Russell James: Überraschende Einblicke

Der australische Star-Fotograf Russell James über harte Jobs und schöne Frauen

Bevor er anfing,

für Victoria's Secret und "Sports Illustrated" zu fotografieren, stand Russell James, 48, auf der anderen Seite der Kamera: Doch auch wenn dem Australier sein Männermodel-Dasein rückblickend furchtbar peinlich ist, so brachte es ihn durch die harte Zeit, als ihm seine Arbeit als Fotograf noch kein Geld einbrachte. Inzwischen ist er ein Star der Szene, der für seine Inszenierungen von Models und Schauspielerinnen ebenso gerühmt wird wie für seine Bilder von australischen Ureinwohnern und spektakulären Landschaften.

Bis zum 7. Mai zeigt die Berliner Galerie "Camera Work" Arbeiten von Starfotograf Russell James.

Sie sollen eine Menge kurioser Jobs gehabt haben, bevor sie Fotograf wurden ...

Früher war ich Metallarbeiter und fertigte Blech-Mülleimer an. Dann heuerte ich als Hundetrainer bei einer Spezialeinheit der Polizei an - das lief allerdings nicht so. Bis ich vom Fotografieren leben konnte, musste ich viel entbehren - lange verdiente ich keinen Cent, ich machte Schulden und verkaufte quasi alles, was ich besaß. Dann ergatterte ich einen Job bei dem Modemagazin "W" in New York, und wenig später ließ man mich für die "Sports Illustrated" Tyra Banks shooten - mein Durchbruch.

Wer ist die schönste Frau, die sie vor der Linse hatten?

Uff, schwierig. Das ist, als müsste ein Vater sein Lieblingskind benennen. Ich mag Ladys wie Barbra Streisand, die eine Geschichte zu erzählen haben. Aber natürlich liebe ich auch sexy Frauen wie Rosie Huntington und Candice Swanepoel.

Und wen wollen Sie unbedingt noch ablichten?

Die Liste wird immer länger, aber ich würde mir Rihanna aussuchen. Sie hat das außergewöhnlichste Gesicht, die schönsten Augen, die beste Haut. Ihr Manager stellte uns neulich vor - ich hab ja schon viele berühmte Leute getroffen, aber als sie vor mir stand, war ich hin und weg.

RR

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