Star-Youtuber Sami Slimani: "Diese Industrie kann sehr einsam machen"

Sami Slimani gehört mit seinen zarten 26 Jahren mittlerweile schon zu den ganz großen Internetstars - mit GALA sprach er über seine Zukunft

Sami Slimani

1,3 Millionen Instagram-Fans, 1,5 Millionen Youtube-Abonnenten, unzählige Snapchat-Follower: Sami Slimani gehört mit seinen zarten 26 Jahren mittlerweile schon zu den ganz großen Internetstars. Kein Wunder, dass der sympathische Influencer von Magnum nach Cannes eingeladen wurde. Dort konnte er nicht nur durch alle durch seine herzliche, offene Art um den Finger wickeln, sondern schaute im Gespräch mit GALA auch ein bisschen in die Zauberkugel. Im Interview wurde schnell klar: Dieser junge Mann hat noch viel vor - und wird seine Pläne auch in die Tat umsetzen.

Wie gefällt es Ihnen in Cannes?

So gut. Für mich ist es ja nicht das erste Mal in Cannes, aber die Côte d’Azur gehört auf jeden Fall für mich zu den schönsten Orten der Welt.

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Als Youtuber werden Sie öfter mal zu tollen Reisen eingeladen…

Das stimmt. Ich würde mich allerdings niemals daran gewöhnen wollen. Für mich ist es immer wieder etwas Besonderes. Hier bei den Filmfestspielen in Cannes zu sein, ist schon der Wahnsinn. Dieser ganze Lifestyle, den man hier erlebt, ist wirklich sehr erfrischend und verrückt.

Welchen Star finden Sie persönlich toll?

Ich finde Kendall Jenner sehr toll! Aber ich mache mir nicht so viel aus so einem Personen-Hype. Ich versuche, jeden Menschen so normal anzusehen, wie nur möglich.

Sie sind so viel unterwegs – wie oft packen Sie in der Woche Ihre Koffer?

Vor zwei Tagen war ich noch in New York, davor in Dubai, da habe ich also versucht, meine ganzen Koffer vorzupacken. Unglaublich, dass so etwas durchs Bloggen entstanden ist. Ich hätte nie gedacht, ständig auf Achse zu sein, aber ich bin darüber natürlich sehr froh und dankbar.

Fühlen Sie sich auf Reisen auch mal einsam?

Natürlich! Diese Industrie, in der ich mich befinde, kann sehr einsam machen. Es ist auch einfach schwierig, Menschen zu finden, die zwischen dieser ganzen Oberflächlichkeit den Menschen in dir kennenlernen wollen oder schätzen. Auch, wenn man ständig von Hotel zu Hotel reist, da fühle ich mich natürlich mal alleine. Glücklicherweise arbeite ich viel mit meinen Geschwistern oder mit Steffi (Giesinger) zusammen, was natürlich super schön ist.

Haben Sie überhaupt Zeit für Freunde oder eine Freundin?

Für eine Beziehung habe ich keine Zeit, aber natürlich wär‘ es schön, eine Partnerin zu haben. Im Moment bin ich aber auch so auf meine Projekte fokussiert, die in Zukunft anstehen, dementsprechend habe ich nicht wirklich Zeit für eine Freundin. Wenn ich aber die Zeit habe, verbringe ich die schon am liebsten mit Freunden und der Familie. Es ist schwer, alles zu koordinieren.

Das hört sich schon nach sehr viel Stress an – wird Ihnen das manchmal nicht alles zu viel?

Ich kann mein Handy auch mal zur Seite legen und Offline-Zeit genießen. Vor allem, wenn ich mich mit Freunden treffe. Bis jetzt bin ich noch nicht an den Punkt gekommen, an dem es zu überwältigend für mich wäre. Ich schaffe es immer wieder, mir Ruhe-Oasen zu schaffen. Und es macht mir unglaublich viel Spaß.

Instagram, Snapchat, Youtube – für welchen Social-Media-Account würden Sie sich entscheiden, wenn Sie auswählen müssten?

Snapchat! Natürlich liebe ich alle Plattformen und vor allem bin ich dankbar, was mir Youtube ermöglicht hat, aber Snapchat ist das direkteste, echteste und persönlichste Medium. Das kann man nicht bearbeiten und photoshoppen. Ich finde, dass das über die vergangenen Jahre leider verlorengegangen ist. Heutzutage besteht dieser Druck, ein perfektes Instagram-Bild zu posten. Deswegen schätze ich Snapchat so sehr, weil man da so echt ist.

Wer ist Ihr Vorbild?

Ryan Seacrest finde ich wirklich richtig toll. Ich bewundere ihn vor allem dafür, dass er seine eigene Radiostation hat. Wie er "American Idol" moderiert, generell sein ganzes Auftreten und seine Persönlichkeit. Ich bin ihm schon mal in Los Angeles begegnet und habe mich auch mit ihm unterhalten. Was er alles erreicht hat - er ist auf jeden Fall ein Vorbild für mich. Da möchte ich hinkommen.

Was wäre denn Ihr größter Traum?

Ich sage immer 'Dream Big'. Je größer die Zielscheibe, umso schwerer verfehlst du dein Ziel. Ich kann mir da ganz viel vorstellen: Award-Shows moderieren, die Grammys, die Teen Kids‘ Choice Awards… Ich weiß, es klingt verrückt, aber davon träume ich. Oder auch von meiner eigenen Talkshow in Deutschland.

"Keeping Up with the Slimanis" – könnten Sie und Ihre Familie sich vorstellen, sich in Ihrem Alltag von einem Kamerateam begleiten zu lassen?

Ich führe mit meiner Familie ja ohnehin schon ein sehr öffentliches Leben. Meine beiden Schwestern sind ja zwei Persönlichkeiten, die durchs Internet bekannt geworden sind und meine Mutter ist natürlich auch auf allen Plattformen vertreten. Ich denke aber, man muss für so eine Show noch mehr Privatsphäre aufgeben, was ich nicht möchte.

Was steht denn noch auf Ihrer To-Do-Liste, der nächste Ryan Seacrest werden…

Nein, der erste Sami Slimani sein! Ich will meine Reichweite international vergrößern und mich als TV-Moderator in Deutschland weiter etablieren.

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