J.K. Rowling: "Harry Potter"-Fans setzen Zeichen

Nachdem sich bereits die Stars aus den "Harry Potter"-Filmen gegen J.K. Rowling gestellt haben, setzen nun auch die Fans ein Zeichen.

J.K. Rowling auf einer Veranstaltung im Dezember 2019

Tweets der "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling (54) sorgen auch fast einen Monat nach ihrer Veröffentlichung für Aufruhr. Die Schriftstellerin hatte mit umstrittenen Aussagen über transsexuelle Menschen einen großen Teil ihrer Fangemeinde verärgert. "The Leaky Cauldron" und "MuggleNet", laut der US-Zeitschrift "Entertainment Weekly" zwei der größten Potter-Fangemeinden im Netz, haben in ähnlichen Statements das Verhalten von Rowling verurteilt.

Rowling habe sich dazu entschieden, "schädliche und widerlegte Meinungen darüber, was es bedeutet, eine transsexuelle Person zu sein, laut zu verkünden", heißt es in beiden Statements unter anderem. Diese Meinung stehe im Gegensatz zu "der Botschaft von Akzeptanz und Ermächtigung", die in ihren Büchern zu finden sei und von der "Harry Potter"-Community gefeiert werde.

Lilly Becker

Ausgelassene Italien-Party mit besten Freundinnen

Lilly Becker und Freundin 
Erst tanken Lilly und ihre Freundinnen Sonne und dann wird der Abend genossen.
©Gala

Bis auf ihre Arbeit mit der gemeinnützigen Organisation Lumos wolle man in den Fangemeinden fortan deshalb nicht mehr über das Privatleben von Rowling berichten. "MuggleNet" gibt zudem an, unter anderem Rowlings Webseite nicht mehr verlinken zu wollen und auch Bilder von der Autorin sollen möglichst nicht mehr verwendet werden. Ähnliche Schritte hat auch "The Leaky Cauldron" angekündigt.

Stars gegen Rowling

Zuvor hatten zahlreiche Stars, darunter auch Darsteller aus den "Harry Potter"-Filmen, öffentlich Stellung gegen Rowling bezogen. Daniel Radcliffe (30, Harry Potter), Rupert Grint (31, Ron Weasley), Emma Watson (30, Hermine Granger) und weitere Prominente hatten die Autorin kritisiert. "Ich möchte, dass meine transsexuellen Follower wissen, dass ich und viele andere Menschen rund um den Globus euch für das, was ihr seid, anerkennen, respektieren und lieben", hatte Watson getwittert.

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche