Ivanka Trump : Kurioses Statement: Sie will sich "aus der Politik heraushalten"

Ivanka Trump ist die im Weißen Haus wohl engagierteste Tochter der US-Geschichte. Umso verblüffender, was sie jetzt über ihre Ambitionen in einem Interview sagt

Das Machtkonstrukt, dass die Familie Trump seit 20. Januar 2017 um sich herum in Washington geflochten hat, ist bemerkenswert: Clan-Oberhaupt Donald Trump, 71, als US-Präsident, Gattin Melania Trump, 47, als glamouröse First Lady, Schwiegersohn Jared Kushner, 36, als "Senior Adviser" im Führungsteam und - last, but not least - Tochter Ivanka Trump, 35, als "Personal Assistent". Besonders Letztere hat sich mit Zielstrebigkeit ins Weiße Haus vorgearbeitet. So sehr, dass manche gar von ihr als "heimlicher First Lady" munkeln. So trifft sich Ivanka trifft sich schon mal in Berlin mit Angela Merkel, 62, oder leiert Vertretern aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten 100 Millionen Dollar für einen Hilfsfond vom Konto. 

Umso erstaunlicher, was Ivanka jetzt in einem Interview mit dem US-TV-Sender "Fox News" erklärt.

Ivanka Trump macht kurioses Statement

"Ich versuche, mich aus der Politik herauszuhalten", erklärte Ivanka Trump am Montag in einem Gespräch in der Sendung "Fox & Friends". "Ich will mich nicht als politische Fachfrau darstellen.". Eine Beraterin, die keine Lust auf Politik hat? US-Medien wie "CNN" ("Äh, was!?") und "Vogue" ("Damit haben wir Ivankas Höhepunkt erreicht") quittieren das mit Unglauben und Spott. Auf Twitter halten die User nicht hinterm Berg: "Job-Beschreibung: Ein persönlicher Assistent im Weißen Haus zu sein, bedeutet, politisch zu sein" und "Was sagt sie da?" lauten die ungläubigen Kommentare. 

Barron Trump mit Mutter Melania und Vater Donald auf dem Balkon des Weißen Hauses. 

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Vielmehr pflegt die 35-Jährige offenbar eine etwas engere Definition des Begriffs "Politik". Sie scheint damit die politischen Streits im Washingtoner Tagesgeschäft zu meinen. "Stattdessen fokussiere ich mich gerne auf Bereiche, in denen ich mich positiv einbringen kann", betonte sie. Konkret nannte sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Drogenpolitik und Unterstützung für US-Kriegsveteranen. In den Worten der Präsidententochter: "Ich bin lieber für etwas, als gegen etwas." Ob ihre eigenen Ziele so klar und scharf von der Politik ihres Vaters zu trennen sind und sich Ivanka da nicht eine allzu enge Definition von Politik erstellt hat  - mehr als fragwürdig! 

Die präsidiale Assistentin hat ihren eigenen Kopf 

Die Präsidententochter bekannte sich dafür, dass sie mit ihrem Vater nicht immer auf Linie ist. "Wir sind verschiedene Menschen, es gibt Felder auf denen wir nicht einer Meinung sind", sagte sie. "Er vertraut mir, dass ich mit meiner Sichtweise nicht hinter dem Berg halte." Klingt so, als sei Donald Trump nicht der einzige in der Familie mit dem Willen, seine Ziele durchzusetzen.  

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