Ruby O. Fee zu "Das Geheimnis der Hebamme": In Lebensgefahr bei den Dreharbeiten

In "Das Geheimnis der Hebamme" spielt Ruby O. Fee eine Heilerin und Hebamme. Warum sie bei den Dreharbeiten beinahe in Lebensgefahr geriet, erzählte sie im Interview mit GALA

Nicht nur , auch Fee wird zur Hebamme. In "Das Geheimnis der Hebamme" - zu sehen heute Abend um 20.15 Uhr auf ARD, spielt sie die Rolle der Marthe, eine Heilerin und Hebamme, die vor dem Grafen zu einer Siedlergruppe flieht. Im Gespräch mit GALA verriet , wie sie sich praktisch auf ihre Rolle vorbereitete, wie sie die Dreharbeiten erlebte und warum sie bei einer Szene beinahe in Lebensgefahr geriet.

Sie spielen eine Hebamme und Heilerin in "Das Geheimnis der Hebamme". Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Ich bin ins Museum gegangen, um etwas über diese Zeit zu lernen, ich habe viel über Heilkunde gelesen, über Geburten, habe selbst Tinkturen und Heilsalben gemacht, bin in Kräuterläden gegangen…

Was für Salben haben Sie selbst hergestellt?

Einfachere Sachen zur Wundheilung. Meine Agentin hatte zu der Zeit einen Ausschlag an der Hand und ich habe ihr eine Salbe aus Calendula und Arnika gemacht. Das hat wirklich funktioniert!

Haben Sie auch ein Praktikum bei einer Hebamme gemacht?

Ja, in einer Hebammenpraxis. Wir haben alles gemacht: Babymassagen, Bauchmassagen, Mama-Papa-Kurse, bei den Untersuchungen vom Bauch war ich dabei und wie man die Babys im Bauch verschiebt.

Sie haben mit Sabin Tambrea eine Vergewaltigungsszene und eine Szene, in der er sie ertränkt werden, wie war da die Situation am Set?

Naja, da sind schon alle sehr vorsichtig, aber das ist mein Job, das ist Schauspiel. Bei der Ertränkungsszene hatten wir Taucher im Wasser, weil die Strömung total stark war. Es war voll spannend. Und es war eiskalt.

Ruby O. Fee und Steve Windolf

Wie oft mussten Sie die Szene drehen?

Ganz oft. Aber wir hatten einen beheizten Pool in einem Zelt und sind immer aus dem Wasser rüber in den Pool, dort ein paar Minuten geblieben, wieder zurück und so ging das hin und her bis wir es irgendwann geschafft haben.

Wo lag die Schwierigkeit?

Das Schwierigste war, dass ich mich unter Wasser treiben lassen musste und das war kompliziert, weil es so eiskalt war und du wusstest nicht wo du hintreibst, weil du unter Wasser bist und du merkst einfach, dass du richtig wegtreibst und guckst und siehst, dass du hundert Meter weiter weg bist in so kurzer Zeit, weil die Strömung so schnell war.

Hatten Sie keine Angst?

Ich fand es total spannend. Ich mache auch gerne Stunts selbst.

Welches war die schönste Szene im Film?

Ich habe mich gefreut, die Hochzeit zu drehen, weil ich da ein sauberes Kleid tragen durfte.

Dann ging es so dreckig zu, wie es aussieht im Film?

Ja, das hat dazugehört, das ist die Rolle, es war kalt und nass und unangenehm. Der Dreck wurde immer wieder aufgeschminkt. Das war ein Makeup, das richtig schwer abzuwaschen war. Manchmal kam man sogar dreckig aus der Dusche.

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