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Natalia Wörner "Den perfekten Tag erfinden"

Natalia Wörner
© Natalia Wörner
Für Natalia Wörner ist Urlaub mit ihrem Sohn das Größte – vor allem in ihrem Lieblingsland Italien. Exklusiv für "Gala" öffnet die Schauspielerin ihr Ferienalbum 2013

Auf diesen Urlaub hat sich Natalia Wörner, 45, besonders gefreut: Gemeinsam mit ihrem Sohn Jacob, 7, erholte sie sich eine Woche lang im süditalienischen Luxushotel "Borgo Egnazia". Ein traumhafter Ort, übrigens auch für Gäste aus Übersee – Justin Timberlake und Jessica Biel heirateten dort im Oktober 2012. Für Natalia Wörner war es endlich mal wieder die Chance auf Quality Time mit ihrem Sohn: Die Schauspielerin, die von Jacobs Vater, dem kanadischen Schauspieler Robert Seeliger, getrennt lebt, steckt gerade mitten in zwei Filmprojekten. In "Gala" zeigt sie nun ihre privaten Urlaubsfotos, lässt die Tage im apulischen Savelletri di Fasano noch mal Revue passieren. Und erzählt, was diese Auszeit für sie so außergewöhnlich gemacht hat.

"Von dieser Basilika aus konnten wir bis zum Meer schauen!"
"Von dieser Basilika aus konnten wir bis zum Meer schauen!"
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Was genau gefällt Ihnen an Italien?

Dass es so selbstverständlich ist, mit Kindern da zu sein. Die italienische Seele ist mir sehr nah mit ihrem frohen, sinnlichen Alltagsleben, dem Essen, Humor und Charme. Ich habe viele italienische Freunde, alles sehr tiefsinnige, warmherzige Menschen.

Und was ist besonders schön an einem Urlaub mit Ihrem Sohn?

Das Tollste ist, wenn ich mit meinem Kind einfach nur die Zeit verstreichen lassen kann. Den Tag verbummeln, morgens nicht überlegen, was man abends machen will, sondern sich von Moment zu Moment treiben lassen. Ich finde es wichtig, die Freiheit zu haben, den perfekten Tag zu erfinden.

Was gehört denn für Sie zum perfekten Urlaub noch dazu?

Dass ich innerhalb kürzester Zeit runterkommen, mich erholen und gehen lassen kann. Massagen, mit denen ich meiner Seele etwas Gutes tue. Dass ich nie auf den Gedanken komme, etwas machen zu müssen. Dass alle äußeren und inneren Uhren von mir abfallen. Stundenlang am Meer zu sitzen und zwischendurch etwas zu essen. Und natürlich im Meer zu schwimmen, das ist einfach göttlich.

"Seit ich mit der Kosmetikmarke Être Belle zusammenarbeite, habe ich auch im Urlaub eine gute Pflege dabei."
"Seit ich mit der Kosmetikmarke Être Belle zusammenarbeite, habe ich auch im Urlaub eine gute Pflege dabei."
© Natalia Wörner

Ist Ihr Sohn auch eine Wasserratte?

Ja, aber vorm Meer hat er noch Respekt. Dafür liebte er den Hotel-Pool, da habe ich ihn gar nicht mehr wegbekommen. Einmal war er sechs Stunden lang drin. Ich hab mir schon Sorgen gemacht, dass er zum Fisch mutiert.

Sie leben vom Vater Ihres Kindes getrennt. Wer kam jetzt zur Unterstützung mit?

Ich hatte meinen Vater dabei. Diesen Urlaub haben beide sehr genossen, so konnten sie intensiv Zeit miteinander verbringen und gemeinsam etwas erleben. Mein Sohn hat zu meinen Eltern ein sehr enges Verhältnis.

Wie schaffen Sie es abzuschalten?

Ich kann gut loslassen. Ich muss mir eigentlich nur innerlich die Erlaubnis geben, und – peng! – schon passiert es.

"Wir haben so viel geschlemmt! Vor unseren Augen wurde mit Mortadella gezaubert."
"Wir haben so viel geschlemmt! Vor unseren Augen wurde mit Mortadella gezaubert."
© Natalia Wörner

Worauf können Sie bei Auszeiten leicht verzichten?

Ich bin fast empört, wenn mich Leute anrufen, die genau wissen, dass ich im Urlaub bin. Auf medialen Kommunikationsmüll oder auch Fernsehen kann ich gut verzichten. Ich brauche kein Entertainment.

Fahren Sie auch mal allein weg?

Ich habe gar kein Bedürfnis danach, dafür genieße ich die Zeit mit meinem Kind viel zu sehr. Da Jacob jetzt in die Schule geht, ist es sowieso noch schwieriger geworden mit der Koordination von Dreharbeiten und Schulferien. Mir sind die Tage mit Jacob heilig.

Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Kind und Karriere?

Da höre ich ganz auf mein Gefühl. Als Schauspielerin habe ich das Glück, dass ich von Projekt zu Projekt entscheiden kann. Es gibt auch Momente, in denen ich Nein sage. Als Jacob in die Schule kam, habe ich zum Beispiel ein halbes Jahr nicht gedreht.

Wie involviert ist Jacobs Vater?

Der ist sehr präsent, er lebt ja auch in Berlin. Und er passt oft auf Jacob auf, wenn ich drehe. Es hat sich eingespielt, dass immer jemand aus der Familie da ist – entweder Robert, meine Mutter oder mein Vater.


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