Orlando Bloom: "Immer gut zu sein ist langweilig"

In "Die drei Musketiere" darf Orlando Bloom endlich mal den Schurken spielen

Wenn sich jemand mit Kostümfilmen auskennt, dann er.

Doch in "Die drei Musketiere" (ab 1. September im Kino) ist für Orlando Bloom trotzdem etwas völlig neu: Nach "Herr der Ringe" und "Fluch der Karibik" darf der smarte Brite nun den Bösewicht geben. Und auch die Romanorlage von Alexandre Dumas erlebt in der 18. Verfilmung eine große Verwandlung: Regisseur Paul Anderson ("Resident Evil") kleidet das Abenteuer von 1844 ins Gewand eines 3-D-Actionspektakels.

Die Fechtstunden konnten Sie nach drei Teilen "Fluch der Karibik" wahrscheinlich schwänzen, oder?

(lacht) Ja, ich wusste schon vorher, wie man mit dem Degen umgeht. Aber mich hat es gereizt, dass ich mal etwas ganz anderes spielen durfte: Als Herzog von Buckingham bin ich endlich mal nicht der nette Held. Mal ganz abgesehen davon, dass es ein großes Erlebnis ist, mich in 3-D zu sehen …

Heidi Klum + Tom Kaulitz

So liebevoll wird hier die ganze Familie zum Hochzeitstag "vernascht"

Heidi Klum und Tom Kaulitz 
In einem Zelt voller Rosen genießen Heidi Klum und Tom Kaulitz die Mittagssonne an ihrem ersten Hochzeitstag.
©Gala

Ging Ihnen das Rollenfach "der Gute" etwa schon auf den Geist?

Irgendwann wird es langweilig. Ich habe in den vergangenen Jahren versucht, neue Sachen auszuprobieren: Ich habe Theater gespielt und kleinere Projekte gemacht. Auch um mehr Zeit für mich zu haben. Ich wollte reisen und das Leben im wahrsten Sinne des Wortes erleben.

Was war das Aufregendste auf Ihren Reisen?

Die See-Leoparden in der Antarktis sind sehr beeindruckend. So wie meine Arbeit mit Unicef. Und es gibt auf diesem Planeten einige Strände, die man gesehen haben sollte.

Ein Großteil der "Musketiere" wurde in Deutschland gedreht. Was sind Ihre stärksten Erinnerungen?

Bayerisches Bier! Auch das Sauerkraut und die Kartoffeln waren köstlich. Oh, und unser Hotel "Schloss Elmau" war ein Traum!

Zum Deutschland-Dreh hat Ihre Frau Miranda Kerr Sie begleitet. Inzwischen haben Sie beide ein Baby …

…stimmt, und ich bin unendlich glücklich darüber, dass ich mein Leben jetzt mit meinem Sohn teilen darf. Seine Geburt hat mein Leben wirklich verändert. Das wird mir jeden Tag aufs Neue bewusst. Florian Stern

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