Zac Efron: "Meine Familie ist mein Glücksbringer"

"Highschool Musical"-Star Zac Efron reiste für die Premiere seines Films "The Lucky One" nach Berlin. Gala.de verriet er, in welcher Situation er seinen Vater anruft und wie er sich an langen Drehtagen wach hält

Mit kurzgeschorenen Haaren und beeindruckend muskulösem

Oberkörper spielt Zac Efron in der Romanverfilmung "The Lucky One" (ab 26. April im Kino) einen traumatisierten amerikanischen Soldaten, der von einem Einsatz im Irak zurückkehrt. Es ist eine Rolle, die schon allein optisch von seiner berühmten "Highschool Musical"-Jungenhaftigkeit abweicht.

Doch beim Interviewtermin kurz vor der Deutschlandpremiere des Films in Berlin ist von der Verwandlung nichts mehr zu sehen: In Jeans und Sweatshirt wirkt Efron fast noch jünger als seine 24 Jahre. Die Muskelberge sind wieder verschwunden, doch das Strahlen ist zurück. Lässig wirft er sich in einen Stuhl.

"Jeder Schauspieler hat eine gewisse Aura, die seine Persönlichkeit widerspiegelt. Und Zac ist einfach ein echt lieber Kerl, das scheint immer durch. Außerdem ist er ein großartiger Schauspieler", schwärmt der Roman-Autor Nicholas Sparks im Gespräch mit Gala.de von der Besetzung seiner Hauptrolle.

Dass Zac Efron auf jeden Fall ein Profi ist, beweist er beim Interview: Auch nach fünf Wochen Werbetour wirkt er immer noch gut gelaunt und bei der Sache.

In Ihrer Rolle als Soldat "Logan" hatten Sie zum ersten Mal auch einige Actionszenen. Haben Sie Feuer gefangen?

Ohja, ich liebe Kriegsfilme, da gibt es viele interessante Geschichten zu finden. Das hier war jetzt ein kleiner Vorgeschmack, ich würde gerne mehr Actionfilme drehen.

Dafür mussten Sie auch hart arbeiten: Ich habe gehört, dass Sie täglich um halb vier Uhr morgens mit dem Training anfingen ...

Ja, manchmal auch erst gegen halb sechs. Ich habe nicht viel Schlaf bekommen während der Dreharbeiten, das war hart. Aber da muss man durch - wenn ich frei habe, kann ich ja wieder schlafen. Koffein hat mich wachgehalten. Und ich habe auch immer ein Springseil dabei und etwas zum Tischtennisspielen. Aber die Diät war abstoßend: So viele Kalorien zu sich zu nehmen, ist nicht schön. Man fühlt sich den ganzen Tag voll.

Zac Efron spielt den Soldaten "Logan Thibault", der auf einer Hundefarm in Louisiana anheuert.

Im Film vertraut ihre Rolle "Logan" auf ein Foto als Glücksbringer. Tragen Sie privat auch einen bei sich?

Nein, meine Familie ist mein Glücksbringer - aber leider passen die nicht in meine Hosentasche. Ich versuche aber, sie so oft wie möglich mitzunehmen. Als ich das letzte Mal in Deutschland war, hatte ich übrigens meine Mom dabei. Es war toll, wir haben uns Lederhosen angezogen und sind in einen Biergarten gegangen. Ich bin ein Familienmensch, nach der Werbetour werde ich schnurstracks nach Hause und in meine Lieblingsbar gehen.

Ihre Mutter hat sie auch zur US-Premiere von "The Lucky One" begleitet. Wie war es, mit ihr die Liebesszenen anzusehen?

Es war ziemlich lustig. Sie saß direkt neben mir und mein Bruder und ich mussten die ganze Zeit lachen. Am Ende hat sie gesagt: "Ja, das ist mein Junge".

"The Lucky One" ist eine Romanverfilmung. Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

"The Game" von Neil Strauss. Es ist kein wirklicher Roman, sondern ein Ratgeberbuch, wie man Frauen ansprechen soll. Sie wollen das jetzt sogar verfilmen, keine Ahnung, wie das funktionieren soll. Ich mochte es nicht so wirklich, weil ich es besser finde, wenn man beim Flirten einfach man selbst ist. Aber wahrscheinlich sind da schon ein paar Tricks dabei, die funktionieren würden, wenn jemand verzweifelt ein Mädchen aufreißen will.

Taylor Schilling und Zac Efron im Film "The Lucky One"

Kannten Sie die Liebesromane von Nicholas Sparks bereits vorher?

Nein, ich hatte nichts von ihm gelesen aber ich kannte seinen Namen und wusste, dass viele meiner Freunde seine Bücher lesen. Und ich habe natürlich auch "Wie ein einziger Tag" gesehen, ein Film, den ich sehr mag. Überhaupt mag ich Liebesgeschichten sehr gerne. Es macht Spaß, Leuten beim Verlieben zuzusehen und es ist sehr emotional, wenn sich Menschen entlieben. Das ist großartig.

Wie war es, in Louisiana zu drehen?

Es war toll, ich habe Cousins in der Gegend, in Mississippi. Sie waren nur drei Stunden vom Drehort entfernt und wir haben uns oft besucht. Wir sind zum Beispiel in die Bourbon Street in New Orleans gegangen, wo wir als Kinder schon oft waren. Dort gibt es diesen berühmten "Hurricane"-Cocktail, der dich richtig betrunken macht.

Glauben Sie wie "Logan" im Film an Schicksal?

Ohja. Ich hätte beruflich schon längst in der Versenkung verschwinden können, aber es ergeben sich immer neue Möglichkeiten. Das muss einen Grund haben.

Sie haben mittlerweile auch eine eigene Produktionsfirma. Was können wir davon erwarten?

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Sie soll mir helfen, schneller an Geschichten ranzukommen und mir die Möglichkeit geben, ein Projekt schon mitzugestalten, bevor es realisiert wird. Wir sind bisher nur in kleinen Meetings und setzen uns mit talentierten Autoren und unbekannten Filmemachern zusammen. Es erweitert einfach meinen Horizont: Plötzlich kriege ich nicht nur ein festes Drehbuch mit einer Rolle angeboten, sondern habe viel mehr Werkzeuge in der Hand.

Sind Sie eigentlich auch so ein geschickter Handwerker, wie "Logan" im Film?

Naja, sagen wir es einmal so: Wenn mein Dad am Telefon ist, dann kann ich fast alles reparieren. Zum Glück hat mein Haus aber keine Regenrinne, die ich putzen müsste oder so.

Sarah Stendel

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