Iris Apfel "Körperpflege gehört der Vergangenheit an"

Iris Apfel
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Stilikone Iris Apfel beschwerte sich über das nachlässige Äußere vieler Promis. Doch auch bei normalen Menschen spart sie nicht an Kritik.

Iris Apfel (91) platzte beim Thema Körperpflege der Kragen.

Die Modeikone ist stolz darauf, nie aus dem Haus zu gehen, ohne sich zurechtzumachen. Dazu zählen für sie Make-up, ihre kultige runde Riesenbrille, eine Reihe von Armreifen und ein gemustertes Outfit.

Wenn es nach ihr ginge, würden sich auch andere Prominente mehr Gedanken über ihr Äußeres machen: "Hören Sie bloß auf. Da könnte ich auf Kommando an die Decke gehen. Die sehen alle aus, als hätten sie sich im Schlamm gewälzt. Körperpflege gehört der Vergangenheit an", beklagte sich die New Yorkerin im Gespräch mit der britischen Website 'standard.co.uk'.

Aber auch Leute, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, bekamen ihr Fett weg. Apfel verabscheut das übertriebene Styling der New Yorker Schickeria, aber auch normale Menschen könnten in ihren Augen einiges besser machen. "Es gibt überhaupt keinen Glamour und nichts Geheimnisvolles mehr. [Die Damen beim Mittagessen sind] oberflächlich - und ihr Geplapper interessiert mich nicht. Es klingt wie in einem Hühnerstall", beschwerte sie sich. "Sie haben alle an sich rumschnippeln lassen. Sie sind 70 Jahre alt und werden nie wie 27 aussehen." Auch über den Kleidungsstil der Leute zog sie her: "Je fetter sie sind, desto enger die Jeans. Die Flip-Flops will ich gar nicht erst erwähnen. Es ist nicht hübsch."

Die Society-Lady langweilt vieles in der Modebranche, die meisten Einladungen, die sie erhält, sagt sie ab. Sie geht nicht auf Bälle oder Partys. Mit geschäftlichen Veranstaltungen hat die Innendesignerin zu kämpfen, da sich die Leute regelmäßig um sie scharen. Auch beim Internet ist sie vorsichtig und hat sich dagegen entschieden, den Umgang mit sozialen Netzwerken zu lernen: "Social Media halte ich für verrückt. Ich weiß nicht, warum die Menschen so lautstark und unsicher sind, dass sie anderen mitteilen müssen, wo sie essen, was sie mögen und wo sie hingehen", wunderte sich Iris Apfel.

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