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Verena Kerth "Einfach natürlich bleiben"

Verena Kerth: "Einfach natürlich bleiben"
© ©ProSieben/Frank Hempel
Verena Kerth hat ihren Traummann in Martin Krug bereits gefunden. Jetzt hilft sie schüchternen Männern in Liebesfragen auf die Sprünge

Am heutigen Donnerstag (15. September) ist Verena Kerth in der Sendung "Das Model und der Freak – Falling in Love", die dienstags bis freitags um 16 Uhr auf "Pro Sieben" läuft, zu sehen. Dort steht die 30-Jährige mit Rat und Tat ihrem Schützling zur Seite: Der schüchterne Jan-André ist 21, Maschinenbaustudent und ein liebenswerter Stubenhocker. Im Gala.de-Interview erzählt Verena Kerth von ihrem Rundum-Coaching, verrät ihre ganz persönlichen Flirt-Tipps und spricht über ihre kurzen Haare.

Ist André, Ihr "Freak", denn nun zum Traummann geworden?

Ich kann André in den fünf Tagen natürlich nicht in einen absoluten Traummann à la Markus Schenkenberg, George Clooney und Brad Pitt verwandeln. Aber ich konnte ihm vermitteln, wie Männer sind, auf die die Frauenwelt steht. Und das sind eben keine Männer, die nervös da stehen und nicht wissen, was sie sagen sollen. Oder Männer, die einer Frau noch nicht einmal in die Augen schauen können.

Und was raten Sie Männern wie André, wenn sie eine Frau kennenlernen wollen?

Trauen, auf jeden Fall sich trauen. Schlimmer als, dass eine Frau „Nein, danke. Ich habe kein Interesse!“ sagt, kann es ja nicht kommen. Sie sollten einfach versuchen offen auf Frauen zuzugehen. Und nie verzweifeln. Für jeden Topf gibt es nämlich einen Deckel.

Was geht gar nicht bei Männern auf Frauensuche?

Man sollte sich einfach nicht verstellen. Und schon gar nicht mit 08/15-Sprüchen ankommen, die man sich aus dem Internet holt. Absolutes No-go sind da Sprüche wie: „Sterne sind vom Himmel gefallen und wurden in deine Augen gesetzt“. Man sollte einfach immer natürlich, nett und aufgeschlossen sein. Dann kann man nicht so viel verkehrt machen.

"Freak" Andre noch vor seinem Umstyling. Verena Kerth hilft ihm in Liebesfragen auf die Sprünge.
"Freak" Andre noch vor seinem Umstyling. Verena Kerth hilft ihm in Liebesfragen auf die Sprünge.
© ©ProSieben/Frank Hempel

Wie haben Sie, "Coach" Kerth, André denn geholfen?

Wir haben Übungen gemacht, damit er offener wird. Zum Beispiel hat er sich in einen Kunstflieger setzen müssen, um seine Ängste zu überwinden. Außerdem wurde er bei einem Jeanslabel neu eingekleidet. Und ein neuer Haarschnitt musste her. Am Ende des Umstylings sah er ganz toll aus. Sein neuer Look hat sich auch auf seine Ausstrahlung ausgewirkt. André war auf einmal ein anderer Mensch. Er ist auf Leute zugegangen. Auf einmal war er witzig, ging aus sich raus.

Und was hat der "Freak" selbst dazu gesagt?

André hat sich selbst nicht mehr wiedererkannt. Als er sich im Spiegel angeschaut hat, sagte er nur noch: "Boah, ich sehe ja eigentlich richtig gut aus." Danach war er viel offener und viel gelöster. Am Ende ist er durch Düsseldorf (Anm. d. Red.: Dort wurde die Sendung abgedreht) gegangen wie der Oberchecker schlechthin. Am nächsten Tag berichtete André mir per SMS, dass er schon auf einer Party war und dort super angekommen ist. Ich freue mich für ihn und hoffe auch, dass es auch längerfristig etwa bei ihm bewirkt hat und er endlich eine Frau findet.

Wer sich in der eigenen Haut wohlfühlt, strahlt das also auch aus?

Natürlich weiß jeder, dass Äußerlichkeiten nicht das Wichtigste sind und das ist auch tatsächlich so. Aber wenn man eben 21 Jahre lang noch nie auf sein Äußeres geachtet hat, nur einmal im Jahr zum Friseur gegangen ist und sich nie wirklich darum gekümmert hat, wie man sich gibt, dann hat so eine äußerliche Verwandlung eine Wirkung.

Verwöhnprogramm für Körper und Seele: Andre bekommt von Moderatorin Verena Kerth Styling-Tipps aus erster Hand.
Verwöhnprogramm für Körper und Seele: Andre bekommt von Moderatorin Verena Kerth Styling-Tipps aus erster Hand.
© ©ProSieben/Frank Hempel

Haben Ihnen Männer in Ihrem persönlichen Umfeld Tipps gegeben, wie Sie Ihren "Freak" anzufassen haben?

Meine männlichen Freunde haben sich echt darauf verlassen, dass ich intuitiv gut mit ihm umgehen werde. Also ich habe jetzt keine Tipps bekommen, wie ich mit Männern umgehen muss. Ich bin ja auch keine 15 mehr. Das weiß man ja auch irgendwann. Die Männer ticken doch alle gleich.

Könnten Sie sich vorstellen, selbst bei solch einem Format mitzumachen, wenn Sie ein weiblicher "Freak" wären?

Nein, ich bin ja kein Anfänger und ich bin vor ein paar Monaten 30 geworden. Ich kann Männern in die Augen schauen. Falls ich irgendwann mal keinen Mann mehr haben sollte, dann habe ich eben keinen Mann und irgendwann kommt schon der Nächste.

Welche Looks tragen Sie zurzeit gern?

Ich bin jetzt nicht so der Typ, der im Winter mit hohen Schuhen stöckelt. Deswegen trage ich dann eher Boots mit Leggings, Hemden, kuschelige Pullis oder Cordhosen.

Sie tragen schon seit längerem die Haare kurz. Bleiben Sie bei dem Kurzhaarschnitt?

Ich habe sie jetzt ein wenig wachsen lassen für die Wies'n, damit man sie besser flechten kann. So eine Wies'n-Frisur gehört zum Oktoberfest dazu. Mittlerweile ist es fast schon ein Bob.

Wollen Sie die Haare nach dem Oktoberfest wieder kürzer tragen?

Definitiv. Ich bin ein totaler Fan von kurzen Haaren. Das geht schnell und ist unkompliziert. Ich hatte 20 Jahre lange Haare und konnte selbst gerade mal einen Pferdeschwanz machen. Das war dann auch das Größte, was ich selber stylen konnte. Auf Dauer ist das langweilig. Und mit 30 kann man dann ja schon mal kurz tragen.

Woran arbeiten Sie als Nächstes?

Die Wies'n steht vor der Tür - als Münchnerin natürlich das Highlight des Jahres. Ich moderiere jeden Tag für "Radio Energy" vom Oktoberfest live aus dem Zelt. Ich bin also jeden Tag auf der Wies'n und das ist für die nächsten zwei Wochen erst einmal ausfüllend.

Yeter Yokaribas

gala.de

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