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Iva Schell Keine Lust auf Rechtfertigung


Iva Schell ist die Witwe des verstorbenen Oscarpreisträgers Maximilian Schell (†). Sie erwartet ein Kind von dessen Großcousin - und die Empörung ist groß. Die Sängerin gibt sich hingegen gelassen

Iva Schell, 38, musste zuletzt eine Menge Schlagzeilen über sich lesen, weil sie ein Kind von dem Großcousin ihres verstorbenen Mannes, der Schauspiellegende Maximilian Schell, erwartet. In einem Gespräch mit "News.at" zeigt sich die Sängerin jetzt gelassen ob der Vorhaltungen gegenüber ihrer Beziehung zu Kari Noé.

Die Vorfreude aufs Baby überwiegt

"Nachdem ich die Erfahrung machen musste, einen geliebten Menschen zu verlieren, ist es nun wunderschön, neues Leben schenken zu dürfen. Auf jeden Fall geht es mir jetzt gut. Aber die Erinnerungen an Maximilian bleiben, und auch die Traurigkeit über seinen Tod überkommt mich noch manchmal, weil ich oft den Gedanken habe: Ich würde ihm gerne sagen, dass ich jetzt ein Kind erwarte und dass ich glücklich bin - weil ich weiß, dass er sich freuen würde."

Zu den Vorwürfen

"Man warf mir vor, dass ich in der Öffentlichkeit so unbefangen und fröhlich wirkte, die lustige Witwe sozusagen. Ich war sehr dankbar für jede Ablenkung. Die Gesellschaft aber hat gewisse Vorstellungen davon, wie und wie lange eine Witwe zu trauern hat und ab wann man wieder Fröhlichkeit und einen neuen Mann in sein Leben lassen darf - ohne zu wissen, wie es tatsächlich in mir aussah."

Ein Faible für ungewöhnliche Beziehungen

"Und als ich mich in Maximilian verliebte, fand ich das ganz normal. Jetzt habe ich mich wieder verliebt - und es ist wieder normal. Wenn es ein Dirigent gewesen wäre, hätte man gesagt: Klar, die Sängerin und der Dirigent. Irgendwas hätte man immer gefunden, das man mir vorwerfen könnte. Aber ich will und muss mich vor niemandem rechtfertigen. Schließlich tue ich keinem weh, und es ist allein mein Leben und ab jetzt auch das meines Kindes."

Über Kari Noé

"Kari ist zwar mit Maximilian verwandt, aber er ist eine eigenständige Persönlichkeit. Warum soll ich nicht leben, was sich richtig anfühlt, nur weil das andere vielleicht nicht gut finden? Warum soll ich die Anziehung nicht zulassen? Ich bin im letzten Jahr vielen Männern begegnet, nach dem Tod von Maximilian wurde ich anscheinend 'interessant'. Aber es war keiner dabei, bei dem sich etwas Ernsteres hätte entwickeln können und der mich wirklich interessiert hätte."

Das erste Kennenlernen

"Es gab in den vergangenen Jahren immer wieder Familientreffen, bei denen wir ein paar Sätze gewechselt haben. Und er ist mir immer schon aufgefallen, weil er ein gut aussehender, sympathischer Mann ist. Aber wir hatten kaum Kontakt -bis er mich im vergangenen Spätsommer fragte, ob er einmal kommen kann, um ein paar Sachen von Maximilian durchzusehen. Wir haben in der Almhütte gemeinsam die Kisten mit dem künstlerischen Nachlass durchforstet. Er hat mich gefragt, ob er das eine oder andere Stück fotografieren darf. Das haben wir dann gemeinsam gemacht und dabei gemerkt, dass wir uns sehr gut verstehen - auch, indem wir sehr viel über Maximilian sprechen konnten."

tbu Gala

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