Philipp Boy + Bene Mayr im Interview: "Manchmal geht die Fantasie mit den Frauen durch"

Philipp Boy und Bene Mayr haben die RTL-Tanzshow "Dance Dance Dance" gewonnen. GALA sprach mit den Hotties – nicht nur übers Tanzen ...

Bene Mayr und Philipp Boy

Bene Mayr und Philipp Boy

Dance Dance Dance 2016

So ticken die Teilnehmer

Dance Dance Dance  Die sechs Promi-Paare, die sich der Tanz-Herausforderung stellen (v.l.): Sabia Boulahrouz und Leonard Freier, Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis, "Bene" Mayr und Philipp Boy, Aneta Sablik und Menderes Bagci, Dana und Luna Schweiger und Mario Kotaska und Alexander Kumptner (vorne).
Moderatoren Jahn Köppen und Nazan Eckes
Jury: DJ BoBo, Sophia Thomalla und Cale Kalay
Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis

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Echte Männer tanzen nicht?

Von wegen! , 29, und , 27, haben am gestrigen 7. Oktober in der RTL-Show "Dance Dance Dance" den Sieg davon getragen. Die hochprofessionellen Auftritte von Boy, der 2011 Europameister im Kunstturnen wurde, und seinem Kumpel, dem Freestyle-Skifahrer Mayr, hauten Juroren und Zuschauer förmlich um.

Erzählt doch mal was von euren Fans.

PHILIPP: Die sind überwiegend weiblich.

BENE: Ich bekomme auf Facebook zu hundert Prozent nur Nachrichten von Frauen. Keine einzige von einem Mann.

Was sind das für Nachrichten?

P: Jede dritte Nachricht enthält den Satz: "Wie kann man dich kennenlernen?" Einige Frauen wirken total verknallt, andere sind sehr schüchtern.

B: Eine Frau wollte ein Foto von meinem Tattoo haben, weil sie das Motiv toll fand. Ich habe aber auch schon Heiratsanträge bekommen.

Und wie geht ihr mit solchen Liebeserklärungen um?

P: Ich habe eine Freundin und eine Tochter. Daher bin ich ganz ehrlich und sage, dass ich leider vergeben bin. Aber natürlich schmeichelt es einem.

B: Ich habe auch eine Freundin, aber kein Kind. Ich antworte aber auch auf jeden Eintrag persönlich, das finde ich wichtig.

Sicher nicht einfach für eure Lebensgefährtinnen. Gab es hin und wieder Zoff?

B: Natürlich gab es hin und wieder Diskussionen. Es waren ja sehr viele Profi-Tänzerinnen dabei, zudem hatten wir einen weiblichen Coach. Es lag aber auch daran, dass wir uns selten gesehen haben. Im Nachhinein lachen wir darüber und sind immer noch sehr glücklich zusammen.

P: Manchmal geht die Fantasie eben mit den Frauen durch. (lacht)

Sie haben die besten Chancen auf den Sieg: Philipp Boy (l.) und Bene Mayr, hier mit Moderatorin Nazan Eckes

Sie haben die besten Chancen auf den Sieg: Philipp Boy (l.) und Bene Mayr, hier mit Moderatorin Nazan Eckes

Seit wann seid ihr beide eigentlich befreundet?

B: Wir haben uns 2012 auf einer Veranstaltung kennengelernt. An dem Abend haben wir uns auf Anhieb gut verstanden und sind gleich etwas essen gegangen.

P: Bene hatte damals eine schwere Verletzung, die Schulter war quasi zertrümmert, und trotzdem sind wir noch losgezogen. Zu dem Zeitpunkt habe ich schon gemerkt, dass er einer vom richtigen Schlag ist. Insofern war die Entscheidung, ihn zu fragen, ob er mit mir bei "Dance Dance Dance" mitmacht, einfach.

Hattet ihr Tanzerfahrungen?

P: Wir haben noch nicht einmal einen Tanzkurs gemacht.

B: Wir waren typische Disco-Tänzer: in der einen Hand einen Cocktail, die andere Hand in der Luft.

P: Und ich möchte an der Stelle betonen, dass es nicht im Blut eines Turners liegt, zu tanzen. Meine Turnerkollegen waren sehr erstaunt.

Nun habt ihr als Profi-Sportler aber schon ein besonders gutes Körpergefühl …

P: Das stimmt. Es ist sicher ein kleiner Vorteil, dass wir stundenlanges Training gewohnt sind. Wenn es mal hart wurde, haben wir weiter durchgezogen. Das war bei anderen Teams nicht so. Wir können über unseren Schmerzpunkt hinweggehen. Unsere Beine haben teilweise gebrannt. Die Athletik ist bei der ganzen Geschichte mit das Wichtigste, das haben wir schnell gemerkt.

B: Und natürlich können wir uns als Profi-Sportler extrem gut fokussieren. Plus: Wir können unseren Körper einschätzen. Wir wissen, wie weit wir gehen können und wann vielleicht eine Verletzung droht. Bei so einer Show mitzumachen ist wirklich verdammt hart. Die Tänze so aussehen zu lassen, dass man nicht wie ein Depp wirkt, ist schweißtreibende Arbeit.

Und wie war es mit der Aufregung?

P: Wir waren unglaublich nervös. Das Gefühl vor der ersten Show war genau wie bei einer Weltmeisterschaft.

Hat sich eure Freundschaft durch die enge Zusammenarbeit verändert?

B: Wir sind uns nie auf die Nerven gegangen. Im Gegenteil: Wir haben ein extrem gutes Gespür füreinander bekommen. Ich merke sofort, wenn es Philipp nicht gut geht oder ihm etwas gegen den Strich geht. Umgekehrt auch.

P: Das hat sich fast schon perfektioniert. Nach den Aufzeichnungen waren wir zusammen im Urlaub, und ich habe mir den Magen verdorben. Bene war der Einzige, der gemerkt hat, dass etwas nicht stimmt.

B: Wir sind Freunde fürs Leben geworden.

P: Es war eine geile Zeit. Vielleicht gibt es ja irgendwann noch eine andere Show, die uns als Doppelpack haben will.

Dschungel?

BEIDE: Nee!

P: Es gab schon diverse Anfragen, aber "Dance Dance Dance" war die erste, die mich gereizt hat.

B: Das Schöne ist ja, dass wir beide nicht auf solche TV-Präsenz angewiesen sind. Wir haben beide unsere Berufe und aus reinem Spaß an der Sendung teilgenommen. Wenn sich noch eine passende Möglichkeit anbietet, dann sind wir in jedem Fall offen.

Dance Dance Dance 2016

So ticken die Teilnehmer

Dance Dance Dance  Die sechs Promi-Paare, die sich der Tanz-Herausforderung stellen (v.l.): Sabia Boulahrouz und Leonard Freier, Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis, "Bene" Mayr und Philipp Boy, Aneta Sablik und Menderes Bagci, Dana und Luna Schweiger und Mario Kotaska und Alexander Kumptner (vorne).
Moderatoren Jahn Köppen und Nazan Eckes
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Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis

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