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Ivanka Trump Peinliches Statement sorgt für Wirbel

Ivanka Trump
© Getty Images
Ivanka Trump erhitzt bei ihrem ersten Auslandsbesuch als Beraterin von US-Präsident und Vater Donald Trump die Gemüter - und das ausgerechnet im Beisein von Kanzlerin Angela Merkel   

Wie der Vater, so die Tochter - dieses Sprichwort über familiäre Ähnlichkeiten gilt auch für Donald Trump, 70, und Ivanka Trump, 35, die beide mit umstrittenen Äußerungen immer wieder für Gesprächsstoff sorgen. Dieses Mal ist es die Präsidententochter, die wegen eines Statements Hohn und Spott kassiert. 

Ivanka Trump zu Gast in Berlin

Zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Königin Máxima der Niederlande und IWF-Chefin Christine Lagardehat sich die Unternehmerin im Rahmen des W20-Gipfels in Berlin zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Stärkung von Frauen in der Arbeitswelt zusammengefunden. Ivanka gibt sich eloquent und souverän. Doch dann unterläuft der Unternehmerin ein Fauxpas.

Die Präsidenten-Tochter tritt ins Fettnäpfchen

"Ich bin sehr sehr stolz auf meinen Vater", sagt die Dreifach-Mutter. Schon lange, bevor er Präsident geworden sei, habe er sich für Familien eingesetzt. "Er ist ein riesiger Champion darin, Familien zu unterstützen und es ihnen zu erlauben, zu gedeihen", setzt Ivanka nach. Eine Aussage, die bei einem Teil des Publikums auf Unverständnis stößt. Es wird unruhig; höhnische Zwischenrufe sind zu hören.

Donald Trumps fragwürdiges Frauenbild

Kein Wunder, war Donald Trump doch immer wieder wegen chauvinistische und sexistische Aussagen über Frauen in die Schlagzeilen geraten. Höhepunkt: Ein kurz vor der US-Präsidentschaftswahl im November 2016 aufgetauchter Interview-Mitschnitt aus dem Jahr 2005, in dem der Immobilien-Tycoon in äußerster abfälliger Weise ("Fass 'sie in den Schritt") über seine Flirt-Taktik Auskunft gibt. Eine von vielen frauenfeindlichen Kommentaren, die den Zuhörern in Berlin offenbar gut in Erinnerung geblieben sind. Dass Ivanka ihren Vater im Gegensatz dazu als Förder von Frauen darstellt - für einige schießt diese familiäre Unterstützung weit über das Ziel hinaus. 

Ivanka Trump verteidigt ihren Vater

Die Kritik an ihrem Vater und seiner Einstellung zu Frauen sie ihr bekannt, gibt Ivanka unumwunden zu und lässt sich von der Kritik nicht aus der Ruhe bringen. Sie könne versichern, dass sie aus eigener Erfahrung wisse, dass ihr Vater eine positive Haltung gegenüber Frauen habe und auch ihre Rolle in der Arbeitswelt schätze, sagt Trump. Er sei "fest davon überzeugt, dass Frauen das Potenzial und das Können besitzen, den Job genauso gut wie Männer" zu erledigen. Eine Haltung, von der Donald Trump seine Kritiker erst noch überzeugen muss. 

Nutzt Ivanka Trump ihre Kinder zu politischen Zwecken aus?

jre Gala

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