Sabine Christiansen + Norbert Medus: Direkt in den siebten Himmel

Über den Wolken lernten sie sich kennen, jetzt wurden Sabine Christiansen und Norbert Medus für ihre Liebe ausgezeichnet. Im "Gala"-Interview sprechen die beiden über Gefühle, die Familie - und Kaffee im Bett

Sabine Christiansen und Norbert Medus

Fototermin im Hamburger Hotel "Louis C. Jacob": Sabine Christiansen und Norbert Medus haben sichtlich Spaß.

"Noch etwas dichter zusammen" wünscht sich der Fotograf das Paar, das nun "Couple of the Year" ist. Und so sagt Medus zu seiner Frau: "Spring zu mir!" Sie lacht auf - und rückt noch näher ran. Später, beim Interview, erzählen die beiden dann, warum sie sich so gern so nah sind.

Herr Medus, Sie machen privat oft Musik - spielen Sie für Ihre Frau?

Norbert Medus: Ja, das mache ich gerne, etwa wenn wir im Sommer auf Mallorca sind. Dann spiele ich manchmal abends Gitarre oder Klavier für sie.

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©Gala

Welches Lied am liebsten?

Medus: Das verrate ich nicht. Chansons von französischen Liedermachern oder einfach Melodien nach Stimmung und Laune.
Sabine Christiansen: Musik verbindet auch unsere beiden Familien. Meine Nichte spielt hervorragend Klavier, und Norberts Kinder haben ebenfalls eine starke Verbindung zur Musik, der Älteste ist bereits ein erfolgreicher Musikproduzent mit eigenem Studio und diversen Spielfilmproduktionen. Ich bin da die Elevin im Haus. Wenn ich "Für Elise" auf dem Klavier spiele, "singt" sogar unsere Hündin Paula mit - nur bei mir! Vielleicht treffe ich immer noch nicht den richtigen Ton, oder sie liebt das Stück ganz einfach.

Sie sind jetzt vier Jahre verheiratet. Geht es immer harmonisch zu oder gibt es auch mal einen Missklang?

Christiansen:Ja klar, wir diskutieren und wir streiten auch. Aber niemals abends, das ist nicht gut.
Medus: Und wir verletzen einander nicht, wir werden nie persönlich. Wir streiten um die Sache - und dann vertragen wir uns wieder.
Christiansen: Das kann auch schon mal eine Stunde dauern. (lacht)

Herr Medus, Ihre Frau ist zu Ihnen und Ihren Söhnen nach Paris gezogen und hat ihre Karriere als TV-Moderatorin aufgegeben. Heißt das, Sie sind mit einer besonders mutigen Frau verheiratet?

Medus: Ja, sie hat Mut. Nicht nur weil sie nach Paris gekommen ist, sondern generell. Aber wenn man liebt, wird man von diesem großen Gefühl bewegt und weniger von Karrieredenken. Selbst logistische Schwierigkeiten können einen dann nicht ausbremsen.
Christiansen: Er hat schließlich in den letzten Jahren meiner Sendung auch hingenommen, dass er seine Frau manchmal nur einen Tag in der Woche sehen kann. Dann noch auf Galas und Empfänge geschleppt zu werden, das war für ihn schon nicht einfach. Ich jedenfalls habe mich nach den anstrengenden zehn Jahren Talk auf ein anderes Leben - zwischen Paris, Berlin und im Sommer Mallorca - gefreut.

Wo haben Sie sich kennengelernt?

Medus: Das war im Himmel. Und es hat uns beide unwissentlich, aber sofort erwischt.
Christiansen: Es war auf einem Flug von Paris nach St. Barth.

Herr Medus, haben Sie gleich gewusst, wer da neben Ihnen sitzt?

Medus: Nein. Und wie haben Sie dann erfahren, dass diese Frau damals Deutschlands beliebteste TV-Lady war? Medus: Sabine hatte mir auf dem Flug nur erzählt, sie sei Journalistin und Produzentin. Aber meine Söhne wollten nach meiner Rückkehr genauer wissen, wen ihr Vater da kennengelernt hat. Sie haben sie gegoogelt und mir dann erzählt, wie berühmt sie ist. Das war erst mal ein seltsames Gefühl. Ich dachte, da bin ich jetzt in eine andere Welt geraten!
Christiansen: Er rief mich später in Berlin an und sagte: "Ich denke, du musst mir da wohl noch ein bisschen mehr erklären." (lacht) Von der Idee, dass es sich bei mir um eine Person handelt, die in der Öffentlichkeit steht, war er überhaupt nicht begeistert.

Vieles sagen sich Sabine Christiansen, 54, und Norbert Medus, 59, einfach mit den Augen. Ihre Gespräche führen sie dann auf Französisch. Die deutsche TV-Lady spricht es fließend.

Herr Medus, welche Beziehung haben Ihre Söhne heute zu Ihrer Frau?

Medus: Sie haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Meine Jungs haben sich unglaublich gefreut, als sie merkten, dass ihr Vater durch Sabine wieder glücklich wurde.
Christiansen: Ich bin mehr eine gute Freundin als eine Stiefmutter für sie. Schließlich sind sie inzwischen ja erwachsen. Sie haben mich mit offenen Armen aufgenommen, waren sehr lieb und erklärend, wenn alle am Tisch auf Französisch politische Themen diskutierten oder Witze machten und ich die eine oder andere Pointe noch nicht ganz verstand. Natürlich haben sie sich auch köstlich über meine Fehler amüsiert.
Medus: Meine Kinder haben besonders das große soziale Engagement meiner Frau bewundert, als Unicef-Botschafterin und für ihre eigene Stiftung.
Christiansen: Das hat uns tief verbunden, da mein Mann sich als Unternehmer gegen Kinderarbeit, für faire Löhne und faire Anbaupreise in den textilproduzierenden Ländern einsetzt.

Noch einmal zur Sprache. Erleben Sie heute noch komische "Sprachunfälle"?

Christiansen: Immer wieder! Wenn meine und Norberts Familie zusammen sind, wird eine bunte Mischung gesprochen: Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch. Aber das geht sicher in allen gemischten Familien so.
Medus: Wenn wir einkaufen gehen, sind die Verkäufer immer völlig durcheinander und fragen, in welcher Sprache sie denn nun mit uns sprechen sollen.

Wie oft sind die Kinder zu Besuch bei Ihnen?

Medus: Mehrmals in der Woche.

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Kochen Sie so gut?

Christiansen: Wir haben immer einen gut gefüllten Kühlschrank … Aber im Ernst, mein Mann reist sehr viel, da ist es besonders wichtig, den Kontakt zur Familie zu halten.
Medus: Immer wenn ich wieder zurück bin, möchte ich auch alle sehen.

Viele glauben, dass Franzosen besonders romantisch sind. Stimmt das?

Christiansen: Generell kann ich das nicht beurteilen. Aber mein Mann ist sehr aufmerksam, sehr liebevoll. Nicht am Valentinstag oder an Weihnachten, sondern eigentlich fast jeden Tag.

Und was macht Sabine Romantisches für Sie, Herr Medus?

Medus: Sie bringt mir manchmal morgens den Kaffee ans Bett. Insbesondere dann, wenn ich sehr früh zum Flieger muss.
Christiansen: So wird er halt schneller wach. (lächelt)

Was lieben Sie am meisten an Ihrer Frau?

Medus: Dass sie meine Frau geworden ist.

Und Sie an Ihrem Mann?

Christiansen: Er sagt, was er denkt. Und er macht, was er sagt. Andrea Schumacher

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