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Ivanka Trump Jetzt wird sie Melania gefährlich wie nie zuvor

Ivanka Trump und Melania Trump im Weißen Haus
Ivanka Trump und Melania Trump im Weißen Haus
© Reuters
Nächster Schritt für Ivanka Trump, um Stiefmutter Melania Trump als First Lady den Rang abzulaufen: Donald Trump lässt sie ins Weiße Haus einziehen

Noch bevor Donald Trump, 70,  als 45. Präsident der USA vereidigt wurde, mehrten sich Schlagzeilen, nach denen seine Tochter Ivanka Trump, 35, als mächtigste Frau ins Weißen Haus einziehen werde - und nicht, wie vorgesehen, seine Gattin und damit wahre First Lady Melania Trump, 46.

Die Prophezeiung schien sich am 17. März 2017 tatsächlich zu bewahrheiten, dem Tag des Antrittsbesuches von Angela Merkel, 62, in Washington. Bei einem offiziellen Meeting mit Wirtschaftsvertretern im Weißen Haus nahm Ivanka direkt neben der Kanzlerin Platz. Nicht anwesend: Melania. Jetzt wird im angeblichem Machtkampf zwischen Tochter und Ehefrau ein neues Kapitel aufgeschlagen. 

Ivanka Trump zieht ins Weiße Haus

Wie der US-Sender CNN vermeldet, wird Ivanka in Zukunft einen festen Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe ihres Vaters beziehen: Der Präsident stellt ihr Räumlichkeiten im berühmten West Wing des Weißen Hauses zur Verfügung. Das bestätigt Pressesprecher Sean Spicer.  Ivanka Trump werde mit Kommunikationsmitteln der Regierung ausgestattet und erhalte Zugang zu Geheiminformationen, heißt es weiter. Allerdings werde die 35-Jährige keinen offiziellen Regierungsposten einnehmen und kein Gehalt beziehen, zitiert "Politico" ihren Anwalt Jamie Gorelick.

Ivanka Trump und Melania Trump

Welche Rolle spielt die Präsidenten-Tochter in der Regierung?

Sie diene als "Augen und Ohren" von Donald Trump und beratschlage ihn nicht nur in Fragen, die die Stärkung von Frauen betreffen, heißt es zur konkreten Aufgabe Ivankas. "Ivanka hat mehrere Maßnahmen ergriffen, um hohe Standards ethischen Verhaltens zu fördern. Obwohl sie keine Angestellte der Regierung ist, wird sie Beschränkungen unterliegen, als wäre sie es", versucht Sean Spicer, der Pressesprecher des Weißen Hauses, etwaiger Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Melania Trump gerät ins Hintertreffen

Die offizielle First Lady nimmt derzeit nur wenige Termine wahr: Sie ist nicht mit Donald Trump nach Washington gezogen, sondern lebt mit dem gemeinsamen Sohn Baron, 10, in New York. Dort will sie so lange bleiben, bis der Präsidenten-Filius sein aktuelles Schuljahr abgeschlossen hat. Während ihrer Abwesenheit springt Ivanka, deren Ehemann Jared Kushner, 36, als Beater für Donald Trump tätig ist, regelmäßig bei öffentlichen Auftritten für sie ein. Ein praktischer, wenn auch pikanter Umstand. Denn die Unkenrufe, dass es in Wahrheit Ivanka sei, die mit politischem Engagement und Omnipräsenz das Zepter der "ersten Frau im Staate" in den Händen halte, werden damit nicht verstummen. Kein guter Ausgangspunkt für Melania Trump, ihr umstrittenes Image als First Lady zu verbessern.

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jre Gala


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