Iris Klein: Große Enttäuschung nach der Schließung ihrer Bar

Iris Klein hat es nicht immer leicht auf Mallorca. Die Reality-TV-Teilnehmerin musste bereits einige Schicksalsschläge auf der Insel verkraften. GALA hat mir ihr darüber gesprochen.

Iris Klein

Iris Klein, 52, wollte sich doch eigentlich nur ein schönes Leben mit ihrem Ehemann Peter Klein machen, doch seit der Auswanderung nach Mallorca erlebt die Mutter von Daniela Katzenberger, 32, und Jenny Frankhauser, 26, einen Schicksalsschlag nach dem anderen. Erst die abrupte Schließung ihrer Beachbar, dann der traurige Tod von Danielas Schwiegervater Costa Cordalis, †75.

Hinzu kommen der andauernde Streit zwischen ihren Töchtern und die Furcht vor einem Geist in der Finca. Ob die ehemalige Dschungelcamperin zumindest diese Probleme wieder in den Griff bekommt? Zu sehen gibt es Iris' neues Leben auf Mallorca aktuell montags bis freitags um 18 Uhr bei "Promis privat" auf Sat.1. Einen Einblick gibt die Reality-TV-Teilnehmerin im Interview mit GALA.

GALA: Frau Klein, bei "Promis privat" sind Sie auf Geisterjagd gegangenen. Wie waren die Reaktionen von den Zuschauern?

Iris Klein: Die Resonanz war enorm. Ich habe über 300 Nachrichten von Leuten bekommen, die ebenfalls Kontakt mit Geistern hatten und denen nicht geglaubt wurde. Ich habe da scheinbar ein Thema angesprochen, das die Menschen bewegt, aber das immer noch ein Tabu ist. Mein Mann macht sich ja auch darüber lustig und hat da kein Verständnis für.

Sie sind nun seit einem Dreivierteljahr auf Mallorca, haben dort auch schon Niederschläge einstecken müssen, wie die Schließung Ihrer Bar. Zuvor hatten Sie ein Burn-out. Wie geht es Ihnen aktuell?

Iris Klein

"Ich war nur noch am Heulen"

Schockierende Diagnose für Iris Klein

Mein Körper zwingt mich zur Ruhe. Wenn ich zum Beispiel Schwindelanfälle habe und mich fühle wie ein Marshmallow, muss ich mich einfach hinlegen. Mein Körper ist mein Doktor, der mir Bescheid sagt, wenn es mir nicht gut geht.

Bevor wir nach Mallorca gekommen sind, lag ich am Boden. Mit der Auswanderung war ich wieder auf dem Wege der Besserung, es ging mir relativ gut. Aber dann kam der große Schlag. Plötzlich musste ich erkennen, dass ich die falschen Geschäftspartner ausgewählt habe und ich nur benutzt wurde, um Presse zu bekommen. Das war eine große Enttäuschung. Aber besser so, als wenn ich das erst spät gemerkt hätte und die mich Jahre lang getriezt hätten.

Was genau ist mit der Beachbar "EverGreen" passiert?

Mein ursprünglicher Plan war es, ein kleines Café am Meer zu eröffnen, aber dann wurde es riesengroß. Ich habe richtig Vollgas gegeben. Die ganzen Ideen und das Konzept waren von mir. Wochen lang habe ich jeden Tag geschuftet und mich um alles gekümmert. Am Tag der Eröffnung sind die stillen Teilhaber dann plötzlich nach vorne getreten und wollten alles übernehmen.

Ich habe die Geschäftsführer-Position dann niedergelegt und die Beachbar freiwillig verlassen. Daraufhin haben die gemerkt, dass es ohne mich gar nicht so richtig funktioniert. Viele Mitarbeiter haben gekündigt. Man muss schon wissen, wie man mit Menschen umgeht und das konnten diese Leute eben nicht. Die Bar steht jetzt nach wie vor leer.

Wie ging es Ihnen nach diesem Reinfall?

Ich habe mich natürlich erstmal wieder in meinem Bett verkrümelt und geheult. Mein Mann ist derjenige, der mich dann immer rauszieht und mich wieder aufmuntert.

Als Mutter will man seinen Töchtern immer Stärke mitgeben. Man hat ja auch eine Vorbildfunktion und kann nicht immer nur schwach im Bett liegen. Wenn mich meine Töchter besuchen, setze ich das Lächeln auf. Die Kinder wussten ja nie, wie schlecht es mir wirklich ging. Ich habe nie vor ihnen geweint.

Verfolgen Sie weiterhin den Plan, eine neue Bar auf Mallorca zu eröffnen?

Ja, ich arbeite darauf hin, es gibt schon genaue Pläne. Ich lasse mich nicht unterkriegen.

Daniela Katzenberger

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©Gala

Wie geht es Ihnen und der Familie nach Costas Tod?

Costa Cordalis (†)

Costa Cordalis (†)

So waren seine letzten Minuten

Alle reißen sich wegen Sophia zusammen. Die Kleine denkt, der Opa ist im Himmel und wohnt in den Wolken und dass wir ihn bald besuchen werden. Verstehen tut sie das in dem Alter natürlich noch nicht, dass er jetzt tot ist.

Niemand weint vor der Kleinen. Wenn ich sehe, dass Daniela anfängt zu weinen, nehme ich Sophia und gehe mit ihr weg. Das soll sie nicht so mitbekommen. Ich denke immer, Kinder sollen fröhlich sein.

Wie haben Sie Costa zuletzt erlebt und wie spüren Sie den Verlust?

Costa hat immer alles positiv gesehen, bei ihm war das Glas stets halbvoll. Und er hat immer viel Ruhe versprüht.

Schlimm ist sein Tod für diejenigen, die übrig bleiben. Für Costa selbst war es ja eigentlich eine Erlösung, so unglaubliche Schmerzen wie er hatte. Von daher denke ich mir, hat er jetzt seinen Frieden. Aber natürlich hätte ich ihn gerne noch länger bei uns gehabt. Er war erst 75. Ich sage immer, alles unter 80 ist zu früh. Also minimal fünf Jahre wären noch gut gewesen.

Wir sind ja erst Ende September nach Mallorca gekommen. Weihnachten haben wir noch gemeinsam verbracht, da war er so begeistert von der Pfälzer Küche. Und zu seinem Geburtstag hat er sich Käsekuchen von mir gewünscht. Den Wunsch habe ich ihm natürlich erfüllt und er war total glücklich darüber.

Den zweiten Teil des Interviews über Jennys Enttäuschung mit ihrem Ex-Freund Hakan und den Streit mit ihrer Schwester Daniela Katzenberger gibt es hier. 

Iris Klein über Hakan

"Jenny durfte nicht mal mit ihren Brüdern ausgehen"

Jenny Frankhauser und Iris Klein

Verwendete Quellen: Sat.1 "Promis privat", vip.de

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