Natalia Wörner in GALA: Jetzt spricht sie über ihre Liebe

Im GALA-Interview bekennt sich Schauspielerin Natalia Wörner erstmals öffentlich zu ihrer Beziehung mit Bundesjustizminister Heiko Maas

Wörner + Maas

Erster gemeinsamer Auftritt

Natalia Wörner und Heiko Maas zeigen sich erstmals öffentlich

Shooting mit Natalia

Sie reckt das Kinn, streicht sich durchs Haar, schlägt ihre dunklen Augen auf: das nächste umwerfende Foto! Natalia Wörner spielt mit der Kamera, ob sie nun Blazer und sexy Palazzohose trägt oder eine edle Robe. Mit gutem Grund wird die 48-jährige Schauspielerin "die Frau mit den vielen Gesichtern" genannt. Fürs GALA-Shooting schlüpfte sie in staatstragend schöne Outfits und Posen, in Anlehnung an ihre neue ARD-Filmreihe "Die Diplomatin".

Natalia in "Die Diplomatin"

Teil eins ("Das Botschaftsattentat") läuft am 30. April, Teil zwei ("Entführung in Manila") am 7. Mai, jeweils zur besten Sendezeit, samstags um 20.15 Uhr. Natalia Wörner spielt dort Karla Lorenz, die im Auftrag des Auswärtigen Amtes auf der ganzen Welt mit außergewöhnlichen Mitteln Krisen löst. Wir fragten sie, wie es privat bei ihr mit der Kunst der Diplomatie aussieht. Und wie es um ihre Verbindung zu Bundesjustizminister Heiko Maas steht. Der schickte ihr übrigens während unseres Interviews gleich mehrere SMS.

Hilaria + Alec Baldwin

Sie erwarten ihr fünftes Kind

Hilaria und Alec Baldwin
Alec Baldwin und seine Frau Hilaria sind seit 2012 verheiratet. Die mittlerweile sechsköpfige Familie erwartet nun ein weiteres Kind. Die Yogalehrerin postete voller Stolz ihr erstes Babybauch-Foto auf Instagram.
©Gala

Frau Wörner, im ersten Teil Ihrer neuen Reihe wird die Deutsche Botschaft in Tunis von Terroristen besetzt, die Mitarbeiter werden als Geiseln genommen. Ein brandaktuelles Thema. Was hat sich für Sie nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel verändert?

Da geht es mir wie vielen Menschen: Man lernt, mit einer gewissen Grund¬unruhe zu leben. Mit der Gewissheit, dass Ähnliches auch bei uns passieren kann und man sich dementsprechend wach und sensibilisiert in der Welt bewegt. Aber ich werde Entscheidungen nicht anders fällen und mich in meiner Freiheit nicht einschränken lassen. Ich werde weiter auf Großveranstaltungen und Konzerte gehen.

Die Diplomatin Karla Lorenz ist sehr eigensinnig. Was hat Sie an der Rolle gereizt?

Die Figur orientiert sich an der Biografie einer real existierenden Diplo¬matin. Sie ist eine Troubleshooterin, die leidenschaftlich brennt und um ihre Vorstellung von einer besseren Welt kämpft. Sie ist nicht wirklich kalkulierbar. Sie wählt nicht den einfachen Weg, sondern den ehrlichen, den richtigen.

Würden Sie sich selbst als diplomatisch bezeichnen?

Ich finde es wichtig, dass man sich aus¬einandersetzt. Es ist ein großer Irr¬glaube, dass man sich einfach nur, weil man’s will, versteht. Eine gewisse Form von Auseinandersetzung erzeugt Nähe und auch gemeinsame Ideale. Da muss man sich mitteilen und es aushalten, wenn jemand eine andere Meinung hat. Das ist für mich authentisches Leben. Mein Harmoniebedürfnis ist bestimmt auch vorhanden, aber nicht so groß, dass ich denke, man müsste sich immer auf einem Nenner treffen. Das ist für mich nicht das Ziel.

Sie sind seit über zehn Jahren mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier befreundet, der Sie für Ihre Recherche für den Film auf eine Asienreise mitgenommen hat. Für Gerhard Schröder haben Sie einst im Wahlkampf geworben. Wie viel Politisches darf eine Schauspielerin vertreten?

