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Jada Pinkett Smith Will Smiths Frau leidet unter Angstzuständen

Jada Pinkett Smith
© Mike Coppola / Getty Images
Bereits als Kind litt Jada Pinkett Smith unter Angstzuständen, verdrängte diese aber etliche Jahre. Über die Gründe spricht Will Smiths Frau nach dessen Oscar-Eklat nun in ihrer US-Talkshow.

In einer neuen Folge ihrer US-Talkshow "Red Table Talk" hat Jada Pinkett Smith, 50, verraten, bereits seit Jahren an Angstzuständen zu leiden. Das habe sie jedoch erst im Umgang mit den Ängsten ihrer Tochter Willow Smith, 21, erkannt.

Jada Pinkett Smith verdrängte ihre Angstzustände

Es ist das erste Doppel-Interview, in dem Oscar-Gewinnerin Kim Basinger, 68, nicht nur ihren Ex Alec Baldwin, 64, kritisiert, sondern auch Tochter Irland Baldwin, 26, zu Wort kommt und über ihren Drogen- und Alkoholmissbrauch spricht. Mit am "roten Tisch" sitzt ebenfalls die Smith-Familie rund um Jada Pinkett, Tochter Willow und Jadas Mutter Adrienne Banfield-Norris, 68, die zwar als Moderatorinnen fungieren, aber auch selbst Privates preisgeben.

So kommt es, dass Irelands Angstzustände und Panikattacken Jada dazu bewegen, auch über ihre eigenen Erfahrungen mit der psychischen Störung zu reden. Es sei noch nicht lange her, dass sie diese Verhaltensmuster bei sich entdeckt habe. Erst als ihre Tochter mit Angstsymptomen zu kämpfen hatte, merkte Jada, dass sie selbst Probleme habe. "Kürzlich hatten wir ein Gespräch und sie sagte: 'Ich wusste gar nicht, dass ich Angstzustände habe'", so Willow Smith in der "Red Table Talk"-Folge. "Sie hat es so viele Jahre lang verdrängt, als hätte sie keine Ahnung."

Jadas Mutter erkannte die Angstzustände ihrer Tochter nicht

Doch wieso genau erkannte Jada nicht, dass sie eine Angststörung hat, die sie nach eigenen Angaben schreiend, weinend und zitternd auf dem Boden zurückgelassen hat? Der Grund: Mutter Adrienne identifizierte ihre Ängste, die Jada bereits als Kind hatte, nicht, wie sie selbst zugibt.

Jada Pinkett Smith mit Ehemann Will Smith kurz nach dessen Oscar-Ohrfeige gegen Comedian Chris Rock am 27. März in L.A.
Jada Pinkett Smith mit Ehemann Will Smith kurz nach dessen Oscar-Ohrfeige gegen Comedian Chris Rock am 27. März in L.A.
© Lionel Hahn / Getty Images

Jada schildert anschließend: "Ich habe das Gefühl, dass [meine Mutter], als ich aufwuchs, meine Ängste nicht verstand. [...] Sie hatte so viel durchgemacht, dass meine Probleme für sie irgendwie … [kleiner] erschienen". Das sei für die Schauspielerin hart gewesen.

Erkenntnis über psychische Störung kommt nach Will Smiths Oscar-Eklat

Die Erkenntnis über ihre psychischen Probleme brachte Jada dazu, ihre Familie und deren Verhalten neu zu bewerten. Dabei habe sie einen "Kreislauf der Generationsangst" erkannt. Ob das auch ihren Ehemann Will Smith, 53, betrifft? Darauf geht Jada nicht näher ein. Die "Red Table Talk"-Folge wurde vermutlich nach dem Oscar-Eklat am 27. März 2022 aufgezeichnet. Jadas Erkenntnisse haben demnach wahrscheinlich nichts mit dem Vorfall zu tun.

Wenige Minuten vor seinem Gewinn als bester Hauptdarsteller verpasste Will Smith Comedian Chris Rock, 57, vor laufenden Kameras eine Ohrfeige. Der Host der Verleihung hatte zuvor einen unpassenden Witz über Jadas Alopezie-Erkrankung (krankhafter Haarausfall) gemacht, während das Paar direkt vor der Bühne im Publikum saß. Der Ausraster geht in die Oscargeschichte ein. Smith darf in den nächsten zehn Jahren keine Verleihung besuchen.

Vor wenigen Tagen wurde er nach "Bild"-Angaben in Indien gesichtet. Dort soll der Schauspieler sich angeblich auf eine Reise der Heilung befinden und einen Guru getroffen haben. Auch in der Beschreibung zur aktuellen "Red Table Talk"-Folge, die am 20. April 2022 auf Facebook Watch veröffentlicht wurde, heißt es: "In Anbetracht all dessen, was in den letzten Wochen passiert ist, hat sich die Familie Smith auf eine tiefe Heilung konzentriert." Wenn die Zeit reif ist, wolle Jada Pinkett Smith den Vorfall in der US-Talkshow aufarbeiten.

Informationen zu Hilfsangeboten

Erkennen Sie bei sich Anzeichen einer Angststörung oder Panikattacke? Bei der kostenlosen Online-Beratung der Deutschen Angst-Hilfe e.V. wird Ihnen anonym geholfen. Weiterführende Informationen zur Erkrankung und Selbsthilfegruppen finden Sie auf der Stiftungswebsite.

Verwendete Quellen: "Red Table Talk", abgerufen auf Facebook Watch, bild.de

jse Gala


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