Meryl Streep: Sie ist ein Groupie

Meryl Streep über ihr Faible für Musiker, das Leben als Working Mum und ihre neuen Freiheiten seit die Kinder erwachsen sind

Meryl Streep

Eigentlich ist sie es, die von Millionen Fans vergöttert wird. Sogar US-Präsident Barack Obama gehört dazu – er schwärmt öffentlich von ihr. Jetzt die Überraschung: Die dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep, 66, ist selbst ein Groupie, sie liebt Musiker!

Noch mehr verehrt sie aber sicher ihre Tochter Mamie Gummer, 32. Die sieht aus wie die jüngere Kopie der berühmten Mutter und spielt nun neben ihr in dem Filmdrama "Rickie – wie Familie so ist" erstmals eine Hauptrolle.

Peter Maffay ungewohnt offen

Er spricht über seine Tochter

Peter Maffay
Peter Maffay freut sich auf Weihnachten. Nicht nur wegen der süßen Leckereien; er freut sich vor allem darüber, dass seine jüngste Tochter die Festtage viel bewusster erleben wird als noch im letzten Jahr.
©Gala

Wie war es für Sie, mit Ihrer Tochter Mamie zu arbeiten?

Ich war mächtig stolz auf sie. Gleichzeitig fühlte es sich aber so an, als ob ich einfach mit einer tollen Kollegin arbeiten würde. Am Set habe ich manchmal gar nicht daran gedacht, dass sie meine Tochter ist. Sie hat ihren Job gemacht – ich meinen. Es war ein professionelles Verhältnis, einfach fantastisch!

Hatten Sie Bedenken, als klar wurde, dass Mamie in Ihre Fußstapfen treten will?

Ach nein, wenn man mit einer Mutter wie mir Schauspielerin werden will, muss man sehr mutig und ein bisschen verrückt sein. Mamie ist das. Außerdem hatte sie schon als Kind eine dramatische Ader.

In dem Film „Rickie – wie Familie so ist“ spielen Sie einen Rockstar. Hätten Sie Lust auf so ein wildes Leben?

Patti Smith wäre ich schon ganz gern geworden. Oder Lucinda Williams, die höre ich gerade den ganzen Tag.

Waren Sie mal in einen Rockstar verknallt?

Sogar in einige. Bruce Springsteen, Bob Dylan und Neil Young.

Im Film heißt es: "Du kannst nicht zwei Träume leben." Wie sehen Sie das?

Es geht in dem Film darum, dass die Frau, die ich spiele, nicht gleichzeitig Musikerin und Mutter sein kann. Leider haben viele Frauen, die sich für einen Beruf entscheiden, der sehr intensiv ist, ihr Leben lang Schuldgefühle. Da gibt es immer noch unterschiedliche Regeln für Männer und Frauen. Aber ich habe das Gefühl, wir Frauen sind dabei, unsere zu brechen.

Sie haben Kinder und Karriere. War das früher schwierig?

Ich hatte auch mal längere Phasen ohne Filmprojekte. Das heißt, ich musste dann mit der Unsicherheit und der Hoffnung auf den nächsten Job leben, konnte dafür aber immerhin mal länger mal zu Hause sein. Viel öfter als meine Freundinnen, die Architektin, Anwältin und Sozialarbeiterin sind. Die erleben ihre Familie eigentlich nur in den Ferien.

Star-Nachwuchs

Verblüffende Ähnlichkeit

Ihr ältester Sohn Deacon überragt Reese Witherspoon bereits um eine Kopflänge. Zu seinem 16. Geburtstag beschreibt die stolze Mama, wie "sein strahlendes Lächeln jeden Tag ein bisschen besser macht". Und wir können definitiv erkennen, woher dieses schöne Lächeln stammt.
Einen hübschen Anblick bieten Michelle Monaghan und ihre Tochter Willow, die ihrer Mama wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
Mingus Lucien, der Sohn von Helena Christensen, hat nicht nur gute Gene mitbekommen, sondern übt auch schon den perfekten Model-Blick.
Courteney Cox und Coco Arquette  Einzig und allein an der Augenfarbe können wir Schauspielerin Courteney Cox und ihre Tochter Coco Arquette unterscheiden. Das Mutter-Tochter-Duo ist sich sonst wie aus dem Gesicht geschnitten. Coco stammt aus Courteneys Ehe mit Schauspieler David Arquette die 2013 geschieden wurde.

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Meryl Streep

Wunderbar wandelbar

Meryl Streep Filme: 2011: Die Eiserne Lady (The Iron Lady)
Meryl Streep Filme: 2009: Julie & Julia
Meryl Streep Filme: 2009: Wenn Liebe so einfach wäre (It's Complicated)
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Ihre jüngste Tochter ist jetzt 24. Fühlen Sie sich freier, seit Ihre Kinder erwachsen sind?

Auf jeden Fall. Früher bin ich nicht gerne gereist. Kürzlich habe ich drei Monate in England gedreht – das wäre früher nicht in Frage gekommen. Witzig ist: Als ich jetzt in England war, fing die Familie auf einmal an, mich zu besuchen. Erst kamen meine Töchter nach Europa, dann mein Sohn mit seiner Freundin, schließlich auch noch mein Ehemann und mein Bruder. Irgendwann wurde es mir zu viel und ich habe gesagt: Stopp, es reicht! Ich wollte ja auch mal ein bisschen Zeit für mich haben. (lacht)

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