip nach Italien - das Land ihrer ersten Begegnung - und lud Nicky zu einem Überraschungs- Bootstrip auf dem Comer See ein. Während das Boot vor sich hindümpelte, ging er ganz klassisch auf die Knie und zauberte aus seiner Hosentasche einen Diamantring für die Braut.

Bodenständig und clever seien Nicky und James, sagt der Insider, keine Spur von der bei reichen Familien so gerne gepflegten Überheblichkeit. James arbeitet natürlich als Banker, Nicky versucht, sich als Buchautorin, Handtaschen- und Schmuckdesignerin zu etablieren. Anders als ihre Schwester Paris meidet sie seit einiger Zeit das Rampenlicht. Lieber geht sie mit ihrem zukünftigen Mann unaufgedresst spazieren oder postet Bilder, wie man sie von landlustigen Royals kennt: völlig unprätentiös in Gummistiefeln mit Angel in der Hand beim Fischen. Sieht ganz danach aus, als sei Nicky Hilton schon jetzt in der britischen Upperclass angekommen.

Martina Ochs, Mitarbeit: Arndt Striegler Gala


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