Sonja Gerhardt: Im Interview zu "Jack the Ripper"

Im Interview mit GALA verrät Sonja Gerhardt, warum sie Jack the Ripper so faszinierend findet und wovor sie sich fürchtet

Sonja Gerhardt

Sonja Gerhardt muss in "Jack the Ripper – Eine Frau jagt einen Mörder" sehr mutig sein

2008 spielte sie in "Sommer" das verliebte Pferde-Girl Vic, dieses Jahr in "Ku'damm 56" die jugendliche Hobby-Tänzerin Monika und jetzt mimt sie die junge Frau Anna, die einen Serienmörder jagt. Besser gesagt, DEN Serienmörder schlechthin, Jack the Ripper. Die Rede ist von Sonja Gerhardt - mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus der deutschen Schauspielbranche. Heute Abend, am 29. November, um 20.15 Uhr in SAT.1 läuft "Jack the Ripper – Eine Frau jagt einen Mörder" mit Sonja in der Hauptrolle. Mit GALA sprach die 27-Jährige vorab über die Faszination des Prostituierten-Killers und über ihre Ängste. Außerdem verriet sie, inwiefern es mit "Ku‘damm 56" und "Deutschland 86" für sie weitergeht.

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©Gala

Wie haben Sie sich auf Ihre Rolle der Anna Kosminski in "Jack the Ripper" vorbereitet?

Ich habe zur Vorbereitung viel über das Thema gelesen. Besonders fasziniert hat mich der Fakt, dass so viele Menschen verdächtigt wurden, Jack the Ripper zu sein. Unter den Verdächtigen war auch eine Frau, das war mir neu. Im Vorhinein war ich fest davon ausgegangen, dass es ein Mann war. Dadurch, dass ich selbst gerne Horror-Filme schaue, habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Rolle als Gejagte am besten umsetzen kann. Auch über die Angst, die meine Rolle verspürt haben muss, um sie glaubwürdig darstellen zu können.

Sind Sie ein ängstlicher Mensch?

So wie wahrscheinlich jeder Mensch habe ich, wenn ich alleine zu Hause bin, ein komisches Gefühl, wenn ich ein unheimliches Geräusch höre. Hätte ich einen der Grusel-Clowns, die zurzeit in Deutschland ihr Unwesen treiben, gesehen, hätte ich auch sehr schnell das Weite gesucht. Horror-Filme schaue ich aber trotzdem gerne, da kann einem ja nichts passieren.

Sonja Gerhardt spielt die Hauptrolle in "Jack the Ripper – Eine Frau jagt einen Mörder"

In dem Film spielen Sie zusammen mit Sabin Tambrea, mit dem Sie schon in "Ku‘damm 56" vor der Kamera standen. Hat das die Zusammenarbeit erleichtert?

Sabin und ich und auch die anderen Schauspielkollegen von "Ku‘damm 56" sind durch den Dreh zusammengewachsen. Ich habe mich sehr gefreut, dass Sabin auch in dieser Produktion dabei ist. Es ist schön, am Set eine vertraute Person an seiner Seite zu haben, die schon so viel Schauspielerfahrung mitbringt. Außerdem verstehen wir uns sehr gut und lachen viel zusammen.

Gibt es zu der Fortsetzung "Ku‘damm 59" schon mehr Details?

Die Drehbuchautorin schreibt gerade noch am neuen Buch, nächstes Jahr ist aber Drehstart. Ich bin total gespannt, wie es mit meiner Rolle Monika weitergeht: wird sie weiter tanzen, welchen Mann wählt sie und was passiert mit dem Kind? Auf die Dreharbeiten freue ich mich schon jetzt. Das ähnelt einem Familientreffen.

Auch "Deutschland 83" wird fortgesetzt. Bist du bei "Deutschland 86" wieder mit von der Partie?

Ja, voraussichtlich. Ähnlich wie bei "Ku‘damm 59" weiß ich aber noch nicht, wie es mit meiner Rolle weitergeht. Wie sagt man so schön: Abwarten und Tee trinken.

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