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Miranda Kerr Der Familienalltag mit ihrem Ex Orlando

Miranda Kerr, Flynn Bloom
Miranda Kerr, Flynn Bloom
© Splashnews.com
GALA traf Miranda Kerr, die jetzt für Swarovski eine eigene Schmuck-Kollektion entworfen hat, in Innsbruck und plauderte mit ihr über die Erziehung von Söhnchen Flynn und den Alltag mit Ex Orlando Bloom

Ihren heißen Flirt mit Snapchat-Milliardär Evan Spiegel, 25, wollte Miranda Kerr, 32, zwar nicht kommentieren – dafür plauderte sie umso offener über Ex-Gatte Orlando Bloom, 38, und Söhnchen Flynn, 4.

Können Sie sich noch an das erste Schmuckstück erinnern, mit dem Sie in Berührung gekommen sind?

Im Alter von drei Jahren habe ich angefangen, in der Schmuckschatulle meiner Oma herumzustöbern und mich dabei total in eine schlichte Perlenkette verliebt …

Die Ihnen Oma dann geschenkt hat?

Leider nein! Dafür war die natürlich viel zu teuer und ich noch viel zu klein. Immerhin durfte ich damals perlenbehangen stundenlang durchs Haus laufen. (lacht)

Reisen Sie als Working Mom eigentlich immer noch so viel herum, wie vor der Geburt von Flynn?

GALA-Redakteur Alexander Nebe mit Supermodel Miranda Kerr.
GALA-Redakteur Alexander Nebe mit Supermodel Miranda Kerr.
© Gala

Auf keinen Fall! Bevor Flynn zur Welt kam, war es wirklich extrem: Da bin ich pro Woche im Schnitt in zwei bis drei verschiedenen Ländern gewesen und habe mindestens sechs Tage die Woche gearbeitet.

Und heute?

Setze ich meine Prioritäten komplett anders. Lange Flugreisen trete ich nur noch an, wenn es wegen meiner Karriere unbedingt sein muss und ich arbeite vielleicht noch drei bis vier Tage die Woche. Wenn Fernreisen anstehen, lasse ich meinen kleinen Schatz fast immer in der Obhut seines Dads. Das funktioniert wunderbar! Wir haben da eine super Balance gefunden.

Demnach verstehen Sie sich mit Ihrem Ex-Mann Orlando Bloom gut?

Wir gehen sehr entspannt und freundschaftlich miteinander um, auch wenn nach unserer Trennung anfangs immer wieder etwas anderes zu lesen war. Das Wichtigste ist für uns beide, dass Flynn glücklich ist und dass er trotz Trennung der Eltern seine Mama und seinen Papa gleich oft sieht.

Wo ist Flynn im Moment?

In Los Angeles bei seinem Dad. Die langen, anstrengenden Flugreisen will ich ihm einfach nicht zumuten und ihn auch nicht aus seinem gewohnten Umfeld reißen. Wenn Flynn in seiner täglichen Routine bleibt, in seiner Straße und mit seinen Freunden spielen kann, dann fühlt er sich sicher.

Wie überbrücken Sie den Trennungsschmerz?

Ich skype jeden Tag mit Flynn. Zuletzt gestern Abend. Er hat sich natürlich gewundert, warum bei mir im Hintergrund alles schon so dunkel ist. Dann habe ich ihm erst mal erklärt, dass Mama gerade am anderen Ende der Welt ist. (lacht)

Versteht Flynn, warum Sie so weit weg sind?

Er versteht zumindest, dass ich ab und zu wegen meines Berufs verreisen muss. Ich habe ihm erklärt, dass Mama Geld verdienen muss, damit es ihm gut geht. Damit er immer genug zu essen hat, ich ihm so viele Wünsche wie möglich erfüllen kann und er später eine gute Ausbildung bekommt.

Wie teilen Sie sich das Sorgerecht zeitlich mit Ihrem Ex-Ehemann auf?

Ich und Orlando leben in L. A. ja seit einiger Zeit in derselben Straße. Insofern kann Flynn seinen Papa so oft sehen, wie er will. Wenn ich beruflich unterwegs bin, dann bleibt er bei ihm. Und umgekehrt.

Ist Ihr Sohn pflegeleicht oder kommt er langsam in die erste rebellische Phase?

Miranda Kerr für Swarovski
Miranda Kerr für Swarovski
© PR

Es kommt sicher Momente, in denen ich mich frage, wo mein kleiner Engel aus den ersten Jahren geblieben ist. (lacht) Zurzeit ist Flynn nämlich eifrig dabei, Grenzen auszutesten. Am liebsten versucht er, mich und Orlando gegeneinander auszuspielen …

Und wie?

Wenn er zum Beispiel nicht mehr länger fernsehen darf, behauptet er einfach, dass das bei Daddy kein Problem sei. Ein klärender Anruf genügt – und Flynn macht sofort einen Rückzieher. (lacht) Denn eigentlich weiß er ja ganz genau, dass die Regeln bei Mama und Papa die gleichen sind.

Sind Sie eine strenge Mama?

Ich ziehe auf jeden Fall klare Grenzen und es gibt feste Regeln. Mir ist es dabei aber wichtig, Flynn immer zu erklären, warum er jetzt zum Beispiel nicht mehr mit seinen Freunden spielen darf oder warum er sein Zimmer aufräumen muss. Ich möchte gerne, dass wir ein Team bilden.

Welchen Tipp haben Sie für alleinerziehende Mütter?

In meinen Augen ist es extrem wichtig, sich mit dem Ex-Partner auch nach der Trennung gut zu verstehen. Wenn ständig Streit zwischen den Eltern herrscht oder sie gar versuchen, den Nachwuchs für sich zu instrumentalisieren, dann ist das für ein Kind schrecklich. Das will ich Flynn unbedingt ersparen. Außerdem ist es wichtig, mit seinem Papa an einem Strang zu ziehen, damit es nicht beim einen Elternteil A und beim anderen plötzlich B heißt …

Alexander Nebe Gala

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