Jackie Kennedy Onassis: Wer hätte das gedacht?

Vor 25 Jahren starb Jacqueline Kennedy Onassis. Sie war nicht nur eine Stil-Ikone, sondern hatte auch einen Emmy im Schrank.

Jacqueline Kennedy Onassis: Ihr Todestag jährt sich zum 25. Mal

Als First Lady der Vereinigten Staaten wurde sie berühmt: Am 19. Mai jährt sich der Todestag von Jacqueline Kennedy Onassis (1929-1994) zum 25. Mal. Dabei war die 1929 auf Long Island geborene Jacqueline Lee Bouvier weitaus mehr als die Ehefrau von John F. Kennedy (1917-1963). Die Stil-Ikone hat sogar einen Emmy gewonnen. Hier mehr überraschende Fakten aus ihrem Leben.

Sie war Reporterin

Nach dem Besuch des Vassar College, der Sorbonne in Paris und der George Washington University arbeitete Jacqueline Lee Bouvier 1952 als Reporterin für den "Washington Times-Herald". Als Fotografin der Zeitung soll die spätere First Lady durch die Straßen der Hauptstadt gezogen sein und befragte Passanten zu Geld-, Politik- und Beziehungsthemen.

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Sie war schon vor JFK verlobt

Bevor Jacqueline Lee Bouvier John F. Kennedy kannte, hätte sie fast einen anderen Mann geheiratet. Im Januar 1952 verkündete die Zeitung "Washington Times-Herald" ihre Verlobung mit dem Yale-Absolventen und Wall-Street-Banker John Husted. Die zu diesem Zeitpunkt 22-Jährige hatte aber angeblich bald Zweifel an der Verbindung. Im März 1952 sagte sie die Hochzeit ab. Nur ein paar Monate später begann sie, sich mit Kennedy - damals ein Kongressabgeordneter - zu treffen, nachdem sie ihn auf einer Dinnerparty kennengelernt hatte. Die beiden heirateten im September 1953.

Nicht immer kam sie gut an

Noch heute kopieren Promi-Damen den Stil von Jackie Kennedy Onassis. Schon in den 60er Jahren war sie eine Trendsetterin. Frauen eiferten dem berühmten "Jackie-Look" nach, Kaufhäuser produzierten erschwingliche Imitationen ihrer eleganten Designer-Kleider. Alle waren aber nicht begeistert. Jackie Kennedys Faible für teure französische Mode wurde im Wahlkampf 1960 kritisiert, und nachdem sie First Lady geworden war, befürchtete das Kennedy-Lager, dass ihre Vorliebe für ausländische Kleidung zum Problem werden könnte. Ihr Schwiegervater Joseph Kennedy (1888-1969) brachte sie dann angeblich mit dem US-Designer Oleg Cassini (1913-2006) zusammen. Cassini entwarf viele der bekanntesten Outfits der Präsidenten-Gattin.

Sie gestaltete das Weiße Haus um

Kurz nachdem Kennedy 1960 die Präsidentschaftswahlen gewonnen hatte, kümmerte sich seine Frau um die Renovierung des Weißen Hauses. Nachdem sie ihr Budget dafür aufgebraucht hatte, umwarb sie private Spender und erstand historisch bedeutende Möbelstücke von Museen und Sammlern. So verwandelte sie ihr neues Zuhause in einen Ort voller Antiquitäten und Kunst. Im Februar 1962 gab sie einem TV-Reporter eine Führung durch das renovierte Weiße Haus. Die Show brachte ihr einen Spezial-Emmy ein.

Sie war ein Sprach-Genie

Jacqueline Kennedy konnte fließend Französisch, Spanisch und Italienisch sprechen. Auch ihrem Mann half sie dadurch oft. Nach einem Besuch in Frankreich im Jahr 1961, wo die First Lady die Öffentlichkeit durch ihre Sprachkenntnisse begeisterte, stellte sich ihr Ehemann im Scherz als "der Mann vor, der Jackie Kennedy nach Paris begleitete". Präsident Lyndon Johnson (1908-1973) soll später erwogen haben, sie zur US-Botschafterin in Mexiko zu machen.

Sie wollte ihr blutverschmiertes Kostüm nicht wechseln

Am 22. November 1963 saß Jackie Kennedy neben ihrem Ehemann, als dieser von einem Attentäter erschossen wurde, während er in einem offenen Auto durch Dallas fuhr. Ihr rosa Kostüm war mit Blut bespritzt, aber die First Lady trug das Outfit auch noch während Lyndon Johnsons Vereidigung als neuer Präsident. Lady Bird Johnson fragte sie, ob sie frische Kleidung haben wolle, aber Kennedys Witwe lehnte angeblich ab und sagte: "Oh nein, ich möchte, dass sie sehen, was sie Jack angetan haben."

Sieg vor Gericht

Nach ihrer Heirat mit dem griechischen Milliardär Aristoteles Onassis (1906-1975) im Jahr 1968, die für viel Kritik sorgte, wurde "Jackie O" ein beliebtes Ziel der Paparazzi. Ron Galella (88), ein berühmt-berüchtigter Fotograf, soll sie mehrere Jahre lang verfolgt haben. 1973 verklagte Onassis den Paparazzo wegen Belästigung und Verletzung der Privatsphäre. Es gab schließlich einen Gerichtsbeschluss, der ihm untersagte, sich ihr oder ihren Kindern zu nähern. Galella soll gegen die Auflagen einige Male verstoßen haben. Erst in den 1980er Jahren gab er auf, nachdem Onassis ihn ein zweites Mal vor Gericht gebracht hatte.

Karriere in der Verlagsbranche

Jackie Kennedy Onassis zog nach dem Tod von Aristoteles Onassis im Jahr 1975 nach New York, um eine Karriere als Lektorin zu verfolgen. Bis zu ihrem Tod 1994 soll sie dieser Tätigkeit nachgegangen sein. Während ihrer Zeit in der Verlagswelt war sie an mehreren bekannten Büchern beteiligt, darunter Michael Jacksons (1958-2009) Autobiographie "Moonwalk" (1988).

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