Ich finde, wir leben in Zeiten, in denen wir froh sein müssen über jeden Austausch mit Menschen, die einander inhaltlich nahestehen und sich gegenseitig unterstützen. Das kann durchaus auch streitbar sein. Es muss inhaltlich begründet sein und für alle Beteiligten einen Sinn ergeben. Gerade jetzt brau¬chen wir auch von der Zivilgesellschaft ein Engagement, das über den eigenen Tellerrand hinausgeht.

Könnten Sie sich vorstellen, selbst in die Politik zu gehen?

Mein Interesse an Politik ist vorhanden. Doch die Freiheit, die ich habe, meine Meinung zu äußern, auch in unbequemen Momenten, könnte jetzt nicht größer sein. Ich kann mir nicht vorstellen, diese Freiheit aufzugeben. Ich würde das Drehbuch dem Parteibuch immer vorziehen.

Wie sexy darf ein Politiker sein?

Das hängt vom charismatischen Auftreten der Person ab. Ich finde zum Beispiel Barack Obama sehr anspre¬chend. Er hat Politik geprägt und auch verändert. Wenn jemand authentisch ist, das gilt für Frauen wie für Männer, dann hat das auch immer etwas Erotisches. Ich finde es großartig, wenn ein Mensch sich mit seiner ganzen Persönlichkeit ins Spiel bringt. Das gilt im Leben wie im Beruf. Wenn jemand etwas mit Leidenschaft betreibt, wird er dadurch attraktiv.

Natalia Wörner auf dem Cover der aktuellen GALA.

Die Organisation Peta hat sich einen besonderen Aprilscherz erlaubt und ein gefaketes Nacktfoto von Ihnen und Hei¬ko Maas ins Netz gestellt, für die Kampagne "Lieber nackt als Pelz tragen". Können Sie darüber lachen?

Das war natürlich eine Provokation zu einer Zeit, in der man sich gefragt hat: Ist das jetzt notwendig? Aber die Gesamtidee fand ich durchaus amüsant. Es gibt Liebesgerüchte über Sie und den Bundesjustizminister. Nun sind aktuelle Fotos von Ihnen und Heiko Maas bei einem Konzert aufgetaucht.

Sind Sie ein Paar?

Die Bilder sprechen für sich. Und in Wahrheit war das ja auch schon länger klar. Aber ich bin niemand, der sich drängeln oder manipulieren lässt. Es sind viele Sachen geschehen in den letzten Wochen und Monaten, die ich in der medialen Wahrnehmung als un¬angemessen bezeichnen würde. Ich gehe den Weg, den ich gehe. Ich habe mich seit der Scheidung von Robert (Schauspieler Robert Seeliger; Anm. d. Red) dazu entschlossen, dass ich über mein Privatleben nicht mehr reden möchte. Nicht weil es nicht existiert, sondern weil ich es nicht zu einer Diskussion machen werde, die in irgendeiner Weise der Öffentlichkeit gehört. Es gehört tatsächlich nur mir und den Menschen, die es angeht. Daran werde ich jetzt und auch in Zu¬kunft nichts ändern. Mir ist das heilig, und ich werde den Teufel tun, mich dem Druck von außen zu stellen.

Sind Sie verliebt?

Es ist ja, wie es ist und auch schön so. Aber ich möchte dem keine allgemei¬nen Formeln mit auf den Weg geben. Das entspricht einfach nicht meiner Realität. Das ist so privat, dass es einfach privat bleiben muss. Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die jeden Nachtisch auf Facebook posten und sich in einer ständigen narzisstischen Veräußerung befinden. Ich möchte einfach die Dinge bei mir lassen, die zu mir gehören.

Natalia Wörner und Heiko Maas

Wie stehen die Chancen für ihre Liebe?

Natalia Wörner und Heiko Maas: Wie stehen die Chancen für ihre Liebe?

Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick?

Das ist schwierig zu sagen. Ich glaube grundsätzlich an die Liebe. Dass man einander schneller erkennt, als man selber wahrnimmt. Mit Liebe auf den ersten Blick assoziiere ich eher Blindheit oder Unbedachtheit. Das ist nicht förderlich für die Liebe. Ich glaube schon, dass es Menschen gibt, die sich begegnen und unbewusst viel Gemeinsames entdecken. Für mich heißt das, ich kann mich dem Leben anvertrauen. Bei mir geht der Weg übers Herz, aber durchaus auch über den Verstand und die Seele. Ob das der erste Blick ist? Vielleicht. Dann muss man aber ganz genau gucken. (lacht)

Mit Ihrem Ex-Ehemann Robert Seeliger, der der Vater Ihres Sohnes ist, verstehen Sie sich heute bestens. Wie schafft man das?

