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James Cromwell Emmy-Gewinner bei Protest verhaftet

James Cromwell
James Cromwell
© Splashnews.com
"Ein Schweinchen namens Babe"-Darsteller James Cromwell tritt für seine Überzeugungen ein: Der Protest gegen ein Kraftwerk endete nun allerdings in Handschellen

James Cromwell kämpft nicht nur auf der Leinwand für Gerechtigkeit. Der Schauspieler wurde am Freitag (18. Dezember) in Wawayanda im US-Bundesstaat New York verhaftet, als er gegen die Errichtung eines Kraftwerks protestierte. Wie die Lokalzeitung "Times Herald-Record" berichtete, sei der 75-jährige Emmy-Gewinner gemeinsam mit fünf weiteren Demonstranten abgeführt worden, nachdem sie die Zufahrt zur Baustelle blockiert hatten.

"Alle Macht dem Volk"

Doch einfach wollte es Cromwell, der aus Filmen wie "Ein Schweinchen namens Babe", "The Green Mile", "The Artist" oder der Serie "American Horror Story" bekannt ist, der Polizei nicht machen. Er soll eine Gruppe von 30 Demonstranten angeführt, "Alle Macht dem Volk" gerufen und sich mit zwei weiteren Personen zusammengekettet haben.

Mit einem Bolzenschneider wurde James Cromwell von den anderen Demonstranten getrennt.
Mit einem Bolzenschneider wurde James Cromwell von den anderen Demonstranten getrennt.
© Splashnews.com

Die Beamten konnten ihn erst abführen, nachdem sie ihn mit einem Bolzenschneider befreit hatten.

Für Emmy-Gewinner James Cromwell war es nicht der erste Zusammenstoß mit dem Gesetz. Bereits 2013 wurde er verhaftet, als er die Verwaltungssitzung der University Of Wisconsin-Madison unterbrach, um gegen ein Forschungsprojekt zu protestieren, das Experimente an Katzen beinhaltete.

Im Einsatz für Peta

Cromwell setzt sich seit Jahren aktiv für die Tierrechtsorganisation Peta ein. Während der Dreharbeiten zum Film "Ein Schweinchen namens Babe" Mitte der Neunzigerjahre wurde er zum Veganer.

iwe Gala

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