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Gerüchte um Ivanka Trump + Jared Kushner Verlassen sie bald das Weiße Haus?

Jared Kushner und Ivanka Trump 
© Getty Images
Nach dem jüngsten Skandal um fehlerhafte Angaben zu ihrem Vermögen enthüllen nun Freunde, dass Ivanka Trump und Jared Kushner Pläne hegen, Washington den Rücken zu kehren  

Ivanka Trump, 35, und Ehemann Jared Kushner, 36, stehen aktuell wegen ihrer privaten Kunstsammlung in der Kritik: Die millionenschwere Kollektion hatten sie in einer von der US-Ethikbehörde geforderten Offenlegung ihrer Finanzen verschwiegen. Nicht der erste Wirbel, der um die Tochter und den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, 70, entsteht. Das könnte nun Konsequenzen haben...

Jared und Ivanka sollen einen Umzug in Erwägung ziehen 

Im Januar war das Paar mit seinen gemeinsamen Kindern Arabella, 5, Theodore, 3, und Joseph, 1, von New York nach Washington in den Dunstkreis des Präsidenten gezogen. Nach einem Bericht der renommierten New York Times könnten sie diese Entscheidung bald wieder revidieren: Jared und Ivanka hätten keine Pläne, langfristig in Washington sesshaft zu werden. Stattdessen hätten sie die Vereinbarung getroffen, alle sechs Monate zu überdenken, ob sie weiter in der US-Hauptstadt wohnen bleiben oder in ihr privates Leben in den Big Apple zurückkehren. Die Information will die New York Times aus dem Umfeld der beiden Millionäre erfahren haben.

Schlappe für Donald Trump

Sollten seine Tochter und sein Schwiegersohn ihr Zelt in der Nähe des Weißen Hauses abbrechen, wäre dies ein weiterer Rückschlag für den US-Präsidenten. Zwar ist New York mit dem Flugzeug nur eine Stunde vom Oval Office entfernt und der Arbeitsweg damit zu pendeln - doch allein aus imagetechnischen Gründen hat der räumliche Zusammenhalt der Familie eine nicht zu unterschätzende Signalwirkung. Schlagzeilen wie "Ivanka Trump und Jared Kushner lassen Donald Trump im Stich" wären der sowieso stark in Mitleidenschaft gezogenen Reputation des Commander-in-Chief alles andere als zuträglich. 

Zum anderen besetzen Jared als Senior Adviser und Ivanka als persönliche Assistentin wichtige Positionen im Team Trump, die eine persönliche Anwesenheit in Washington eigentlich voraussetzen. Sollte das Ehepaar seine Rückkehr nach New York gar mit der Aufgabe ihrer Posten verbinden, so wäre das Fiasko für Donald Trump perfekt. 

Washington bringt dem Paar Erfolge - aber auch allerhand Skandale

Der Einzug Donald Trumps ins Weiße Haus markierte zugleich den Aufstieg seiner Tochter und deren Ehemannes: Am Gipfel seiner Macht angekommen verlieh das junge Paar mit seinen drei kleinen Kindern dem Weißen Haus zunächst einen Glamour und eine Herzlichkeit, die Donald und Melania ihm nicht zu geben vermochten. Doch nicht lange, da häuften sich die Negativ-Schlagzeilen um die First Daughter: Ärger um ihr Mode- und Schmuckunternehmen, Unmut wegen Schleichwerbung, Gerüchte um ein Machtgerangel mit Stiefmutter Melania Trump und schließlich, als Höhepunkt, ihre Ernennung zur offiziellen Assistentin ihres Vaters.

 Die war vielen unter dem Aspekt der Vetternwirtschaft und Ivankas politischer Unerfahrenheit ein Dorn im Auge. Um Jared selbst war es zunächst ruhig geblieben. Das ändert sich dieser Tage: Wie US-Medien übereinstimmend berichten, gerät der Präsidenten-Berater wegen seiner Kontakte zu russischen Offiziellen zunehmend ins Visier des FBIs. Jetzt der Skandal um die Kunstsammlung. Die Zeiten in Washington werden unruhig für Ivanka und Jared. 

Der Tag der Entscheidung 

Ob der Sechs-Monats-Deal schon vor dem Umzug im Januar getroffen wurde oder ein Resultat der immer rauer werdenden Atmosphäre in Washington ist, ist nicht bekannt. So oder so: Sollten die Freunde der Kushner-Trumps Recht behalten, wäre es für Ivanka und Jared bald an der Zeit für ein ernstes Gespräch. Das erste halbe Jahr nach der Amtseinführung von Donald Trump endet am 20. Juli. 

jre

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