Wolke Hegenbarth im Interview: Deshalb ist bei ihr "Alles Klara"

Endlich startet die dritte Staffel von "Alles Klara". GALA sprach mit Wolke Hegenbarth über ihre Rolle und das Verhältnis zu ihrem Serien-Chef Paul Kleinert

Ab heute Abend ermittelt endlich wieder Klara Degen auf ARD. Um 18.50 Uhr startet die dritte Staffel der Erfolgsserie "Alles Klara" mit Wolke Hegenbarth in der Hauptrolle. GALA sprach mit der sympathischen Schauspielerin über die Entwicklung ihrer Rolle, das Verhältnis der beiden Hauptcharaktere und die Zukunft der Serie.

Heute startet die neue Staffel "Alles Klara". Was können die Zuschauer von der dritten Staffel erwarten?

Das Gute an so einer Serie ist ja, dass die Zuschauer wissen, was sie erwartet, dass sich Klara in der neuen Staffel verliebt, bringt noch mal eine schöne Spannung zwischen Klara und ihren Chef. bringt. Außerdem zeigt Klara noch mal eine ganze neue Seite an sich, eine weichere. Das hatte ich mir auch gewünscht.

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©Gala

Wie genau verändert sich Klaras Verhältnis zu ihrem Chef Paul Kleinert?

Das Konstrukt, dass sich Chef und Sekretärin kabbeln, bleibt wie gehabt. Das braucht es auch. Aber ein bisschen was ändert sich in der Beziehung der beiden. Kleinert ist ja derjenige, der Klara den Auftrag gibt, den Tischler zu bestellen, in den sie sich verliebt. Er ist also irgendwie "schuld" daran und plötzlich schwindet die Möglichkeit, dass zwischen ihnen doch mal etwas laufen könnte. Sonst war sie immer abrufbar für ihn und jetzt muss auch er sich fragen, wo sie denn gerade ist. Das ist eine sehr erfrischende Entwicklung.

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Ist das für den Zuschauer nicht frustrierend, wenn Mann und Frau sich nie kriegen?

Ich glaube, die Unterhaltung überwiegt! Dieses Kabbeln macht es einfach aus. Beim Film ist es so, dass sich Mann und Frau am Ende kriegen, heiraten und dann ist die Geschichte zu Ende erzählt. Das läuft bei der Serie eben nicht ganz so schnell. Da bekommt man alles in kleinen Häppchen serviert. Aber ich habe das Gefühl, dass der Zuschauer gerne wöchentlich einschaltet und offen bleibt, ob sie sich nun kriegen oder nicht.

Die letzte Staffel lief vor zwei Jahren. Wie hat es sich für Sie angefühlt, nach so "langer" Zeit wieder in die Rolle der Klara zu schlüpfen?

Interessant. Man weiß zwar, was einen erwartet, aber trotzdem hat es ein bisschen gedauert, bis wir wieder reingekommen sind.Da ist natürlich besonders der Regisseur gefragt, der uns am Anfang dabei geholfen hat. Die Serie ist ja auch wie so ein Marathon-Lauf. Man fängt halt langsam an und kommt dann auf Vollspeed. Ich weiß noch, ich hab so ungefähr eine Woche gebraucht, bis ich wieder komplett eingetaucht bin.

Haben Sie schon darüber nachgedacht, wie lange Sie die Rolle noch spielen möchten?

Solch eine Entscheidung hängt immer von den Drehbüchern ab. Es kann immer passieren, dass man Bücher bekommt, mit denen man persönlich nicht so glücklich ist. Ich denke, so lange, wie die Bücher aber stimmen und vor allem die Zuschauer die Serie auch noch sehen möchten, geht der Spaß nicht verloren und wir machen weiter. Für mich ist die Serie auf jeden Fall noch nicht auserzählt.

Ihre Rolle steckt ihre Nase ja gerne mal in Fälle, die sie eigentlich nicht viel angehen. Sind Sie persönlich auch so neugierig wie Klara Degen?

Ich bin schon so neugierig wie Klara und überhaupt generalinteressiert an Dingen, Menschen und auch an völlig fremden Themen. Ich bin nicht jemand, der sagt: "Das interessiert mich nicht." Dann müsste es schon sehr trocken und langweilig sein. Aber ich bin jetzt nicht detektivisch unterwegs. Also ich forsche jetzt nicht wie Klara irgendwo herum oder spioniere Leute aus. Das würde ich nie machen.

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