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Isabella Müller-Reinhardt Moderatorin beklagt Mobbing beim BR

Isabella Müller-Reinhardt
Isabella Müller-Reinhardt
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Isabella Müller-Reinhardt war drei Jahre als Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk tätig. Jetzt beklagt sie, dort das Opfer von Mobbing-Attacken gewesen zu sein

Isabella Müller-Reinhardt, 41, fährt schweres Geschütz gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber auf. Die Moderatorin sollte beim Bayerischen Rundfunk einst frischen Wind in die Berichterstattung bringen, wurde dann allerdings, nach eigenen Angaben, das Opfer von Mobbing-Attacken.

Isabella Müller-Reinhardt beklagt Mobbing

Gegenüber dem Mediendienst "Meedia" richtet sie jetzt heftige Vorwürfe in Richtung BR: "Man holte mich, um den 'Blickpunkt Sport' zu verändern. Letztlich wollte man nur, dass ich mich so verändere, dass ich zum Format passe." Auch die Idee frischen Wind reinzubringen, wurde scheinbar schnell verworfen: "Diese Idee stieß im Haus besonders bei einer Person auf massiven Widerstand." Mit Konsequenzen für die Moderatorin: "Ich wurde erstmalig in meinem Leben derart gemobbt, dass ich an psychische Grenzen stieß."

Keine einfache Zeit

Müller-Reinhardt weiter: "Ich musste mir anhören, ohne Trachtenjacke, in Jeans und Top zu moderieren, schaute ich aus, wie eine Nutte, die aus einem Bordell kommt, ich zöge das Baby 'Blickpunkt Sport' in den Dreck‘, mein Hochdeutsch sei schlimm." Das hatte auch Auswirkungen auf ihr Privatleben: "In dieser Zeit flossen zuhause viele Tränen."

Das sagt der BR

Gegenüber "Bild" sagt BR-Sportchef Klaus Kastan: "Dass sich Frau Müller-Reinhardt erst jetzt, fast zehn Jahre später mit diesen Vorwürfen meldet, ist bedauerlich und macht es schwierig für uns nachzuvollziehen, ob tatsächlich jemand gemobbt wurde und wenn ja von wem. Wenn Frau Müller-Reinhardt sich damals schlecht und ungerecht behandelt gefühlt hat, bedauern wir dies. Wäre sie heute Mitarbeiterin beim 'Blickpunkt‘, käme sie sicherlich zu einer anderen Einschätzung".

tbu Gala

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