Irina Shayk: Empörung wegen Nacktfoto

Wie weit darf Solidarität gehen? Model und Ronaldo-Freundin Irina Shayk beteiligte sich online an der "Bring Back Our Girls"-Kampagne - oben ohne. Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten

Irina Shayk sorgte mit diesem Foto für Empörung.

"Geschmacklos", "respektlos", "unangemessen", "dumm": Supermodel Irina Shayk muss sich so einiges anhören, seit sie sich vor einigen Tagen mit einem eigenen Foto an der derzeit laufenden Solidaritätskampagne #BringBackOurGirls beteiligte. Viele Stars haben bereits bei der Kampagne, mit der die Freilassung der fast 300 entführten Mädchen durch die islamistische Terrorgruppe Boko Haram in Nigeria gefordert wird, mitgemacht und täglich kommen neue dazu. Das Problem beim Foto von Irina Shayk: Sie zeigt sich komplett oben ohne und bedeckt mit dem Schild, auf dem die Freilassungsforderung geschrieben steht, ihre nackte Brust.

Geht gar nicht! fanden viele ihrer Follower offenbar und machten ihrem Unmut in deutlichen Worten Luft. "Diese Mädchen wurden entführt, um deutlich zu machen, dass Frauen keine Rechte haben und sie mehr als Vieh denn als Menschen zu betrachten sind. Dieses Nacktbild von dir steht genau für das, was verhindert werden soll. Ich weiß, dass du wahrscheinlich gute Absichten hast, aber dich selbst zu objektivieren hilft diesen armen Mädchen nicht weiter", fasst eine Userin den Kern der Empörung zusammen.

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Irina Shayk sorgte mit diesem Foto für Empörung.
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Irina Shayk, die seit vier Jahren mit dem Fußballer Cristiano Ronaldo liiert ist, hat das Foto trotz der teils heftigen Beschimpfungen weder bei Facebook noch bei Instagram entfernt. Einen Tag später postete sie allerdings ein weiteres Bild, auf dem sie mit einem Sprichwort offenbar auf den Ärger, der ihr entgegen schlägt, reagiert. "Die Meinung eines Schafes raubt dem Tiger nicht den Schlaf." Keine Entschuldigung und kein Einsehen also auf der Seite des Models.

Während zwar weiterhin viele ihrer Fans zu Irina Shayk halten, wird sie durch die Aktion auch jede Menge Sympathien verloren haben. Shayk ist nicht das einzige Model, das sich an der Kampagne beteiligte. Unter anderem posteten auch Cara Delevingne, Adriana Lima und Christy Turlington Fotos von sich mit der Forderung der Freilassung der Mädchen. Ihre Kleidung behielten bis auf Irina Shayk allerdings alle an.

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