Zickenstreit um Donald Trump : "Ich bin die First Lady!" - Ivana Trump schießt gegen Melania

Mit einer öffentlichen Kampfansage an Melania Trump sorgt Ivana Trump, Ex-Ehefrau Nummer eins von Donald Trump, für Schlagzeilen 

Bis dieses Kapitel in der Saga "US-Präsident Donald J. Trump" geschrieben werden konnte, mussten nach der Amtseinführung im Januar stolze neun Monate vergehen: Ehefrau Nummer eins, Ivana Trump, 38, und Ehefrau Nummer drei, Melania Trump, 47, liefern sich einen Schlagabtausch in aller Öffentlichkeit. Das Warten hat sich gelohnt: Unterhaltsamer könnten die beiden Ladies einander kaum abkanzeln. 

Ivana Trump provoziert Melania 

Die erste Gattin des Immobilien-Moguls war von 1977 bis 1992 Ivana Trump. Die möchte am Hype um ihren Ex-Mann offenbar auch teilhaben und veröffentlicht am 10. Oktober ein Buch mit dem Titel "Raising Trump". Inhalt, natürlich: Das Leben und Wirken des heutigen mächtigsten Mannes der Welt, pikante Geständnisse inklusive. Um die Bestseller-Liste zu erklimmen und die Kasse klingen zu lassen, tingelt die Ex-Mrs.-Trump derzeit auf Promo-Tour durch die amerikanische Presselandschaft. Weil auch Ivana weiß, dass sich mit Skandalen die beste Werbung machen lässt, gibt sie bei der Frühstückssendung "Good Morning America" des US-Senders "ABC" Folgendes einen Tag vor dem Buch-Release zu Protokoll: "Ich habe eine direkte Nummer zum Weißen Haus. Aber ich will Donald dort nicht anrufen, weil Melania da ist. Ich will keine Eifersucht verursachen." Süffisant fügt sie hinzu:

"Ich bin tatsächlich die erste Trump-Ehefrau. Ich bin die First Lady, okay?"

Kriegserklärung an die First Lady

Dass der Kelch eines Einzuges ins Weiße Haus an ihr vorübergegangen ist, scheint Ivana entweder nicht zu stören oder innerlich stark zu wurmen. "Ich denke, es muss schrecklich sein für Melania in Washington. Aber lieber sie als ich. Ich würde Washington hassen", teilt die 68-Jährige weiter aus. Trotzdem wäre sie die bessere Frau im Weißen Haus gewesen. "Wäre ich nach 14 Tagen ins Weiße Haus gezogen? Absolut. Kann ich eine Rede halten, ohne einen Teleprompter? Absolut." Ivana wird sich bewusst sein, dass sie mit diesem fiesen Spitzen Melania besonders treffen wird. Immerhin steht die gebürtige Slowenin wegen ihrer Unsicherheit bei öffentlichen Terminen und dem dagegen ambitionierten Auftreten ihrer Stieftochter Ivanka Trump in der Kritik. Das Wespennest von Melania dürfte Ivana also getroffen haben. 

Die Frauen von Donald Trump, Melania (l.) und Ivana (r.), liegen im Clinch 

Melania Trump schießt zurück

Wie sehr Melania innerlich kocht, zeigt ihre Reaktion: Statt die Attacke mit professionellen Schweigen zu quittieren, watscht das sonst zurückhaltende Ex-Model Ivana öffentlich ab. Über Stephanie Grisham, die Pressesprecherin des Weißen Hauses, wird folgende Ansage verkündet: "Mrs. Trump hat das Weiße Haus in ein Zuhause für Barron und den Präsidenten verwandelt. Sie liebt es, in Washington D.C. zu leben und fühlt sich von ihrer Rolle als First Lady geehrt. Sie plant, ihren Titel und ihre Position zu nutzen, um Kindern zu helfen. Nicht, um Bücher zu verkaufen!" Rums, das saß! Doch Melania hat noch mehr Pulver zu verschießen: "Das Statement einer Ex hat eindeutig keine Substanz. Dies ist unglücklicherweise nicht mehr als das Verlangen nach Aufmerksamkeit und Lärm, der ihr selbst helfen soll." 1:1 im Kampf "Trump. vs. Trump." Nächste Runde? Sicher nicht ausgeschlossen. 

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