Mark Forster: Für diese Frau schrieb er ein Liebeslied

Mark Forster ist für seine emotionalen Songs bekannt. Ein Lied auf seinem neuen Album "Tape" ist eine ganz besondere Liebeserklärung

Wie sieht Ihre persönliche Traumfrau aus?

Mark Forster: Gut, ne? (lacht) Ich habe keinen festen Frauen-Typ, den ich gut finde. Sie sollte mir gefallen, klug sein, lustig sein. Ich kann leider kein Phantombild aufmalen. (Lacht)

Sie haben mal erzählt, ihren ersten Song haben Sie mit 14 für ein Mädchen geschrieben – und sie trotzdem nicht "rumgekriegt". Wieso das denn?

Forster: Früher war ja der Klassiker, dass man Lieder zusammenmischt und die dann Mädels schenkt, um die dann zu überzeugen. Als Musiker ist es ja eher so, dass man anfängt Liedchen zu schreiben. Nur mit 14, 15 war ich noch nicht so richtig gut. Also, ich habe dann schon meine Lieder geklimpert und meine Texte geschrieben, aber ich glaube so richtig überzeugend war das nicht. Das kam nur gut an, wenn sie mich eh schon gut fand.

Mark Forster im GALA-Interview

Er freut sich auf die Spielerfrauen

Mark Forster

Vermutlich bereuen, einige Mädchen ihre Abfuhr heute...

Forster: Ich hoffe es. (lacht)

Haben Sie ein Liebeslied auch schon mal live vorgesungen?

Forster: Ich habe noch nie eine Gitarre mitgenommen und ein Lied vorgesungen habe. Ich habe die Lieder dann schon eher aufgenommen, weil es mir viel zu peinlich gewesen wäre, irgendwas vorzusingen.

Für wen haben Sie so ein Lied schon aufgenommen?

Forster: Ich habe auf meinem neuen Album "Tape" eine Liebeserklärung an meine Schwester gesungen. Das ist mir so passiert. Meine Schwester und ich, wir haben zwar ein gutes Verhältnis, aber ich sage ihr nicht ständig, wie gern ich sie habe. Der Song ist mir dann einfach so rausgerutsch. Ihr habe ich den Song auch nicht vorgesungen, sondern eine E-Mail geschrieben und das Lied angehängt.

Wie hat sie darauf reagiert?

Forster: Ich habe ihr das mittags geschickt, da war sie im Büro und wollte es nicht abwarten. Ich habe ihr vorher nur gesagt: "Ich habe ein Lied geschrieben und da kommt dein Name drin vor. Hör dir das mal an, ob ich das veröffentlichen darf." Ganz nüchtern. Sie hat sich den Song gleich angehört und total angefangen zu weinen. Ihre Kollegen haben natürlich gefragt, was los ist. Dann hat sie ihnen den Song vorgespielt und das ganze Büro hat angefangen zu heulen. Dann hat sie mir aber zurückgeschrieben, dass es ok ist, wenn ich das Lied veröffentliche.

Würden Sie heute immer noch Frauen Liebeslieder singen oder schreiben?

Forster: Warum nicht? Also, ich bin ja jetzt keine 14 mehr. Wahrscheinlich kommt es bei Frauen besser an, wenn man sie direkt anspricht, habe ich gelernt. Oder?

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