Das ist Arbeit und auch nicht zwangsläufig jedem vergönnt. Tatsächlich verstehen Robert und ich uns heute besser als je zuvor. Weil wir unseren Sohn im Fokus haben und sich daraus Vertrauen und Freundschaft entwickelt hat, die mit Verlässlichkeit und Loyalität einhergehen. Darauf bin ich stolz.

Wie ist das, wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt?

Da wir reinen Tisch gemacht haben, stoße ich auf eine große Offenheit und Akzeptanz. Wäre auch ein bisschen komisch nach so langer Zeit, wenn das nicht der Fall wäre.

Würden Sie noch mal heiraten?

Ich war ja mal verheiratet und wahrscheinlich war ich sogar schon mehrfach verheiratet in meinem Leben – an den Stellen, wo es ein klares inneres Bekennen zu einem Menschen gab. Darum geht es ja beim Heiraten. Ob man das unbedingt formal fixieren muss, mit allen Ritualen, die dazu gehören? Das hatte bei mir nie so einen Stellenwert wie das Gefühl, das sich eingestellt hat. Dazu bin ich zu anarchistisch im Denken. Ich würde nie etwas ausschließen im Leben, aber ich hänge nicht an Formalitäten.

Sie werden nächstes Jahr 50. Macht Ihnen das Angst?

Nein, für mich ist das Leben eine so bereichernde Abfolge von Ereignissen und Begegnungen. Ich bin gerade in einer Phase, in der ich mich privat und beruflich so beschenkt fühle vom Leben, dass ich demütig, dankbar und eher still werde und es einfach mal genieße.

Starpaare

Ein Bund fürs Leben

Jessica und Toni Kroos   Dass sie erst seit dem Jahr 2015 verheiratet sind, mag auf erste Sicht nicht sehr beeindruckend sein, dass sie schon seit ihrer Jugend, genauer gesagt seit dem Jahr 2008, ein Paar sind, schon eher. Ihr Liebesglück krönen mittlerweile zwei süße Kinder. 
Sylvester Stallone und Jennifer Flavin  Der "Rocky"-Star und seine Frau Jennifer können bereits auf 30 Jahre Beziehung zurückblicken. Naja, zumindest mit Unterbrechungen. Sie lernen sich 1988 in Beverly Hills kennen, trennen sich sechs Jahre später jedoch. Stallone hat eine Affäre mit Janice Dickinson begonnen, die behauptet, sie würde ein Kind von ihm erwarten. Nachdem der DNA-Test negativ ausfällt, verzeiht Jennifer Sylvester 1995 wieder. Zwei Jahre später geben sie sich das Ja-Wort und offensichtlich auch den Schwur, zusammen zwar alt zu werden, aber niemals so auszusehen. Vor allem Jennifer scheint einen guten Forever-Young-Doc zu haben.
Colin Firth und Livia Giuggioli   Während Colin Firth in seiner Rolle als Mark Darcy in den Kultfilmen "Bridget Jones" lange nach der Richtigen sucht, hat er seine große Liebe im wahren Leben schon längst gefunden: Der Schauspieler ist seit 1997 mit der italienischen Filmproduzentin Livia Giuggioli verheiratet, die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Auch Giuggiolis Affäre mit einem italienischen Journalisten konnte das Traumpaar nicht auseinander bringen - sie hat ihre Ehe nur noch stärker gemacht.
Claudia und Stefan Effenberg  Der ehemalige Fußballstar Stefan Effenberg und das Model Claudia Strunz haben sich 2005 das Jawort gegeben. Die Ehe lief bis zur kurzfristigen Trennung 2014 nicht immer ganz reibungslos. Nach der kurzen Auszeit hat sich das Paar schnell wieder zusammengerauft und will nun ihr Eheversprechen erneuern, wie Claudia Effenberg in einem Interview mit der ARD verraten hat.

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