Ist Daniel Küblböck doch nicht tot?: Sein Ex-Freund hält wilde Theorie für denkbar

Nach Daniel Küblböcks Verschwinden kursiert die abstruse Theorie, er könnte alles inszeniert haben. Sogar sein Ex-Freund findet das gar nicht so abwegig

Robin Gasser und Daniel Küblböck waren drei Jahre lang ein Paar

Seit dem 9. September wird Daniel Küblböck, 33, vermisst. Es wird angenommen, dass der Schauspieler und Sänger in der Labradorsee nahe Kanada von der Aidaluna über Bord gegangen ist – Sein Körper wurde allerdings nie gefunden. Und genau deswegen kursieren über Küblböcks Verbleib die wildesten Theorien.

Abstruse Idee: "Er ist nicht tot"

Daniel Küblböck würde noch leben und soll alles fingiert haben – mit dieser Theorie meldete sich ein anonymer Schreiber bei der "tz". Angeblich soll er mit dem 33-Jährigen in Kontakt gestanden zu haben, ihn getroffen und immer wieder stundenlang telefoniert haben. "Er ist nicht tot. Daniel wollte immer aussteigen, so richtig, dass man ihn für tot erklärt und dann ein neues Leben beginnen. Es musste medienwirksam sein. So dass es ja alle mitbekommen," schrieb der anonyme User.

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Küblböcks Exfreund hält die Theorie für möglich

Auch Robin Gasser, 22, Küblböcks Ex-Freund sieht Gründe, die für diese Theorie sprechen, wie er der "tz" verriet. Der 22-Jährige zweifle zwar daran, dass der unbekannte Schreiber und Küblböck sich kannten, gibt aber gleichzeitig gegenüber der Redaktion zu, gleiche Gedanken gehabt zu haben. "Daniel war sehr intelligent und würde niemals unüberlegt handeln. Er handelt zwar impulsiv, denkt aber über jeden Schritt nach," so Gasser. "Vielleicht wollte Daniel einen kompletten Neuanfang wagen und die Sache war gut durchdacht und noch besser strukturiert. Eine Theorie, die auf alle Fälle Daniel zuzutrauen wäre, aber auch eben nur auf Hypothesen basiert," fügt der 22-Jährige hinzu.

Hat Daniel davon geträumt, abzutauchen?

Außerdem gibt er zu, dass er es für möglich halte, dass Daniel noch lebt. Gleichzeitig räumt Küblböcks Ex aber ein, dass alles eher ein Wunsch ist als realistisch. "Weil mir diese Theorie Hoffnung schenkt," so Gasser. "Er hat öfter mal davon geträumt, 'abzuhauen', aber nicht geheim oder auf mysteriöse Weise, sondern um andere Kulturen kennenzulernen," erinnert sich der 22-Jährige.

Ex-Freund: "Daniel war ein toller Mensch mit Ecken und Kanten"

Was tatsächlich am 9. September auf der Aidaluna geschah, wissen wir (noch) nicht. Deswegen ist es Gasser wichtig, den Menschen Küblböck hervorzuheben: "Ich möchte abschließend noch sagen, egal was tatsächlich passiert ist, sollten wir uns immer den herzlichen, wunderbaren Menschen vor Augen halten. Daniel war ein toller Mensch mit Ecken und Kanten, die ihn aber zu dem Menschen gemacht haben, für den ich etwas ganz Besonderes, Außergewöhnliches empfunden habe. Daniel wird immer irgendwo in mir schlummern, komme, was wolle."

Mit Robin Gasser war Daniel Küblböck von 2014 bis 2017 liiert.

Daniel Küblböck

Ein Leben voller Höhen und Tiefen

2002/ 2003  Daniel Küblböck tritt erstmals ins Rampenlicht und nimmt an der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" teil. Er wird mit seiner schrillen Art zu einem Publikumsliebling und zu einem der Lieblinge von Chef-Juror Dieter Bohlen. 
2003  Im DSDS-Finale wird der damals 17-jährige  Daniel Dritter. Hier zu sehen mit dem Sieger der Staffel Alexander Klaws und Juliette Schoppmann.   
2003  Daniel Küblböck spielt eine Gastrolle in der ARD-Serie "St Angela"
2003  Daniel stellt seine Biografie "Ich lebe meine Töne" erstmals in Hamburg vor. 

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