James Franco soll Frauen sexuell belästigt haben: Kein Oscar wegen Vorwürfen?

James Franco wurde trotz großartiger schauspielerischer Leistung nicht für den diesjährigen "Oscars" nominiert. Setzt die Akademie so ein Zeichen gegen Missbrauch?

James Franco

Am Montag wurden die Nominierungen für die diesjährigen Oscars bekanntgegeben, doch James Franco, 39, ging mit seiner Rolle in "The Disaster Artist" leer aus. Will die Oscar- Akademie so ein Zeichen gegen sexuellen Missbrauch in Hollywood setzen? Mehrere Frauen beschuldigen Franco, sie belästigt zu haben.

Harte Vorwürfe gegen James Franco

Am 11. Januar, sechs Tage nach den Golden Globes, beschuldigten fünf Frauen James Franco des sexuell unangemessenen Verhaltens  in der "Los Angeles Times". Die Enthüllung folgte auf entsprechende Tweets, die während der Verleihung der Globes auf Twitter veröffentlicht worden waren und für reichlich Wirbel sorgten. Vier der Frauen, die Opfer von Franco geworden sein wollen, sind ehemalige Studenten Francos Filmschule "Studio 4". 

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"Oscar"-Nominierung adé

Obwohl der 39-Jährige nicht für seine schauspielerische Leistung für einen nominiert wurde, erhält der Film "The Disaster Artist" neben "Call Me by Your Name", "Logan", "Molly’s Game" und "Mudbound" eine Nominierung in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch". In der Kategorie "Bester Schauspieler" sind Timothée Chalamet, Daniel Day-Lewis, Daniel Kaluuya, Gary Oldman und Denzel Washington die Glücklichen, die auf einen "Goldjungen" hoffen dürfen.

James Franco wehrt sich öffentlich

Der Anwalt des Schauspielers streitet alle Vorwürfe ab, während Franco sich selbst in zwei Late-Night-Shows zu Wort meldete. Er sagte Stephen Colbert, 53, am 9. Januar, dass die Twitter-Behauptungen "nicht korrekt" seien. Zwei Tage später verteidigte er sich bei Seth Meyers, 44: "Ich habe meine eigene Seite dieser Geschichte, aber ich glaube an diese Menschen, die unterrepräsentiert waren, um ihre Geschichten herauszubringen genug, sodass ich die Dinge zurückhalte, die ich sagen könnte."

"Bitte entschuldige dich einfach"

Nachdem die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben wurden, meldeten sich zwei der Anklägerinnen erneut in "Good Morning America" zu Wort. "James ist absolut kein Harvey Weinstein. Er ist kein gefühlloses Monster, das keinen Sinn für die Realität hat ", sagte Sarah Tither-Kaplan zu Amy Robach. In der Zwischenzeit erklärte Violet Paley, dass es "eine Menge Dinge" gäbe, die sie Franco sagen möchte, insbesondere: "Bitte entschuldige dich einfach."

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